WUC-Crosslauf Delegation auf den Weg nach Kanada
09.04.2010
Am 08. April 2010 wurde die deutsche WUC-Crosslauf Delegation durch adh-Sportdirektor Thorsten Hütsch am Frankfurter Flughafen verabschiedet.
Im Aufgebot für die in Kingston/Kanada stattfindende WUC stehen Heike Bienstein (Uni Bochum), Anna Hahner (Uni Mainz) und Saskia Janssen (Uni Düsseldorf) sowie Christian Glatting (Uni Bochum) und Veronica Pohl (DSHS Köln), die sich bereits seit einigen Wochen in Nordamerika aufhalten. Die Delegationsleitung wird von Christian Stang übernommen.
In der Konkurrenz der Herren sind Frankreich, der Gesamtsieger der WUC 2008, sowie Australien und Spanien erneut mit sehr starken Athleten vertreten. Lediglich der Zweitplatzierte von 2008, Großbritannien, wird in diesem Jahr nicht teilnehmen. Der amtierende deutsche Meister Christian Glatting wird hier als einer der Mitfavoriten ins Rennen gehen. Seine größten Konkurrenten um die vorderen Platzierungen dürften neben den französischen Läufern sicherlich der Zweite der WUC 2008, Liam Adams aus Australien, und der Spanier Jave Guerra sein. Simon Akeyo und Joseph Chebet aus Uganda sowie Samir Boumeslat komplettieren den Favoritenkreis.
In der Damenkonkurrenz sind die erstplatzierten Teams der WUC 2008, Großbritannien, Australien und Italien erneut am Start. Topfavoriten auf einen Podiumsplatz werden in diesem Rennen die Britin Jess Sparke und die Japanerin Risa Takenaka sein. Aufgrund der hohen Leistungsdichte bei den Damen spekuliert der Veranstalter auf einen neuen Streckenrekord. Dieser liegt bei 16:55,9min und wurde bei den Kanadischen Hochschulmeisterschaften im vergangenen November durch Megan Brown aufgestellt.
Auch die deutschen Starterinnen gehen mit guten Aussichten in den Wettkampf. Neben Anna Hahner, die bei den Deutschen Meisterschaften vor vier Wochen einen hervorragenden zweiten Platz belegte, haben auch Heike Bienstein, Saskia Janssen und Veronika Pohl gute Chancen auf eine Top 10 Platzierung. Mit ein wenig Glück könnte es in der Teamwertung der Frauen auch für eine Medaille reichen. Delegationsleiter und Trainer Christian Stang zeigte sich beim Abflug in Frankfurt verhalten optimistisch und will zuerst die Konkurrenz vor Ort begutachten, bevor er eine Einschätzung abgeben möchte. Die Athletinnen zeigten sich alle hoch zufrieden mit den Verläufen ihrer Frühjahrstrainingslager und schauen zuversichtlich in Richtung Kanada. So meint Saskia Janssen am Frankfurter Flughafen selbstbewusst: „Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft!“
In diesem Sinne drücken wir dem deutschen Team die Daumen für den kommenden Sonntag an dem die Wettkämpfe stattfinden.
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