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Kategorie: Universiade Sommer, 2011

Gold und Bronze für deutsche Schützinnen bei der Universiade

18.08.2011

Die deutschen Schützinnen Jana Beckmann und Manuela Felix haben am sechsten Wettkampftag Gold und Bronze geholt. Die Basketballer konnten ungeschlagen ins Viertelfinale einziehen. Bahnradsprinter Philipp Thiele verpasste die Bronzemedaille knapp, während Segler Malte Kamrath auf Silberkurs liegt.

Trap-Schützin Jana Beckmann holt Gold , Manuela Felix gewinnt Bronze im 10 Meter Luftgewehr-Wettbewerb

Trap-Schützin Jana Beckmann (Uni Magdeburg) hat die erste Goldmedaille für das deutsche Team bei der diesjährigen Universiade geholt. "Ich bin einfach nur erleichtert und total glücklich über die Medaille", sagte Beckmann im Anschluss an den Wettkampf. Nachdem sie in der Qualifikation bereits mit 24/24/25 nur einen Ring unter Weltrekord geblieben war, behielt Beckmann im Finale die Nerven und sicherte sich trotz vier Fehlschüssen Platz Eins (94 Punkte). Besonders die äußeren Bedingungen hatten ihr dabei einiges abverlangt. "Die Hitze war schon belastend, auf der Schießrunde gab es zudem keine Möglichkeit sich unterzustellen. Ansonsten aber ist die Anlage richtig gut", meinte die 28-jährige Studierenden-Weltmeisterin von 2010. Hinter Beckmann kamen Catherine Skinner (Australien/93 Punkte) und Gee Eun Kang (Korea/92 Punkte) auf die Plätze Zwei und Drei.
Den tollen Tag der Schützen rundete Manuela Felix (TU Ilmenau) im 10 Meter Luftgewehr-Wettbewerb der Frauen mit der Bronzemedaille hinter Petra Zublasing aus Italien und Lisa Ungerank aus Österreich ab. "Nach der Qualifikation lag Manuela noch auf Rang Sieben. Im Finale dann konnte sie zehn Mal die Zehn treffen und sich langsam aber sicher bis auf Platz Drei vorkämpfen", war Trainer Alexander Riedl mit dem Wettkampf mehr als zufrieden.
Jessica Kregel (HS OSnabrück) als 37. konnte sich ebenso wie Henri Junghänel (University of Kentucky, USA) als 15. bei den Männern nicht für die Finalrunde der besten Acht qualifizieren.

Beachvolleyball-Duo Büthe/Borger erreicht Halbfinale
Das deutsche Frauenteam mit Britta Büthe (Uni Hohenheim) und Karla Borger (HS Ansbach) hat heute den Einzug ins Halbfinale perfekt gemacht. Gegen die Russinen Dasha/Natalia gewannen sie klar mit 2:0 (21:17, 21:16). Zuvor hatten sie bereits gegen Goricanec/Graessli aus der Schweiz mit 2:0 (21:19, 21:16) sowie mit einem knappen 2:1 (21:17, 25:27, 15:7) gegen das zweite deutsche Duo Victoria Bieneck (TU Berlin)/Julia Großner (HU zu Berlin) die Oberhand behalten. "Die Leistung von Büthe/Borger bei diesen extrem heißen Bedingungen ist sensationell", sagte Teambetreuer Bernd Werscheck. Im Halbfinale morgen treffen die Deutschen dann auf Elize/Agatha aus Brasilien.

Bahnradsprinter Philipp Thiele fährt knapp an Bronze vorbei
Nicht ganz gereicht zur Medaille hat es für Bahnradsprinter Philipp Thiele (HS Ansbach). Im Rennen um Bronze in der Einzelkonkurrenz musste er sich mit 1:2 dem Chinesen Miao Zhang geschlagen geben. "Philipp hat ein gutes Rennen gemacht und konnte seine Leistung abrufen. Der Chinese war einfach eine Ecke schneller, sodass nicht mehr drin war", sagte Teambetreuer Martin Wördehoff nach der Entscheidung.

Taekwondoka Beaujean und Sommer unter den besten Acht
Die beiden deutschen Formenläufer und Medaillengewinner der vergangenen Universiade, Claudia Beaujean (Universität Maastricht) und Thomas Sommer (TU Kaiserslautern), konnten auch in Shenzhen wieder eine Top-Acht-Platzierung erreichen. Beide waren souverän ins Finale eingezogen und landeten dort am Ende auf den Plätzen Fünf und Sieben. "Das Ergebnis von Claudia und Thomas ist in dem asiatisch dominierten und international sehr stark besetzten Feld hervorragend", freute sich Teambetreuer Alfred Wallraff nach dem ersten Wettkampftag im Taekwondo. Sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen konnten sich die chinesischen Gastgeber die Titel sichern.

Basketballer gehen ungeschlagen ins Viertelfinale
Die deutsche Basketballmannschaft geht ungeschlagen ins Viertelfinale. Im letzten Gruppenspiel gelang dem Team von Trainer Frank Menz ein ungefährdeter 75:51 (16:18, 17:10, 25:9, 17:14) Sieg gegen die chinesischen Gastgeber. Vor mehr als 12.000 Zuschauern und Basketballstar Yao Ming begann das Team nervös. "Die Jungs haben sich am Anfang etwas einschüchtern lassen. Nach und nach aber haben wir durch unser gutes Defensivspiel in die Partie gefunden", sagte Teambetreuer Lothar Bösing nach dem Spiel. "Für die deutschen Spieler war es natürlich eine Ehre, dass Yao Ming im Publikum saß."

Deutsche Segler auf Medaillenkurs
Nach fünf von zehn Wettfahrten liegen die beiden deutschen Segler nach wie vor in aussichtsreichen Positionen. Malte Kamrath (Uni zu Kiel) konnte sich heute weiter in der Spitzengruppe behaupten und liegt derzeit nur knapp hinter dem Kroaten Danijel Mihelic auf Platz Zwei. "Eine Medaille sollte für ihn auf jeden Fall drin sein, vielleicht reicht es am Ende sogar zu Gold", gibt sich Teambetreuer Florian Spalteholz optimistisch für die noch anstehenden Rennen. Auch die zweite deutsche Starterin Anke Helbig (Uni zu Kiel) hat noch alle Chancen, auf das Podium zu segeln. In der Damen-Konkurrenz liegt sie derzeit auf Rang Sechs. Insgesamt haben die Segler mit nicht ganz einfachen Bedingungen in Shenzhen zu kämpfen. "Sofern Wind da ist, ist dieser meist sehr drehend. Das macht es den Sportlern nicht gerade leicht, sich in dem sehr gut besetzten Feld zu behaupten", sagt Spalteholz.

Licht und Schatten bei deutschen Golfern
Am zweiten Tag der Golfwettbewerbe gab es Licht und Schatten im deutschen Team. Während Pia Halbig (University of California, USA) und Philipp Westermann (Southeastern Louisiana University, USA) mit jeweils einer sehr guten 68er-Runde einen Sprung nach vorn machen konnten und jetzt auf dem achten sowie zehnten Platz liegen, verlor Lara Katzy (Hochschule für Gesundheit und Sport Berlin) etwas an Boden. Eine 82er-Runde bedeutete am Ende des zweiten von vier Wettkampftagen nur Platz 37. Im Team liegen Halbig und Katzy damit auf Rang Zwölf. Kräftig unterstützt wurden die drei Athleten heute von Mitgliedern des deutschen Teams.

Schwimmer Johannes Neumann verpasst Finale im zweiten Versuch
Ganz knapp am Finale vorbeigeschwommen ist Johannes Neumann (HfPV Wiesbaden). Über 50 Meter Brust lag er zunächst in 28,22 Sekunden zeitgleich mit dem Südafrikaner Giulio Andrea Zorzi auf Platz Acht. Im direkten Ausschwimmen der beiden konnte Neumann seine Zeit zwar leicht auf 28,20 Sekunden verbessern, Zorzi allerdings schwamm in 27,77 Sekunden deutlich schneller. Ebenfalls im Vorlauf ausgeschieden ist Morten Ahme über die 400 Meter Lagen. 4:29,44 Minuten reichten nur zu Platz 18.
Am Start waren heute auch die beiden Langstreckenschwimmerinnen Nadine Reichert (Uni Mainz) und Antje Mahn (Uni Würzburg) über 1500 Meter Freistil. In 16:50,49 Minuten sowie 17:02,36 Minuten schwammen beide im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Am Ende bedeutete dies die Plätze Elf und 16.

Im Tischtennis ist der Wurm drin
"Bei dieser Universiade ist der Wurm drin im deutschen Tischtennisteam. Am sechsten Wettkampftag gab es wieder sehr gute Leistungen, allerdings fehlte in den entscheidenden Momente die Konstanz und das Quäntchen Glück", so Teambetreuerin Ines Lenze nach dem 4.Tag. Auf das Doppel Alexander Flemming (Uni Leipzig)/Lennart Wehking (DSHS Köln) wartete im Achtelfinale das japanische Duo Matsudeira/Ueda. Diese hatten während des Mannschaftsfinales die starken Chinesen Xu/ Yan geschlagen. Knackpunkt für die 1:3 (6:11, 11:4, 7:11, 7:11) Niederlage war der dritte Satz, als die Deutschen nach Satzausgleich eine 7:3- Führung nicht nutzen konnten.
Im Herreneinzel konnte sich lediglich Lennart Wehking in der ersten Hauptrunde gegen den Kanadier Paul Hinse mit 4:1 behaupten.
Hermann Mühlbach (Uni Duisburg-Essen) steigerte sich im Duell gegen den Rumänen Ionescu erneut, führte häufig mit zwei Punkten, konnte aber keinen Vorteil daraus ziehen. "Trotz des 2:4 bin ich zufrieden", äußert er sich über sein letztes Spiel. Alexander Flemming agierte gegen den Position 103 geführten Japaner Karube fünf Sätze auf sehr hohem Niveau, verlor am Ende aber mit 1:4.

Turmspringerinnen werden 16. und 17.
Die beiden deutschen Wasserspringerinnen Felicitas Lenz (Northwestern University, USA) und Stefanie Anthes (HU zu Berlin) konnten vom Turm die Plätze 16 (256,50 Punkte) sowie 17 (253,10) erreichen. Während Lenz, die bisher nur wenige internationale Wettkämpfe bestritten hat, mit ihrer Leistung zufrieden war, haderte Anthes etwas mit sich und den gezeigten Sprüngen.

Neunter Platz für Badminton-Team
Das deutsche Badminton-Team mit Peter Käsbauer (Uni des Saarlandes), Josche Zurwonne (Uni des Saarlandes), Lukas Schmidt (Uni des Saarlandes), Johanna Goliszewski (Uni Frankfurt/Main), Kim Buss (Uni Duisburg-Essen) und Carla Nelte (Uni Duisburg-Essen) erreichte im Mannschaftswettbewerb den neunten Platz. Am Vormittag hatte die deutsche Mannschaft die französische Konkurrenz klar mit 3:0 geschlagen, am Abend gelang ein 3:2-Sieg gegen Russland.

Anne Kesselring wird Siebte über 800 Meter
Dreispringerin Jenny Elbe (TU Dresden) hat als Sechste mit 13,80 Metern das Finale im Dreisprung erreicht. Am Samstag dann geht es um eine mögliche Medaille. Hingegen wurde Geher Carl Dohmann (Uni Freiburg) über die 20km-Distanz disqualifiziert. Im Finale über die 800 Meter erreichte Anne Kesselring (University of Oregon, USA) in 2:05,33 Minuten in einem sehr starken Rennen einen guten siebten Platz. Gold und Silber gingen an die Ukraine und Russland in 1:59,56 Minuten und 1:59,94 Minuten. Mit 16,11 Metern ist Dreispringer Matthias Uhrig (Uni Stuttgart) als derzeit Neunter im Finaldurchgang ausgeschieden.

Schachspieler siegen und verlieren
Schachspieler Arik Brauch (TU Berlin) liegt nach dem vierten Sieg im fünften Spiel weiterhin im Spitzenfeld auf Platz Fünf. Hingegen verloren die beiden deutschen Frauen Judith Fuchs (Uni Leipzig) und Sarah Hoolt (Uni Duisburg-Essen) jeweils ihre fünfte Partie und belegen nun die Ränge 22 und 28.

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Malin Hoster

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