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Studium und Spitzensport – Vier Studenten der RUB gewinnen bei der WM Gold im Deutschlandachter

10.10.2017

Vier Studenten der Ruhr-Uni Bochum saßen im Deutschlandachter, der bei der kürzlich stattgefunden WM Gold holte. Ein weiterer Student der RUB holte Silber im Zweier. Sowohl bei der Winter- als auch der Sommer-Universiade 2017 stellte die RUB Medaillengewinnerinnen und –gewinner. Hochschulsportleiterin Ines Lenze erklärt, wie sich die RUB zu so einer erfolgreichen Partnerhochschule der Spitzensports entwickelt hat.

Johannes Weißenfeld (rechts), Martin Sauer (Mitte), Jakob Schneider und Malte Jakschik (Vierter und Dritter von links) gehören zu den neuen Ruder-Weltmeistern. © Deutschlandachter

Die vier RUB-Studenten Malte Jakschik, Jakob Schneider, Johannes Weißenfeld und Martin Sauer sind im Deutschlandachter am 1. Oktober 2017 zum Weltmeistertitel gefahren. Mit einer halben Bootslänge Vorsprung überquerten sie als Erste die Ziellinie. „Ich hatte schon auf den ersten 500 Metern ein gutes Gefühl. Über die Strecke konnten wir uns noch weiter absetzen, sodass wir im Endspurt die nötige Ruhe hatten und das Ding voll durchziehen konnten. Das ist der absolute Wahnsinn“, sagt Weißenfeld. Während er an der RUB Medizin studiert, belegt Jakschik das Fach Maschinenbau, Schneider ist in Biologie und Sozialwissenschaft eingeschrieben, und Sauer absolviert das Studium der Rechtswissenschaft. Ebenfalls eine WM-Medaille holte der Wirtschaftswissenschaftsstudent Finn Schröder im Zweier ohne Steuermann. Gemeinsam mit Jonas Wiesen und Malte Großmann musste der Ruderer sich nur Australien und Ungarn geschlagen geben.

Frau Lenze, wie werden studierende Spitzensportlerinnen und Spitzensportler von der Universität unterstützt?

Wir haben in den letzten Jahren Vieles investiert, um die RUB als „Partnerhochschule des Spitzensports“ auch inneruniversitär noch bekannter zu machen. In diesem Jahr konnten wir in einem politisch sehr relevanten, die Hochschulleitung, alle Fakultäten und wichtige Ebenen der Universitätsverwaltung umfassenden Gremium die Bedeutung, Leistung und Ziele vortragen. Spätestens da war es gelungen, die RUB als „Partnerhochschule des Spitzensports“ politisch so zu platzieren, dass wir im Hochschulsport dann bei 99% aller Fragen und Anliegen auf offene Türen stoßen. Das liegt sicher auch daran, dass wir mit der Hochschulkommunikation einen wichtigen Partner für die Öffentlichkeitsarbeit an unserer Seite wissen, der die universitäre Öffentlichkeit regelmäßig über verschiedene Kanäle und Formate über Geschichten und Erfolge der RUB-Athletinnen und –Athleten informiert.

Unsere Unterstützungsleistung im Hochschulsport ist vor allem eins: individuell. Manchmal können wir direkt helfen, manchmal greifen wir auf das mittlerweile aufgebaute Netzwerk zurück und vermitteln an die richtigen Ansprechpartnerinnen und –partner, z.B. bei Kollision von Klausuren und Wettkämpfen, oder klären das Anliegen direkt.

Wir versuchen so nah wie möglich an den studierenden Spitzensportlerinnen und –sportlern dran zu bleiben, immer wieder zu signalisieren, dass wir gerne und vor allem im universitären Kontext helfen, damit sie sich auf ihre akademische und sportliche Karriere konzentrieren können. Durch Mails, Glückwunschschreiben des Rektors und vor allem durch unsere „Ehrung sportlich erfolgreicher Studierender“ versuchen wir zudem, Wertschätzung zu zeigen und uns bei den Athletinnen und Athleten zu bedanken.

Der zentrale Erfolgsfaktor ist meiner Meinung nach, dass wir mit dem Thema „Duale Karriere“ auf offene Ohren bei der Hochschulleitung getroffen sind und von dort aus die politische Verankerung in den universitären Netzwerken stark unterstützt wurde und wird. Bestes Beispiel dafür ist, dass auf Initiative des Hochschulsports zu diesem Wintersemester im Rahmen des Deutschlandstipendiums erstmalig auch Spitzensportlerinnen und –sportler gefördert werden. Diese Idee haben wir zunächst dem Rektor Prof. Schölmerich und der Kanzlerin Dr. Reinhardt vorgetragen und nur kurze Zeit später konnten wir dann mit der verantwortlichen Stelle in der RUB über die Details sprechen. Fünf A-/B-Kaderathletinnen und –athleten erhalten nun für ein Jahr lang eine finanzielle Förderung in Höhe von 300€ pro Monat. Ich bin sehr froh und dankbar, dass dies durch das Engagement beteiligter Akteure so unkompliziert gelungen ist und wir auch finanziell eine Unterstützungsleistung ins Leben rufen konnten.

Bereits bei der Winter-Universiade im kasachischen Almaty waren mit Tim Dieck, Katharina Müller (Eistanz/ 4. Platz) und Shari Koch (Eistanz/Bronzemedaille) drei erfolgreiche Aktive der Ruhr-Uni Bochum dabei. Falk Wendrich hat nun in Taipeh bei der Sommer-Universiade sogar Gold geholt. Welche Trainingsmöglichkeiten gibt es für studierende Spitzensportlerinnen und Spitzensportler in Bochum, vor allem an der Uni? Und wie ist die Zusammenarbeit mit dem Olympiastützpunkt?

Fragen nach Trainingsmöglichkeiten kommen tatsächlich recht selten vor, in erster Linie geht es dann aber um Athletik- und Krafttraining. Wir bieten allen Kaderahtletinnen und –athleten offensiv die Nutzung unseres Fitness-Studios „Unifit“ an, was von Olympia-Teilnehmenden ebenso in Anspruch genommen wird wie von C-Kadern, die das erste oder zweite Semester studieren.

Die Zusammenarbeit mit dem OSP ist unkompliziert und geradlinig. Wir haben immer das gemeinsame Ziel, schnell und unkompliziert Lösungen für die Studierenden zu finden.

Wie sieht die weitere Entwicklung der RUB im Bereich Duale Karriere aus?

Wie bereits beschrieben, haben wir in den Bereichen politische Verankerung, Individualisierung in der Betreuung, Öffentlichkeitsarbeit und nun auch finanzieller Unterstützung in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Nicht umsonst sind wir im Kontakt mit derzeit 45 A-/B-Kaderathletinnen und –athleten. Als wir die Koordinierung in 2011 übernommen haben, waren es 12. In Zukunft wird es darum gehen, die RUB noch stärker bei der Studienortwahl in den Fokus zu rücken.

 

Text: Tabea Steinhauer/RUB; das Interview mit Ines Lenze führte Malin Hoster/adh

Ansprechpartner

Malin Hoster

Tel.: +49 6071 2086-13

Fax: +49 6071 2075-78

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