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Federfußball – Eine Sportart für den Hochschulsport?

04.01.2016

Es war eine Reise nach China, die 1984 das Leben von Peter von Rüden verändern sollte. Das erste Mal sah er in einem Park eine Gruppe von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Federfußball spielen. Als er 1989 Federfußball als Sportart entdeckte, wuchs die Begeisterung für das Sporttreiben, das viele unterschiedliche Fertigkeiten und Sportarten in sich vereint. Nun will er mithelfen, Federfußball auch an den deutschen Hochschulen zu etablieren. Im Hochschulsport Münster taucht dieser bereits im Semesterprogramm auf.

Die Grundregeln sind schnell erklärt: Ein leichter Federfußball, bestehend aus einem Gummifuß und einem Federteil, muss in der gegnerischen Spielfeldhälfte eines Badmintonfeldes den Boden berühren. Dabei darf das Sportgerät nur mit dem Fuß, Knie, Oberkörper, Kopf, aber auf keinen Fall mit den Händen gespielt werden. Im Einzel sind maximal zwei Kicks, im zweier oder im dreier Team maximal vier Ballberührungen erlaubt. „Das Einzel ähnelt Badminton, das Doppel- und Teamspiel erinnert an Volleyball“, erklärt der Gründungspräsident des Deutschen Federfußballbundes, Peter von Rüden.

Die Sportart birgt dabei gleich mehrere Vorteile: Das Training ist auf engem Raum, alleine, zu zweit oder in einer Kleingruppe sehr gut möglich. Zudem werden viele unterschiedliche Fähigkeiten geschult und abverlangt. „Das Einzelspiel erfordert viel Laufarbeit und ist deshalb vor allem ein Sport für Kämpfernaturen. Spätestens der zweite Kick muss über das Netz gespielt werden – das schafft Dynamik“, erklärt Thomas Müntefering, Trainer beim Hochschulsport Münster. Im Teamspiel kommt es vor allem auf ein gutes Miteinander an. „Neben der körperlichen Fitness werden Teamgeist und Kommunikation trainiert“, so der Münsteraner Übungsleiter. Einen weiteren großen Pluspunkt sieht von Rüden in der geringen „Einstiegshöhe“ für diese Sportart: „Wenn ein Spieler die Bereitschaft mitbringt, neue Bewegungsabläufe kennen zu lernen, ist bereits nach einer kurzen Einstiegsphase das einfache Netzspiel möglich.“

Deshalb wirbt der ehemalige Bundestrainer, Peter von Rüden, für diese Sportart und bietet den Hochschulen seine Unterstützung an: „Ich begleite die Hochschulen gerne beim Aufbau von Federfußball-Kursen und bringe dabei meinen Erfahrungsschatz ein.“ Mit dieser Hilfe ist Federfußball sicherlich eine Sportart nicht nur für den Hochschulsport Münster.

Bei Interesse oder Rückfragen erhalten Mitgliedshochschulen gerne durch Peter von Rüden Unterstützung.

Ansprechpartner

adh-Geschäftsstelle

Tel.: 06071-208610

Fax: 06071-207578

adh(at)adh.de

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