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Erfolgreiches Abschneiden bei der WUC Boxen 2018

07.09.2018

Vom 02. bis 07. September 2018 fand im russischen Elista die WUC Boxen statt. Die vier Nachwuchsathletinnen und -athleten präsentierten hochkarätige Wettkämpfe und konnten erstmals eine Medaille für die Deutsche Studierenden-Nationalmannschaft gewinnen.

Bereits am ersten Wettkampftag stiegen drei Aktive des deutschen Teams in den Ring. Den ersten Kampf bestritt der Leichtgewichtsboxer Younes Zarraa (Technische Hochschule Köln). Er präsentierte sich in guter Verfassung, musste sich am Ende jedoch leider seinem starken Gegner Junya Shimada aus Japan knapp nach Punkten geschlagen geben. Magomed Schachidov (TU München) konnte in einem spannenden Kampf seinen Gegner aus Estland besiegen und so ins Viertelfinale einziehen. Vom Ringarzt wurde ihm der Kampf im Viertelfinale allerdings untersagt, da er sich eine Verletzung an der Hand zugezogen hatte. Damit platzen seine durchaus realistischen Medaillenträume leider schon vor dem Kampf.

Der dritte Athlet der Deutschen Studierenden-Nationalmannschaft, Schwergewichtsboxer Max Degenhardt (Uni Kiel), bekam es in seinem ersten Kampf direkt mit einem international sehr erfahrenen Boxer zu tun. Der Ungar Adam Hamori kämpfte im letzten Jahr bereits erfolgreich bei der Weltmeisterschaft. In einem engen Kampf siegte Hamori schlussendlich nach Punkten knapp gegen Degenhardt, wobei viele der Zuschauer den Deutschen als Sieger sahen.

Ramona Graeff (Uni Düsseldorf), die einzige deutsche Boxerin im Team, besiegte ihre litauische Gegnerin im Viertelfinale und sicherte somit schon frühzeitig eine Medaille. Mit 4-1 verlor sie ihr Halbfinale dann aber leider gegen ihre russische Gegnerin und konnte so nicht ins Finale einziehen. Trotzdem sicherte sie dem Team um Disziplinchef Markus Regele die erste Medaille bei einer Studierenden-Weltmeisterschaft. "Ich bin sehr zufrieden mit dem Abschneiden unseres Teams“, zieht Regele Bilanz. "Wir fahren zum ersten Mal mit einer Medaille von einer WUC nach Hause und haben somit unser Minimalziel erreicht. Hier in Russland war das absolut nicht selbstverständlich. Aber auch sonst waren alle unsere Boxer auf Augenhöhe mit ihren Gegnern, so dass sogar noch mehr drin gewesen wäre."

 

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