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Interview mit Franziska und Stefanie Hildebrand

22.02.2009

adh-Sportdirektor Thorsten Hütsch interviewte mit Franziska und Stefanie Hildebrand während der Winter-Universiade in Maoershan.

Franziska und Stefanie Hildebrand

Franziska und Stefanie Hildebrand sind Zwillingsschwestern und sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Das sind aber nicht die einzigen Gemeinsamkeiten der in Köthen/Sachsen-Anhalt wohnhaften Biathletinnen. Beide sind Mitglied im B2-Kader Biathlon des Deutschen Skiverbandes, beide studieren im fünften Semester internationales Management an der FH Ansbach, beide lieben Schokolade, beide haben Omas Gulasch als Lieblingsspeise, ihre Vorbilder im Biathlon sind Kati Wilhelm und Martina Beck, beide trainieren in Oberhof/Thüringen und beide haben die diesjährige Winter-Universiade in Harbin als Saisonhöhepunkt ausgewählt.

Wie sind Eure sportlichen Eindrücke der ersten Tage in Maoerschan, bevor Ihr morgen Euren ersten Wettkampf absolviert?
Stefi: Die Strecke ist hervorragend präpariert und der Schießstand entspricht höchsten internationalen Anforderungen.
Franzi: Der Wind und die Tageshöchsttemperaturen von ca. -15°C machen uns schon zu schaffen, aber die Bedingungen sind für alle gleich und werden uns auf unserem Weg nicht aufhalten.

Habt Ihr Euch die Bedingungen bei einer Universiade so vorgestellt?
Fanzi: Ja! Wir sind davon ausgegangen, dass uns hier absolut internationaler Topstandard erwartet. Die Vorgaben der IBU für internationale Rennen sind vorgegeben und werden zu 100% umgesetzt.

Wie gefiel Euch die gestrige Eröffnungsfeier in Harbin?
Stefi: Die Stimmung unter den Athleten war super. Der Einmarsch der Nationen ging für uns viel zu schnell vorbei. Wir hätten gerne noch eine Runde in der mit 10.000 Zuschauern gefüllten Halle gedreht. Das war schon eine tolle Atmosphäre.
Franzi: Bei der anschließenden Show haben mir besonders die Kostüme gefallen!

Wie steht es mit der Unterkunft und Verpflegung im Universiade-Dorf in Maoershan?
Stefi: Die Verpflegung ist gut und der Ausrichter gibt sich viel Mühe, aber uns fehlt das gute deutsche Brot oder auch mal eine Kartoffel…
Franzi: Es ist in jedem Fall schön warm im Hotel und die Zimmer sind sauber und geräumig. Die sanitären Anlagen sind gut! Das ist uns schon wichtig.

Mit welchen sportlichen Erwartungen geht ihr morgen in Euren ersten Wettkampf (15 km Einzel)?
Franzi: Im Moment ist die Konkurrenz noch sehr schwer einzuschätzen. Die großen Namen aus dem Weltcup werden erst nach der Beendigung der WM in Südkorea anreisen. Die übrigen Starterinnen sind eher unbekannt. Das will aber nichts heißen, da die zweite Reihe in Russland oder der Ukraine trotzdem ein sehr hohes Niveau hat. Das Rennen morgen wird eine erste Standortbestimmung für alle Starterinnen. Da kann man zum jetzigen Zeitpunkt nur wenig sagen.
Stefi: Wir haben sowohl über die gesamte Saison als auch in den letzten Tagen hier Vorort gut trainiert und wissen was wir können. Ob das für eine vordere Platzierung reicht, hängt auch in hohem Maße von der Tagesform ab. In der Regel sind unsere Schießleistungen relativ konstant, da macht uns hoffentlich der starke Wind keinen Strich durch die Rechnung.

In der Vergangenheit war die duale Karriere für Wintersportler oft eine unüberwindliche Hürde. Wie klappt bei Euch das Zusammenspiel von Studium und Spitzensport?
Franzi: Der speziell für Spitzensportler eingerichtete Studiengang Internationales Management an der FH Ansbach bietet für uns eine Reihe von Vorteilen. Hier ist die Flexibilität der Erbringung von Klausurleistungen ein wesentliches Plus. Studienarbeiten können digital übermittelt werden. Die Termine mit Anwesenheitspflicht werden zwischen uns und der FH Ansbach rechtzeitig vor Semesterbeginn mit dem Wettkampf- und Trainingsplan abgestimmt, so dass die Studienleistungen nicht unter dem Wettkampfplan leiden. Diese und einige weitere Besonderheiten und die Berücksichtigung der Bedürfnisse von Spitzensportlerinnen ermöglichen uns einen bisher reibungslosen Studienverlauf. Das wir letztendlich dann doch etwas über der Regelstudienzeit liegen, stellt für uns kein Problem dar.

Wie seid Ihr auf den Studiengang an der FH Ansbach aufmerksam geworden?
Stefi: Erste Anregungen kamen übers Internet. Weiter hat uns Kati Wilhelm, die bereits ein Jahr länger als wir in Ansbach studiert, viele Informationen gegeben, die uns dazu bewegt haben, das Abenteuer Studium und Spitzensport auf uns zu nehmen.
Franzi: Bis jetzt haben wir es nicht bereut!

Alles Gute für den morgigen Auftakt über 15 Kilometer und eine erfolgreiche Universiade sowie weiterhin viel Erfolg in Studium und Sport!

Das Interview führte adh-Sportdirektor Thorsten Hütsch, der das Universiade-Team in Maoershan betreut.

Ansprechpartner

Malin Hoster

Tel.: +49 6071 2086-13

Fax: +49 6071 2075-78

hoster(at)adh.de

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