20.04.2026 | Kategorie: Projekte , Bildung , Fortbildung national

adh-Vorstand stellt Weichen für Verbandsentwicklung und internationale Positionierung

Im Rahmen seiner Sitzung am 16. und 17. April 2026 in Dieburg hat der adh-Vorstand zentrale Themen der Verbandsentwicklung beraten und wichtige Beschlüsse gefasst. Im Fokus standen unter anderem die Aufnahme neuer Mitgliedshochschulen, Entwicklungen im Wettkampfsport, Bildungs- und Gesundheitsprojekte sowie die strategische Ausrichtung des internationalen Engagements.

Zwei neue Mitgliedshochschulen stärken den adh
Der adh wächst weiter: Mit der Hochschule für Musik Karlsruhe und der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe wurden zwei weitere Hochschulen in den Verband aufgenommen. Damit zählt der adh nun insgesamt 208 Mitgliedshochschulen und baut seine bundesweite Präsenz weiter aus.

Weiterentwicklung des Wettkampfsports und internationale Perspektiven
Im Bereich Wettkampf bestätigte der Vorstand das Programm für das Sommersemester 2026, das über 30 nationale Meisterschaften umfasst. Parallel laufen die Vorbereitungen für internationale Wettkämpfe auf Hochtouren, darunter die World University Championships 2026 (WUC) mit mehreren anstehenden Nominierungsentscheidungen. 

Der Vorstand nominierte außerdem das Support-Team für die European Universities Games, die vom 18. Juli bis zum 1. August 2026 in Salerno stattfinden. Dr. Sebastian Sdrenka wird als Delegationsleiter gemeinsam mit den Mitarbeitenden der adh-Geschäftsstelle Sophia Kunder, Jules Giron, Niklas Walter sowie dem Teamarzt Dr. Dieter Heinold und dem Fotografen Simon Eymann (Uni Hannover) die deutschen Hochschulen vor Ort in Italien unterstützen.

Ein besonderer Fokus lag zudem auf der möglichen Ausrichtung der FISU World University Games Winter 2031 in Deutschland. Prof. Dr. Gereon Berschin, Leiter des Sportzentrums der Uni Passau und Dr. Andreas Weishäupl, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sportzentrum, stellten erste Ideen für ein Konzept zur Ausrichtung in Passau und Umgebung gemeinsam mit Partnerländern vor. Der Vorstand begrüßte die Initiative der Uni Passau und bat das Team um Gereon Berschin, die Sondierungen weiterzuführen.