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Kategorie: Tischtennis, EUC

Abenteuer Russland – ein Erfahrungsbericht von der EUC in Kazan

08.07.2010

Julia Sloboda, Studentin der Uni Mainz und Teilnehmerin der EUC Tischtennis in Kazan, berichtet von ihren Eindrücken bei der Europäischen Hochschulmeisterschaft.

Franziska Bonatz, Ronja Backes, Julia Sloboda, Pavel Zakharov. Foto: Styazhkin Maxim

Pavel ist erst 18 Jahre alt, aber in Russland ist das ein gängiges Alter, um schon ein paar Semester studiert zu haben. Pavel spricht außerdem sehr gut deutsch und ist einer von vielen freiwilligen Helfern bei der Europäischen Hochschulmeisterschaft Tischtennis in Kazan (Russland). Pavel ist unsere Rettung.

Kazan, Hauptstadt der Region Tatarstan und rund 700 Kilometer östlich von Moskau gelegen – klingt abenteuerlich – und das ist es auch. Ohne jemals zuvor russischen Boden betreten zu haben, geschweige denn ein russisches Wort verstehen oder lesen zu können, machten wir uns an einem Dienstag Ende Juni auf, um nach Kazan zu fliegen und Tischtennis zu spielen. Als einziges deutsches Team hatten wir (Uni Mainz) keinen russischen Muttersprachler in der Mannschaft und deswegen leichten Bammel, als wir aus dem Flugzeug stiegen und nicht einmal die Schriftzeichen lesen konnten. Doch die Europäische Hochschulmeisterschaft waren vorbildlich organisiert und wir wurden noch am Flieger eingesammelt und zum Hotel gefahren. Nach zwei Stunden Schlaf ging es, mit unserem persönlichem Betreuer und Dolmetscher Pavel und daher auch ohne Sprachprobleme, zum ersten Mal in die Halle.

Für uns, die wir eher in den Hallen im südhessischen Münster, in Simmern im Hunsrück oder im badischen Wiesloch zu Hause sind, war das ein gewaltiger Anblick. Vor allem der rote Boden hatte es uns angetan. Roter Boden, so etwas gibt es sonst ja nur im Fernsehen.

Dass wir nicht besonders erfolgreich abschnitten, ein vielumjubelter 3:2-Achtungserfolg gegen die Türkei einmal ausgenommen, hatte diverse Gründe. Hauptursache war die beeindruckende Dominanz der russischen Spieler, die uns und auch den anderen Teilnehmenden meistens wenig Chancen ließen und im Endeffekt alle Goldmedaillen holten. Doch von den sportlichen Ergebnissen einmal abgesehen, war die Reise ein voller Erfolg.

Es war toll für uns, mit anderen jungen Menschen aus den verschiedensten Ländern zusammenzukommen, gemeinsam Tischtennis zu spielen, uns kennenzulernen und zusammen die für die meisten Teilnehmenden doch fremde Region und Kultur zu entdecken. Und auch die parallel stattfindende Fußball-WM tat ihr Übriges, da jeden Abend mindestens ein Teilnehmerland seine Mannschaft lautstark unterstützen musste.

Auch die Zeit für die russische beziehungsweise die tatarische Kultur kam nicht zu kurz. Auf Spaziergängen durch die Kazaner Innenstadt, bei der Besichtigung des Kremls oder der Kul-Scharif-Moschee (Kazan ist das Zentrum des Islams in Russland), versuchten wir, uns Land und Leuten anzunähern. Ein paar russische Wörter konnten wir uns schließlich auch merken und auch kulinarisch bewegten wir uns das ein ums andere Mal in russischen Sphären. Doch nach einer anstrengenden und ereignisreichen Woche stand die Rückkehr Richtung Westen an, nicht ohne viele neue Eindrücke und auch Freunde gewonnen zu haben.

Russland ist für uns nach wie vor ein unvorstellbar großes und auch immer noch unbekanntes Land. Doch es hat ein Gesicht bekommen. Besser gesagt viele Gesichter: Die starken russischen Sportler, der rote Boden, die extreme Hitze, die kyrillischen Schriftzeichen, die hilfsbereiten Volontäre und die vielen netten Menschen aus ganz Europa… die Liste ließe sich beliebig fortführen.

Und während wir uns auf den Heimweg machten, ging und geht es für Kazan bereits weiter. Die Stadt richtet im Jahr 2013 die Sommer-Universiade aus und ist auf dem besten Weg, sehr gut vorbereitet zu sein, auch wenn vieles noch in Arbeit ist – beispielsweise die Übersetzung vom Russischen ins Englische an öffentlichen Plätzen oder in Restaurants, was laut den Volontären aber bis 2013 fertig sein soll. Wir würden gerne noch einmal wiederkommen, auch wenn es für die Studenten-Olympiade nicht reichen wird. Pavel würde sich freuen.

Von Julia Sloboda

 

 

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