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Kategorie: International, 2014

Coimbra erhält Zuschlag für die EUSA-Games 2018

07.04.2014

Im Rahmen der 15. Vollversammlung des Europäischen Hochschulsportverbandes wurden die EUSA-Games 2018 ans portugiesische Coimbra vergeben. Außerdem diskutierten die Delegierten der europäischen Hochschulsportverbände über wichtige Themen im Zuge der weiteren Entwicklung des europäischen Hochschulsports.

Im türkischen Denizli trafen sich in der vergangenen Woche Vertreterinnen und Vertreter der europäischen Hochschulsportverbände zur 15. Vollversammlung des Europäischen Hochschulsportverbandes (EUSA). In seiner Ansprache blickte EUSA-Präsident Adam Rozcek (Polen) zufrieden auf die Aktivitäten des Verbandes im vergangenen Jahr zurück und wies auf das inzwischen eingeführte neue und ansprechende Cooperate Design des Verbandes hin. Der EUSA-Schatzmeister Olaf Tabor (ehemaliger adh-Generalsekretär) konstatierte eine positive Entwicklung der Finanzen. Trotz des Ausscheidens eines Großsponsors wurde durch die Reduktion der Ausgaben sowie einer erfreulichen Entwicklung der Einnahmen durch Melde- und Teilnahmegebühren EUSA-eigener Veranstaltungen ein positives Haushaltsergebnis erreicht. Dadurch reduzierte der Verband die Abhängigkeit von externen Geldgebern.

Arbeitsgruppe zur Altersbeschränkung bei EUSA-Wettkampfveranstaltungen

Ferner wurde die Erweiterung der EUSA-Wahlordnung verabschiedet und ein Antrag des portugiesischen Hochschulsportverbandes (FADU), zur Altersbegrenzung von Teilnehmenden bei EUSA-Wettkampfveranstaltungen, behandelt. Auf Grund des stark differenzierten Meinungsbildes in dieser Frage, einigten sich die Vertreterinnen und Vertreter der europäischen Hochschulsportverbände auf die Einsetzung einer Arbeitsgruppe zur Erarbeitung eines mehrheitsfähigen Vorschlags. Die Arbeitsgruppe soll im Rahmen der zweiten EUSA-Games im niederländischen Rotterdam zum ersten Mal tagen. Als Versammlungsleiter der EUSA-Vollversammlung fungierte der ehemalige adh-Vorstandsvorsitzende Nico Sperle (RWTH Aachen), der für diese Aufgabe vom EUSA-Exekutivkomitee angefragt worden war. „Hinsichtlich der sehr guten Organisation und des interessanten Rahmenprogramms, bedanken wir uns herzlich beim türkischen Hochschulsportverband (TUSF) für die Ausrichtung der 15. EUSA-Vollversammlung. Was den portugiesischen Antrag zur Altersbegrenzung bei EUSA-Wettkampfveranstaltungen angeht, hätte ich mir durchaus mehr Diskussion im Rahmen der Vollversammlung gewünscht. Wir werden jetzt sehen, was die Arbeitsgruppen-Beratungen im Sommer in Rotterdam bringen“, fasste der adh-Vorstandsvorsitzende Felix Arnold die Vollversammlung zusammen.

Coimbra freut sich auf EUSA-Games 2018

Einen weiteren Schwerpunkt der Vollversammlung bildete die Vergabe der EUSA-Games 2018. Das portugiesische Coimbra setzte sich dabei gegen die Bewerbung aus Tampere (Finnland) durch. Im Zuge der Vollversammlung präsentierten die beiden Bewerberstädte mit einem 30-minütigen, multimedialen Vortrag ihre Ausrichtungskonzepte. Die Entscheidung des Exekutivkomitees verkündete EUSA-Präsident Adam Roczek während der zweiten EUSA-Gala. „Die Präsentationen beider Bewerberstädte hatten eine erstaunlich hohe Qualität. Die Ausrichtungskonzepte lassen ein sehr hohes Niveau dieser internationalen Sportgroßveranstaltung erwarten. Wir dürfen durchaus auf die weitere Entwicklung der EUSA-Games gespannt sein und beglückwünschen den portugiesischen Hochschulsportverband FADU sehr, den Zuschlag für die Ausrichtung erhalten zu haben“, erklärte adh-Generalsekretär Paul Wedeleit, der zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden Felix Arnold (Uni Göttingen) und Dr. Verena Burk (Uni Tübingen), Mitglied des Exekutivkomitee des internationalen Hochschulsportverbandes (FISU), den adh in der Türkei vertrat.

EUSA-Konferenz: Dimensionen und Potentiale im Hochschulsport

Darüber hinaus bot die EUSA-Konferenz am Vortag der Vollversammlung viel Raum zum Austausch zwischen den verschiedenen Delegationen. Unter dem Themenschwerpunkt „Europäische Dimensionen und Potentiale im Hochschulsport“ hörten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer interessante Vorträge verschiedener internationaler Sportorganisationen. Jörg Förster (Freie Universität Berlin) sprach in seiner Funktion als Mitglied des Exekutivkomitees des Europäischen Netzwerks für studentische Spitzensportler (EAS) über den Themenkomplex der dualen Karriere. Außerdem dozierten Vertreterinnen und Vertreter der Europäischen Regierungsunabhängigen Sportorganisation (ENGSO), des Europäischen Netzwerks für Hochschulsporteinrichtungen (ENAS), des Europäischen Paralympischen Komitees (EPC), der Europäischen Bridge-Liga (EBL) und des Internationalen Dachverbandes für Sportklettern über hochschulsportrelevante Themen. Darüber hinaus gaben die Organisationskomitees der EUSA-Games 2014 in Rotterdam und 2016 in Zagreb-Rijeka einen Ausblick auf die Spiele.

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