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70 Jahre – 70 Köpfe: Prof. Dr. Gerhard Treutlein

18.08.2018

Der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband feiert 2018 sein 70jähriges Bestehen. Aus diesem Grund stellen wir über das ganze Jahr verteilt auf unserer Homepage Personen vor, die sich um den Verband verdient gemacht haben. An diesem Wochenende: Prof. Dr. Gerhard Treutlein, langjähriger Disziplincherf Leichtathletik im adh und verantwortlich für die Studierenden-Nationalmannschaft bei 17 Universiaden. 2009 erhielt er für seine Verdienste in der ehrenamtlichen Arbeit im Sport, für die Förderung der deutsch-französischen Beziehungen, für seinen Beitrag zur Dopinggeschichte im Leitungssport sowie im Bereich der Dopingprävention das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland.

Was macht den adh für dich aus?

Der adh ist ein Verband, der mir viel gegeben und sehr viel bedeutet hat, der aber auch für einige leidvolle Erfahrungen „gut“ war. Über 35 Jahre lang war der adh so etwas wie meine Familie gewesen, dafür möchte ich mich herzlich bedanken!

Was verbindest du mit dem adh?

Als ich mich auf Aufforderung des jüngst verstorbenen Hans Leciejewski 1972 um das Amt des Disziplinchefs Leichtathletik im adh bewarb, waren der Verband und die Mitgliedshochschulen noch fast ohne Hauptamtlichkeit. Es war für mich eine neue Welt und eine Zeit intensiver Diskussionen, z.B. ob die Durchführung von Hochschulmeisterschaften beendet werden sollte. Neue Themen konnten angestoßen werden wie z.B. der „mündige Athlet“ im Leistungssport oder „Sport und Frau im adh“. Es war ein Verband mit der Möglichkeit des Einbringens neuer Ideen wie z.B. die Beteiligung von ausländischen Studierenden an Hochschulmeisterschaften oder auch die Durchführung binationaler Hochschulmeisterschaften. Zum Jubiläum der Gründung des deutsch-französischen Jugendwerks (1963) wurden zusammen mit dem französischen Verband FNSU 1988 in Strasbourg, 1993 in Heidelberg und dann noch einmal 2001 in Dijon Veranstaltungen ausgerichtet. Ergänzt wurde dieser nach Westen gerichtete Ansatz mit Versöhnungsanspruch nach der Wende durch einen ähnlichen Ansatz nach Osten. So wurden deutsch-polnische Hochschulmeisterschaften in Cottbus (1992) und in Breslau (1996) als eine Art adh-Beitrag zur Völkerverständigung ausgetragen.

Höhepunkte der Tätigkeit als DC waren für mich die Teilnahmen an Universiaden. Bei diesen gelang es mir, dopingverdächtige Trainer und Ärzte aus dem deutschen Universiade Team fernzuhalten - ohne handfeste Beweise war die Argumentation hierzu schwierig. So etwas war in einem nicht medaillenfixierten Verband möglich.  Über andere Themen, z.B. das deutliche Vertreten der adh-Position gegenüber dem Fachverband in Bezug auf Doppelstarts einiger Athletinnen und Athleten bei Universiaden und Weltmeisterschaften, wurde das Verhältnis zum Fachverband im Lauf der Zeit immer wieder auf die Probe gestellt.

Über das enge Zusammenleben und -arbeiten bei Universiaden entstanden langlebige Freundschaften wie z.B. mit dem Leichtathletiktrainer Günter Eisinger, der selbst seit 1981 ununterbrochen mit zur Universiade fährt. Auch Dr. Winfried Heinicke, den ich nach dem Mauerfall als Trainer ins Team holte, fährt noch immer mit dem adh zur Universiade. Nach dem Fall der Mauer wurde außerdem auf meinen Vorschlag hin der DDR-Verantwortliche für die Hochschulleichtathletik, Rolf Thiele, als zweiter DC eingesetzt. Die Leichtathletik war damals die einzige adh-Sportart mit zwei Disziplinchefs. An dieser Stelle auch noch mal herzlichen Dank an ihn für eine problemlose und intensive Zusammenarbeit!

Auf nationaler Ebene schaffte ich es, bei Deutschen Hochschulmeisterschaften Dopingkontrollen einzuführen. Auf internationaler Ebene war der Kampf gegen Doping hingegen auch manchmal erfolgloser. In den 1990er Jahren gab es auch bei Universiaden Unregelmäßigkeiten im Anti-Doping-Kampf, die den Ruf der FISU hätten nachhaltig gefährden können. Hier habe ich mich für ein entschiedeneres Vorgehen des adh gegenüber den FISU-Offiziellen eingesetzt - leider ist man nicht meinen Empfehlungen gefolgt.

Ansprechpartner

adh-Geschäftsstelle

Tel.: 06071-208610

Fax: 06071-207578

adh(at)adh.de

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