Vorstand befasst sich mit Strukturentwicklung
14.06.2010
Am 08. Juni 2010 tagte der adh-Vorstand in Dieburg. Themen waren unter anderem die Wettkampf- und Bildungsarbeit sowie die Verbandsentwicklung.
Neue Mitgliedshochschule
Als 174. Mitgliedshochschule nahm der adh-Vorstand die Europäische Medien- und Business-Akademie (EMBA) in den adh auf. Kompakt, aktuell und praxisnah vermitteln die Bachelor-Studiengänge Angewandte Medien, Business Management und Gesundheitsmanagement die wichtigen Grundlagen für eine berufliche Karriere im Medien-, Kommunikations-, Marketing- und Gesundheitsmanagement.
Verbandsratsitzung 1/2011
Bei der Verbandsratsitzung 1/2011 möchte der Vorstand auf Wunsch der Mitgliedschaft den Austausch zwischen den Landes- und Regionalkonferenzen intensivieren. Es ist geplant, Schwerpunktthemen im Vorfeld der Sitzung zu identifizieren und diese in der Verbandsratsitzung zu diskutieren. Zur Sitzung 1/2011 sollen neben den Verbandsratmitgliedern auch die Vorsitzenden der Landes- und Regionalkonferenzen eingeladen werden.
Strukturentwicklung
Als weiteres verbandspolitisches Thema befasste sich der Vorstand mit der Strukturentwicklung des Verbandes. Die Schwerpunkte der Diskussion bildeten die Formen der Zusammenarbeit in Vorstand und Ausschüssen sowie die Zeitgemäßheit und Zukunftsfähigkeit des Ressortzuschnitts im Vorstand. Außerdem die Inhalte und Aufgaben sowie die Struktur und Zusammensetzung der übrigen Gremien. Zur nächsten Sitzung wird auf Grundlage der vorstandsinternen Diskussion ein Aufgaben- und Strukturvorschlag erarbeitet werden, der als bisherige Synopse für weitere Überlegungen Anlass bieten soll.
Wettkampf
Vom 27. Januar bei 06. Februar 2011 findet in Erzurum die 25. Winter-Universiade statt. Nach aktuellem Stand der Planungen und Vorgesprächen mit den zuständigen Fachverbänden wird das deutsche Team rund 20 bis 25 Aktive sowie bis zu zehn Trainer und Betreuer umfassen. Der Vorstand nominierte Roland Joachim als Delegations- und Organisationsleiter, als dessen Stellvertreterin Jetta Leena Ramcke sowie Thorsten Hütsch als Büroleiter. Darüber hinaus verabschiedete der Vorstand die Nominierungskriterien, die vom adh-Sportdirektor gemeinsam mit den Diszisziplinchefinnen und -chefs sowie den Verantwortlichen der zuständigen Fachverbände entwickelt und durch den Bereich Leistungssport im DOSB bestätigt worden waren.
Vom 04. bis 10. Juni 2010 fanden in Israel (Eilat) die Friendship-Games statt, zu denen die Universität Münster ein Basketballteam entsandt hatte. Laut Beschluss der Vorstandssitzung vom 23. März 2010 wird die Entsendung der Münsteraner Mannschaft mit 1.000 Euro bezuschusst. Auch künftig möchte der adh-Vorstand die Teilnahme deutscher Mannschaften an den Friendship-Games fördern, die Teilnehmende der Konfliktparteien Israel, Syrien, Palästina, USA, Russland und weiterer Länder bei Sport und Kultur zusammenbringen, um miteinander zu spielen, zu feiern zu diskutieren und Verständnis für jeweilige Positionen zu entwickeln.
Für den nationalen Wettkampfbetrieb genehmigte der adh-Vorstand die Bildung einer Wettkampfgemeinschaft Ludwigsburg, in der die Athletinnen und Athleten der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg und die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg starten.
Bildung
Der Bildungsvorstand Dr. Arne Göring und die Bildungsreferentin Ebba Koglin berichteten von einer sehr erfolgreichen Entwicklung der adh-Perspektivtagungen in den letzten drei Jahren. Für die kommenden Veranstaltungen regte der Vorstand an, auch die politisch Zuständigen für den Hochschulsport in den Landesregierungen oder Ministerien einzuladen, um eine noch bessere Vernetzung der Akteure des Hochschulsports und der Politik zu ermöglichen. Die Perspektivtagung 2011 hat der Vorstand an die Universität Tübingen vergeben, die Perspektivtagung 2012 an die Universität Konstanz.
Darüber hinaus stellten Dr. Arne Göring und Ebba Koglin erste Planungsunterlagen für die Umsetzung des Restrukturierungsprozesses im Bildungsbereich vor und luden alle interessierten Gruppen und Gremien des Verbandes ein, sich in die Neuausrichtung der Bildungsarbeit einzubringen. Ergänzend zur bisherigen Organisation und Durchführung der Bildungsangebote sollen künftig insbesondere Bildungspartnerschaften ausgebaut und Wissensmanagementstrukturen etabliert werden.
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