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Kategorie: WUC, Triathlon

Gold, Silber, Bronze: Triathlon-Team glänzt bei Studierenden-Weltmeisterschaft

05.09.2018

Für sieben Athletinnen und Athleten ging es in der vergangenen Woche in die schwedische Kleinstadt Kalmar, in der am ersten Septemberwochenende die Studierenden-Weltmeisterschaft Triathlon stattfand. Mit vier Medaillen stellte der adh die erfolgreichste Delegation.

Die Anreise der Athletinnen und Athleten erfolgte zu Land, zu Wasser und durch die Luft. Nach der Ankunft und einer erholsamen Nacht im „Stadshotell“, wurde die schöne Altstadt bei einem gemeinsamen Lauf erkundet. Anschließend trafen sich alle Nationen zum gemeinsamen Mittagessen. Nach der Strecken-Besichtigung gab es beim General Technical Meeting alle wichtigen Infos zum Zeitplan und den Rennen. 

Als erstes wurde es am Samstag für die Frauen ernst. Um 10 Uhr morgens erfolgte der Start im 17 Grad kalten Wasser. Alle drei deutschen Starterinnen konnten sich auf der 750 m langen Schwimmstrecke gut behaupten und setzten sich mit etwa zwölf weiteren Athletinnen vom Rest des Feldes ab. Mit 20 Sekunden Vorsprung ging es geschlossen auf die fünf Kilometer lange Laufstrecke, auf der letztendlich die Entscheidung fiel. Schnell setzten sich vier Athletinnen, darunter Nina Eim (Uni Potsdam), ab. Der Druck von hinten wurde allerdings stetig größer, da sich in der zweiten Gruppe die besonders starken Läuferinnen befanden. So hieß es, noch mal alle Kräfte zu mobilisieren, um den Abstand nach hinten möglichst groß zu halten und sich eine guten Endplatzierung zu sichern. Spannend wurde es vor allem für Nina Eim: Im Kampf um die Medaillen wurde sie zunächst durch eine Zeitstrafe von zehn Sekunden zurückgeworfen, durch eine starke Laufleistung im Zielsprint konnte sie sich jedoch die Bronzemedaille sichern. Mit einer der schnellsten Laufzeiten des Tages schob sich die 19-Jährige aus Itzehoe kurz vor dem Ziel noch an Mathilde Gautier (FRA) vorbei auf den Bronzeplatz. Michelle Braun (Uni Erlangen-Nürnberg) schwamm und radelte ebenfalls stark und belohnte sich nach 58:18 Minuten mit dem fünften Platz. Auch Lina Völker (FHSV Saarland) lag nach dem Radfahren in aussichtsreicher Position. Beim Laufen büßte sie jedoch einige Plätze ein - freute sich am Ende dennoch über ihren 13. Platz. Damit ging die Teamwertung bei den Damen nach Deutschland.

Das Männerrennen startete um 13 Uhr mit 79 Athleten aus über 30 Ländern. Das Schwimmen war sehr hektisch und eng, sodass sich das Feld schnell weit auseinander zog. Vorne konnte sich eine Gruppe mit zehn Athleten absetzen. Nachdem die Sportler auf die Radstrecke wechselten kämpften Jan Stratmann (IFH Bad Honnef), Lars Pfeifer (TU Berlin) und Gabriel Allgayer (LMU München) in der Verfolgergruppe um den Anschluss - Johannes Vogel (Uni Potsdam) verpasste diese Gruppe denkbar knapp. Die äußeren Bedingungen mit 16 Grad und Regen machte vielen, gerade auf den Kopfsteinpflasterpassagen in der Innenstadt, schwer zu schaffen. In der zweiten Runde konnten die drei Athleten der Deutschen Studierenden-Nationalmannschaft auf die Spitzengruppe aufschließen, die anschließend weit auseinander gezogen auf die Laufstrecke wechselte. Johannes Vogel machte sich währenddessen aus der zweiten Gruppe heraus auf die Verfolgung. Schnell konnten sich fünf Athleten, darunter Lars Pfeifer, der das Feld anführte, und Jan Stratmann absetzen. Auch Gabriel Allgayer schloss schnell wieder zur Spitze auf. In einem spannenden Fight setzte sich Lars Pfeifer schließlich durch und gewann den Studierenden-Weltmeistertitel vor seinem Landsmann Gabriel Allgayer, der sich die Silbermedaille erkämpfte. Es folgten Jan Stratmann auf Platz sechs und Johannes Vogel mit einem couragierten Lauf auf Platz 26. Durch diese starke Leistung konnte die Teamwertung der Männer ebenfalls souverän gewonnen werden und das deutsche Team sicherte sich so den Status der Top-Nation.

Ganz nach dem Motto, nach dem Rennen ist vor dem Rennen, wurde sich schnellstmöglich gut verpflegt und gemeinsam ausgefahren bzw. ausgelaufen, denn am darauffolgenden Tag starteten Michelle Braun, Jan Stratmann, Lina Völker und Lars Pfeifer bereits wieder im Mixed Team Relay über 250 m Schwimmen, 6,5 km Radfahren und 1,5 km Laufen. Johannes Vogel wurde in einem FISU-Team eingesetzt. 20 Teams standen somit am Sonntag um 10 Uhr an der Startlinie. Michelle Braun erwischte einen guten Start und stieg in der Spitzengruppe aus dem Wasser. Das Feld blieb bis zum Ende weitgehend zusammen und so übergab Braun auf Position vier an ihren Teamkollegen Jan Stratmann. Nach dem Schwimmen konnte sich das Team USA vorerst absetzten. Dahinter formierte sich eine Gruppe um Athleten aus Frankreich, Tschechien und Deutschland. Mit etwa 20 Sekunden Vorsprung wechselte der Amerikaner auf die Laufstrecke. Beim Laufen konnten der Franzose und Stratmann den Abstand nach vorn allerdings verkürzen und so eine gute Ausgangsposition für Lina Völker schaffen. Diese schaffte es, die Lücke nach vorne weiter zu schließen und musste lediglich die starke französische Schwimmerin ziehen lassen. Mit zwei weiteren Athletinnen ging es dann auf die 1,5 km lange Laufstrecke. Dort konnte sich Völker mit einem starken Wechsel von den beiden Mitstreiterinnen absetzten. Lediglich die Britin schaffte es, aus der Verfolgergruppe zu ihr aufzuschließen. Damit wechselte Team Deutschland an dritter Stelle auf Lars Pfeifer, der sich nach dem Schwimmen in einer vier Mann großen Gruppe mit Italien, den USA und Großbritannien wiederfand. Den großen Vorsprung des Franzosen konnten die Athleten nicht mehr einholen, sodass  Silber und Bronze in genau dieser Vierer Gruppe ausgemacht wurde. Somit wurde es noch einmal richtig spannend, doch Pfeifer bestätigte seine starke Laufleistung vom Vortag und musste sich im Zielsprint nur dem Briten geschlagen geben. Somit sicherte er mit der Bronzemedaille die vierte Medaille des Wochenendes für Team Deutschland. Auch Johannes Vogel hatte im FISU-Team die Ehre auf der letzten Position zu starten. Mit einem sehr couragierten Rennen  konnte er das Team noch einige Plätze nach vorne bringen. Am Ende stand für das FISU Team ein 13. Platz zu buche.  

Das Team der Deutschen Studierenden-Nationalmannschaft holte schlussendlich vier von neun möglichen Medaillen. adh-Disziplinchef Bernd Lange freute sich über diese großartige Teamleistung, auch weil es eine so  erfolgreiche Teilnahme an einer Studierenden-Weltmeisterschaft seit über 20 Jahren nicht gegeben hatte. Christoph Edeler, der als Delegationsleiter nach Schweden gereist war, lobte das Organisationskomitee für eine perfekte Veranstaltung. Alle beteiligten waren sich einig, dass nicht nur die sportliche Leistung stimmte, sondern auch die Rahmenbedingungen.

Alle Ergebnisse der WUC Triathlon finden Sie auf der Website des Ausrichters. Fotos der Deutschen Studierenden-Nationalmannschaft finden Sie in unserer Facebook-Galerie.

 

Bericht: Michelle Braun, Lina Völker, Jan Stratmann
Fotos: Christoph Edeler

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