Foto: Katrina Friese
22.05.2026 | Kategorie: Bildung , Seminare/Workshops , 2026

Perspektivtagung 2026: Gemeinsam Prioritäten für die Verbandsarbeit entwickelt

Wie soll sich der adh in den kommenden Jahren aufstellen? Welche Themen brauchen künftig besondere Aufmerksamkeit? Wo müssen bewusste Prioritäten gesetzt werden? Mit diesen Fragen beschäftigten sich Vertretenden der adh-Mitgliedshochschulen bei der adh-Perspektivtagung 2026 am 20. und 21. Mai an der Universität Gießen. Im Mittelpunkt stand dabei die gemeinsame Verständigung auf strategische Schwerpunkte für den weiteren Strategieprozess des Verbands.

Strategieprozess zwischen Vielfalt und Priorisierung

Die Perspektivtagung markierte einen wichtigen Meilenstein im laufenden adh-Strategieprozess. Dabei wurde deutlich: Der Verband bewegt sich in einem Spannungsfeld unterschiedlicher Erwartungen und Anforderungen.

„Der Strategieprozess ist kein Wohlfühlprozess, sondern ein gemeinsamer Aushandlungsprozess“, betonte adh-Vorstandsvorsitzender Dr. Arne Göring in der Einführung. Ziel sei es, gemeinsam zu definieren, in welchen Bereichen der adh künftig die größte Wirkung entfalten könne – und wo bewusst Grenzen gezogen werden müssten.

Unterschiedliche Entwicklungsrealitäten sichtbar gemacht

Im Zentrum des ersten Veranstaltungstags stand die Arbeit mit einem Stufenmodell, das unterschiedliche Entwicklungsrealitäten im Hochschulsport beschreibt – von Aufbau- und Etablierungsprozessen bis hin zu Hochschulen mit stark integrierten und innovationsorientierten Strukturen. In Gruppenarbeitsphasen reflektierten die Teilnehmenden ihre jeweiligen Herausforderungen und formulierten konkrete Bedarfe an den adh.

Besonderes Augenmerk lag dabei auf der Frage, welche Unterstützungsangebote Hochschulen tatsächlich benötigen und welche verbandlichen Angebote aus Sicht der Mitgliedschaft weniger relevant sind. Die Ergebnisse wurden anschließend in eine Strategiematrix übertragen, die Entwicklungsstufen und mögliche Handlungsfelder des adh systematisch miteinander verknüpft.