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EUC Fußball: Gold und Silber für deutsche Universitäten

25.07.2011

Bei der EUC Fußball gelang es gleich zwei Medaillen nach Deutschland zu holen. Gold in der Herren Konkurrenz ging an die Uni Halle-Wittenberg, die Damen der Uni Mainz erkämpften sich Platz Zwei.

Stolz und überglücklich: Das Team der Uni Mainz über den zweiten Platz

Frauen Kleinfeld

Vom 18. bis 27. Juni 2011 fanden in Istanbul die 9. Europäischen Hochschulmeisterschaften im Fußball statt. In der Frauenkonkurrenz belegte das Team der Uni Mainz nach starken Leistungen den zweiten Platz.

Die Uni-Fußballerinnen aus Mainz hatten sich durch ihren Sieg bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften 2010 auf dem Großfeld für die EUC 2011 in Istanbul qualifiziert. Außer den amtierenden Großfeld-Meisterinnen aus Mainz waren in Istanbul zwei weitere deutsche Mannschaften am Start: die Uni Würzburg (Deutscher Kleinfeld-Meister 2010) und die TU München.

Vorrunde: Gruppensieg trotz Anlaufschwierigkeiten
Im ersten Vorrundenspiel gegen die englische Brunel University mussten sich die Mainzerinnen mit einem 1:1-Unentschieden zufriedengeben. Tamara Ney brachte Mainz nach einer Viertelstunde mit 1:0 in Führung, doch anschließend versäumte es der Deutsche Hochschulmeister, trotz zahlreicher Chancen, den Vorsprung auszubauen. Zehn Minuten vor Spielende gelang den Engländerinnen durch einen Siebenmeter der Ausgleich. In den verbleibenden zwei Gruppenspielen rehabilitierten sich die Mainzer Uni-Fußballerinnen jedoch eindrucksvoll für den durchwachsenen Auftakt. Zunächst feierten sie gegen den deutschen Konkurrenten Würzburg einen überzeugenden 6:1-Erfolg. Dabei trafen Nora Waßmuth, Kathrin Dräger, Aline Friedrich, Annette Welters, Denise Katerla und Perrine Wachter. Auch in der abschließenden Vorrundenpartie gegen die gastgebende Marmara University zeigten sich die Mainzer Studentinnen souverän. In einem emotionsgeladenen Duell sorgten Antje Baumann und Jessica Heinz mit ihren Treffern für den 2:0-Sieg und sicherten den Gruppensieg und Einzug ins Halbfinale.

Halbfinal-Krimi mit Happy End
Im Halbfinale trafen die Mainzerinnen auf das Team der TU München. Das Spiel war nichts für schwache Nerven. Bereits in der ersten Halbzeit musste Mainz einige Schrecksekunden überstehen. München fand von Beginn an besser ins Spiel und kam einige Male gefährlich vor das Tor der Mainzerinnen. Dennoch blieb es zunächst beim 0:0. Gut zehn Minuten vor Ende der Partie gingen die Münchnerinnen mit 1:0 in Führung. Die Hoffnung auf eine Finalteilnahme schwand. Doch Mainz kam noch einmal zurück. Drei Minuten vor dem Schlusspfiff sorgte ein abgefälschter Schuss von Abwehrspielerin Andrea Letzel für den 1:1-Ausgleich. Ein weiteres Tor fiel bis zum Ende der regulären Spielzeit nicht mehr. Die Entscheidung musste im Siebenmeter-Schießen fallen. Die Mainzer Keeperin Valentina Marra parierte die ersten beiden Siebenmeter der Münchnerinnen. Diese verschossen auch ihre nächsten zwei Versuche. Da die ersten beiden Mainzer Schützinnen Andrea Letzel und Antje Baumann getroffen hatten, durfte die Uni Mainz den Einzug ins Endspiel bejubeln.

Endspiel: Keine Chance gegen überragende Französinnen
Im Finale wartete mit der Université de Toulouse der Turnierfavorit. Im gesamten Turnierverlauf hatten die spielstarken Französinnen noch keinen Gegentreffer kassiert. Die Anfangsphase des Spiels verlief ausgeglichen. Doch in der 7. Minute gingen die Französinnen durch einen Konter mit 1:0 in Front. Die mit drei U19-Nationalspielerinnen in ihren Reihen agierende Mannschaft aus Toulouse zeigte sich schneller, zweikampfstärker und kombinationssicherer. Mit dem 3:0 zur Pause war die Vorentscheidung gefallen. Kurz nach dem Seitenwechsel fielen die Treffer zum 4:0 und 5:0 für Toulouse. Anschließend stemmte sich Mainz mit viel Einsatz gegen eine noch höhere Niederlage. Kurz vor Spielende hatte Antje Baumann sogar den Ehrentreffer auf dem Fuß, scheiterte aber an der Toulouser Torfrau. Trotz der bitteren Finalniederlage überwog bei den Mainzerinnen schon bald die Freude.

EUC in Istanbul – Ein unvergessliches Erlebnis

Den Titel des Vize-Europameisters haben sich die Mainzer Hochschulmeisterinnen mit viel Einsatz, Laufbereitschaft und Teamgeist verdient. Auch abseits des Wettkampfgeschehens war die Zeit in Istanbul für die Mannschaft aus Mainz ein tolles Erlebnis. Die vom Ausrichter organisierte gemeinsame Bootstour auf dem Bosporus war ein echter Höhepunkt. Während der EUC entwickelten sich Kontakte zu Fußballerinnen und Fußballern aus den verschiedensten Ländern, von Aserbaidschan bis Zypern.

 

Herren Großfeld

Großer Triumph in Istanbul: Das MLU-Fußball-Team hat die neunte Europäische Hochschulmeisterschaft gewonnen. Im Finale am Sonntag, 26. Juni, besiegten die halleschen Studenten die Mannschaft der Universität Lille (Frankreich) mit 2:1.

Mit dem Sieg über das französische Uni-Team holten die Studierenden erstmals den Titel „Europäischer Hochschulmeister Fußball“ nach Deutschland. Spieler und Trainer der Auswahl der Martin-Luther-Universität Halle (MLU) wurden und werden nach ihrer Rückkehr in Halle entsprechend gefeiert.
„Vor dieser Leistung haben wir größte Achtung! Unsere Mannschaft hat mit ihrem Abschneiden neue Maßstäbe gesetzt“, sagt MLU-Rektor Udo Sträter, der den Verlauf des Spiels begeistert im Livestream verfolgte. „Höchste Anerkennung hat eigentlich schon der Einzug ins Finale verdient“, so Sträter. „Natürlich haben wir die ganze Zeit auf den Sieg gehofft, nun wurde er Wirklichkeit!“ Zunächst ging die Universität Lille in Führung. Michael Schmidt schaffte in der 38. Minute den Ausgleich - und sorgte mit einem fulminanten Sonntagsschuss schließlich in der 69. Minute für die Führung.

Trainer Thomas Diedrich: „Das Leistungsvermögen aller Gegner war sehr hoch, deshalb gestaltete sich der Kampf um den Titel überaus schwer.“ Mit dem bravourösen Sieg im Viertelfinale gegen die Türkei war dann aber der größte Stein aus dem Weg geräumt. „Natürlich haben wir nicht wirklich damit gerechnet, Europameister zu werden. Wir kämpften zunächst um ein sehr gutes Abschneiden im Mittelfeld. Sicher hätten wir sonst die Flüge nicht so knapp gebucht …“, lacht Diedrich. Umso größer der Jubel!

 

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