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Kategorie: WUC, Beachvolleyball

Durchwachsener Start für das Beachvolleyball-Team der Deutschen Studierenden-Nationalmannschaft

10.07.2018

Die Beachvolleyballer starten am Montag souverän mit vier Siegen in die FISU Studierenden-Weltmeisterschaft Beachvolleyball (WUBC) in München. Die beiden Frauen-Teams aus Deutschland können nur eines der vier Spiele für sich entscheiden.

Das Eröffnungsspiel auf dem eigens für die Studierenden-WM errichteten Center Court gewannen Bennet und David Poniewaz gegen das saudi-arabische Team Alkhawaher Dhia und Mahfouz Ali. Dem Kieler Zwillings-Duo gelang ein souveräner Auftakt. Bereits beim ersten Seitenwechsel lagen sie mit 7:0 in Führung. Entsprechend deutlich holten die Poniewaz-Brüder den ersten Satz mit 21:9. Im zweiten Satz kam das Duo aus Saudi-Arabien, das normalerweise nur Hallenvolleyball spielt, dann besser in die Partie, aber nicht gut genug. Denn auch diesen zweiten Satz entschieden die beiden Deutschen mit 21:15 für sich und siegten somit insgesamt mühelos mit 2:0 Sätzen.

Nach ihrem souveränen Auftaktsieg holten Bennet und David Poniewaz am Nachmittag einen weiteren Sieg gegen das Team aus Weißrussland. Mit 21:14 im ersten Satz und 21:15 im zweiten Satz unterlagen die Beachvolleyballer Dzmitry Abramenka und Pavel Piatrushka den Kieler Zwillingen in 2:0 Sätzen. Im Vergleich zum ersten Spiel haben sie sich nochmal gesteigert und ihren Rhythmus gefunden, erklären die beiden Brüder. Vor allem das Spielen auf dem Center Court macht den beiden Beachvolleyballern viel Spaß. „Der DJ und der Moderator sind einfach mega!“
Im zweiten Match des Tages mit deutscher Beteiligung bezwang das Team Dan John (Tübingen) und Eric Stadie (Berlin) die US-Amerikaner Jonathan Justice und Adam Wienckowski. Der erste Satz ging mit 21:17 an die deutschen Studenten. Besonders im Block waren John/Stadie den Amerikanern überlegen. Das US-Team Justice und Wienckowski versuchte, entsprechend mit Cuts und Line-Shots den Block zu umspielen. Das reichte nicht aus, um das deutsche Duo vom Erfolgs-Kurs abzubringen. Auch den zweiten Satz entschieden John und Stadie mit 21:16 für sich und siegten mit 2:0 Sätzen.

Einen weiteren Sieg an diesem Montagnachmittag mit ebenfalls mit 2:0 Sätzen holten Dan John und Eric Stadie gegen die Japaner Mao Harada und Shibata Daisuke. Der erste Satz ging mit 21:15 an die beiden Deutschen, die am Sonntag zum ersten Mal mit einander trainierten. Trotz kleineren Abstimmungsschwierigkeiten holten sie sich auch den zweiten Satz mit 21:17. „Obwohl asiatische Teams meist körperlich nicht überlegen sind, sind sie häufig stark in der Verteidigung“, geben John und Stadie zu. Ziel der beiden Spieler ist es, sich im Verlauf des Turniers weiterhin zu steigern.
Eine Niederlage mussten dagegen Leonie Körtzinger (Hamburg) und Leonie Klinke (Stuttgart) hinnehmen. In einem drei Satz-Krimi unterlagen sie den US-Amerikanerinnen Claire Coppola und Kristen Nuss (USA). Nach gutem Auftakt der Deutschen übernahmen die Amerikanerinnen die Führung zum 9:8. Coppola und Nuss stellten sich im Anschluss in der Defensive gut auf die Spielweise des deutschen Duos ein. Die Folge: Der erste Satz ging aus Sicht der deutschen Athletinnen mit 17:21 verloren. Den zweiten Satz gewannen Körtzinger/Klinke dann mit 21:16. Im entscheidenden dritten Satz setzte sich das enge Spiel fort. Am Ende machte die gute Defensivarbeit der Amerikanerinnen den Unterschied aus. Im neu zusammengestellten deutschen Team waren dagegen bisweilen die Abstimmung und das Stellungsspiel nicht immer ideal. Der dritte Satz ging mit 11:15 verloren.
Bei ihrem zweiten Spiel gegen die Zypriotinnen Manolina Konstantinou und Zoi Konstantopoulou stand es am Ende ebenfalls 2:1 nach Sätzen für den Gegner. In einem spannenden Match verloren die beiden Deutschen, nach bereits zwei abgewehrten Satzbällen, den ersten Satz knapp mit 23:25. Im zweiten Satz übernahmen die beiden Leonies schon nach kurzer Zeit die Führung und gaben diese nicht mehr ab. Dieser ging somit mit 21:17 an das deutsche Team. Im Tie-Break mussten sie sich jedoch mit 13:15 geschlagen geben. Manuel Lohmann, adh-Disziplinchef Beachvolleyball, weiß um die Schwierigkeit der Gruppe von Körtzinger und Klinke. Beide Spiele hätte man, laut ihm, jedoch gewinnen können und hatte nur knapp verloren. „Für den Kopf ist das nicht einfach, aber morgen müssen die deutschen Beachvolleyballerinnen liefern“, schlussfolgert Lohmann.
Das deutsche Damen-Doppel Julika Hoffmann (Ludwigsburg) und Lisa-Sophie Kotzan (Berlin) traf im Auftaktspiel auf das Team Ophélie Lusson und Mia Severine Guyot Polverini aus Frankreich. Der erste Satz ging souverän mit 21:16 an die Deutschen. Mit einem platzierten Abwehrschlag von Kotzan zum 21:14 im zweiten Satz konnte der Sieg perfekt gemacht werden.

Nach ihrem vorangegangenen Sieg endete der Tag für  Hoffmann und Kotzan ebenfalls mit einer Niederlage. Gegen die Amerikanerinnen Emily Sonny und Torrey van Winden waren die Beachvolleyballerinnen chancenlos, wie Manuel Lohmann analysierte. Nach einem 21:16 im ersten Satz verloren die Deutschen das Spiel im zweiten Satz deutlich mit 21:8. Morgen haben Julika Hoffmann und  Lisa-Sophie Kotzan noch die Chance auf den zweiten Platz in der Gruppe und somit auf ein einfacheres Los in den Viertelfinals.

Beide deutschen Herren-Teams haben heute eine souveräne Leistung gezeigt und lassen somit auf den jeweiligen Gruppensieg hoffen. Die deutschen Beachvolleyballerinnen hingegen müssen morgen nochmal alles geben um die Kurve zu kriegen.

Hier geht es zu den Bildern des Tages.

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Malin Hoster

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