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Kategorie: Universiade Sommer, 2017

Auf dem Weg nach Taipei - studierende Spitzensportlerinnen und Spitzensportler bei der Universiade

21.07.2017

Mit 127 studierenden Sportlerinnen und Sportlern fährt der adh vom 19. bis zum 30. August zur Universiade nach Taipei. Sie alle kombinieren Sport und Studium, unter anderem ermöglicht durch die Partnerhochschulen des Spitzensports. Einige Aktive wollen wir hier näher vorstellen.

Martin Setz: Ein Kämpfer auf dem Weg nach Taipei

Martin Setz liebt es, zu kämpfen. „Kampfsport ist für mich der Sport mit den meisten Herausforderungen“, sagt der 23-jährige Judoka. „Die Kombination aus Ausdauer, Kraft und Technik ist einzigartig“, erklärt Setz. Zur optimalen Vorbereitung auf die Saison absolvierte der Judoka, der an der Universität Potsdam Sportmanagement studiert, im Mai ein vierwöchiges Trainingslager in Japan und Südkorea. Die Einheiten in Fernost nutze der Potsdamer nach einer Verletzung, um sich für sein Comeback auf internationaler Ebene vorzubereiten. „Im Moment brauche ich die Wettkampfhärte. Daher waren die Wochen in Japan und Südkorea sehr wichtig. Auf der gesamten Welt findet man kaum ein härteres Training, als dort“, sagt Setz. Es scheint, als verfolge der 23-Jährige einen durchdachten Comeback-Plan. Im Dezember stand er bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft an der Uni Bonn erstmalig seit seiner Verletzung wieder auf der Wettkampfmatte. Dabei holte der Student aus Potsdam gleich die Goldmedaille in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm. Drei Monate später besuchte Setz, zusammen mit der deutschen Männernationalmannschaft das Trainingscenter Tenerife Top Training. Unter besten Bedingungen schraubte der Athlet an seiner Ausdauer und Kraft. Es folgten das Trainingslager in Fernost sowie die ersten Bewährungsproben bei Europa-Cups. Am Ende stand die Nominierung für die Universiade 2017. „Ich habe lange mit Manuel Scheibel, der schon 2015 bei der Universiade dabei war, über seine Erfahrungen gesprochen. Das internationale studentische Flair macht die Universiade einzigartig. Ich freue mich, dieses zu erleben und in Kontakt zu kommen mit so vielen Sportlern aus den verschiedensten Ländern und Sportarten“, blickt Setz voraus.

Duale Karriere

Auf seinem Weg im Spitzensport verbindet Martin Setz sein Studium und seinen Sport. Obwohl der Judoka nach seiner Schule schon einen Platz bei der Polizei sicher hatte, entschied sich der 23-Jährige für die Universität. „Ich hatte die Aufnahmeprüfung bei der Polizei schon bestanden, aber ich möchte auch meiner eigenen sportlichen Karriere im Sport arbeiten. Deshalb habe ich mich für das Studium entschieden“, erklärt Setz. In den vergangenen Jahren hat der Potsdamer einen Weg gefunden, seine sportliche und akademische Laufbahn voranzubringen. Dabei profitiert er auch davon, dass die Universität Potsdam als Partnerhochschule des Spitzensports eine Kombination von Spitzensport und Studium ermöglicht und fördert. Nichtsdestotrotz ist der Alltag des Judokas auch eine Herausforderung. „Ich muss viel organisieren und absprechen. Manchmal ist es anstrengend. Aber ich glaube, dass es gut funktioniert“, so Setz.

Martin Setz hat sein Studium mit einem Ziel begonnen. Auch nach seiner aktiven Zeit auf der Wettkampfmatte, möchte er dem Sport verbunden bleiben. Bis dahin möchte er, so viel erreichen wie möglich. In diesem Jahr ist die Universiade sein Höhepunkt. Der Judoka trainiert täglich, um ein gutes Ergebnis in Taipeh zu erreichen. Zusätzlich sitzt er am Schreibtisch und lernt für seine Prüfungen. Er ist ein Vorbild für die duale Karriere in Deutschland. Dabei wird er auch von seinen Kommilitonen unterstützt. „Ich kriege immer wieder sehr positive Rückmeldungen. Die anderen Studenten sind sehr interessiert an meinem Sport und fragen mich, wo ich als nächstes hingehe. Das ist richtig cool“, sagt Setz. Am 22. August 2017 finden in Taipeh die Judowettkämpfe in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm statt. Dann wird Martin Setz das tun, was er liebt: Kämpfen auf der Matte.  

 

Text: Moritz Belmann

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