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Kategorie: 2009, International

Überraschungen am dritten Spieltag

21.05.2009

Am letzten Tag der Gruppenspiele siegten das Team der Gazi Osman Pasa University (TUR) überraschend gegen die Russian State University, was dem deutschen Team gegen die INSA Lyon (FRA) nicht gelang.

Trotz guter Leistung kein Sieg der deutschen Herren

Vorrundenspiele Herren / Tag 3

Am 20. Mai 2009 gingen für die Volleyball-Herren die Vorrundenspiele zu Ende.

„Dawei, Russia, Dawei“ („Vorwärts, Russland, vorwärts!“) feuerten die russischen Mädels ihre Jungs im Spiel zwischen der Russian State University und der Gazi Osman Pasa University an. Die Unterstützung konnte die russische Mannschaft auch gut gebrauchen, denn die türkische Mannschaft stand wie eine Wand am Netz. Auch wenn die Russen den zweiten Satz für sich entscheiden konnten und alle Sätze nur knapp entschieden wurden, setzte sich die türkische Mannschaft durch und gewann mit 3:1.
Auffälligster Spieler bei den Türken war Nationalspielers Turgay Dogan, der durch seine Aufschlagsicherheit, seine Angriffsschläge und sein selbstbewusstes Auftreten seine Mannschaft zum Erfolg führte.
Sichtlich niedergeschlagen waren die Gäste aus Russland. Valentin Emelyanov sagte nach der Niederlage: „Der Kampfgeist der Türken war enorm hoch und wir waren einfach nicht stark genug, um dagegen zu halten.“
Der türkische Delegationsleiter hingegen strahlte übers ganze Gesicht, da sie das russische Team als Favoriten in diesem Wettkampf ansahen und den größten Respekt vor der jungen Mannschaft hatten. „Die Aufregung war so groß, dass vor unserem Spiel viele Gespräche innerhalb der Gruppe stattfanden, um die Nervosität und die Unsicherheit unserer Jungs abzubauen und unser Wettkampfziel klar zu definieren“, berichtet der Delegationsleiter.

Das deutsche Team der TU Dresden konnten in ihrem letzten Vorrundenspiel gegen die INSA Lyon leider nicht für eine Überraschung sorgen. Die Franzosen dominierten das Spiel eindeutig und waren in allen Belangen überlegen. Nur im dritten Satz konnte das Team aus Dresden zeigen, dass sie mithalten konnten und holten nach einem zwischenzeitlichen Rückstand von 8:2 immer mehr auf. Letztendlich hatten die Franzosen aber den längeren Atem und gewannen auch den dritten Satz mit 31:29.

Im dritten Spiel der Herren konnte auch das zweite russische Team (Mordovskiy State University) seiner Favoritenrolle gegen die Slovenen (University of Ljublijana) nicht gerecht werden und musste die erste Niederlage im Turnierverlauf einstecken. Nach einer knappen Partie in den ersten beiden Sätzen, hatten die Slowenen mit 2:0 die Nase vorn. Im dritten Satz begingen die Slowenen allerdings eine Reihe von Fehlern, sodass dass russische Team den Vorsprung auf ein 2:1 verkürzen konnte. Die Slowenen fanden jedoch zu alter Form zurück und gewannen am Ende verdient mit 3:1.

In den weiteren Spielen traf Uni Regensburg auf das Team der University of Porto. Den ersten Satz entschieden nach einer anfänglichen Führung der Regensburger letztendlich doch die Portugiesen mit 25:21 für sich. Der zweite Satz gestaltete sich ausgeglichener. Lange Ballwechsel sorgten für Spannung auch unter den Zuschauern. Obwohl Portugal eine Verwarnung wegen Spielverzögerung in Kauf nehmen musste war die Stimmung bei beiden Mannschaften nach wie vor auf dem Höhepunkt. Der Satz endete schließlich 25:20 für das Team aus Regensburg.
Im spannenden dritten und vierten Satz wechselten sich Regensburg und Portugal gegenseitig mit der Führung ab. Die starken Angriffe der Portugiesen und die gute Abwehr der Regensburger Männer wurden dem Niveau einer EUC in vollem Maße gerecht. Beide entscheidende Sätze konnte das Team der temperamentvollen Portugiesen am Ende für sich entscheiden. „Wir sind zufrieden mit unserer Spielleistung, aber es hat leider nicht gereicht.
Portugal hatte einfach einen besseren Zu- und Diagonalspieler und deswegen haben sie gewonnen“, so Jürgen K., der Coach der Regensburger.

Die Begegnung Uni Erlangen-Nürnberg gegen die University of Warsaw gewannen die Polen mit 3:0. Jedoch spiegelt das Ergebnis den Spielverlauf nicht wider. „Es war ein sehr gutes, intensives Spiel, jedoch konnten wir unsere Vorsprünge nicht halten, sodass es zum Ende immer leider sehr knapp wurde. Mit mehr Glück hätte es heute ein anderes Ergebnis gegeben“, berichtet Christian Lenzen, Trainer der Deutschen. „Die Deutschen geben niemals auf. Gegen diese Jungs zu spielen ist immer harte Arbeit“ erklärt der Pole Adam Falkowski nach dem Spiel. „Aber ich komme sehr gern zu Wettkämpfen nach Deutschland“ sagt Falkowski weiter. „Die Spiele hier sind immer super organisiert und auch die Mannschaften werden mit jedem Jahr stärker.“

Ansprechpartner

Malin Hoster

Tel.: +49 6071 2086-13

Fax: +49 6071 2075-78

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