Studentin Helke Nieschlag wird Hamburgs Sportlerin des Jahres 2009
18.02.2010
Mit Helke Nieschlag wurde bei der 5. Sportgala in der Handelskammer Hamburg am Rosenmontag erneut eine studierende Spitzensportlerin zu Hamburgs Sportlerin des Jahres gewählt.
Nach Johanna Rönfeldt (2005 / Rudern) und Sebastian Biederlack (2009 / Hockey) ist Helke Nieschlag die dritte Preisträgerin, die an der Universität Hamburg eine „duale Karriere“ im Leistungssport und im Studium erfolgreich miteinander verbindet.
Helke Nieschlag ist Lehramtsstudentin der Fächer Deutsch und Sport und betreibt Rudern als Leistungssport erst seit drei Jahren. Dennoch gelang es ihr in 2009 gleich zwei Goldmedaillen zu gewinnen. Bei den U-23-Weltmeisterschaften im Juli gewann sie den Titel im Leichtgewichts-Einer und nur fünf Wochen später errang sie im deutschen Leichtgewichts-Vierer bei der WM der Erwachsenen in Polen erneut die Goldmedaille.
Bei der Wahl zum Sportler des Jahres unterlag Weltrekord Schwimmer Steffen Deibler von der HAW nur knapp dem HSV Handballstar Guillaume Gille und belegt damit den zweiten Platz. Die Hamburger Hochschulen haben zahlreiche Studierende Spitzensportler aus der TopTen bei der Wahl der Kandidaten zur Sportlerin/ zum Sportler des Jahres in ihren Reihen.
Bei den Studentinnen sind das:
- Helke Nieschlag (Platz 1 / Rudern / UNI – Sport-Deutsch)
- Julia Kröger (Platz 7 / Rudern / UNI - Medizin),
- Janne Müller-Wieland (Platz 6 / Hockey / UNI - BWL),
- Silja Lorenzen (Platz 8 / Hockey / UNI - BWL)
Bei den Studenten sind das:
- Steffen Deibler (Platz 2 / Schwimmen / HAW - Umwelttechnik)
- Helge Schwarzer (Platz 5 / Leichtathletik / UNI – BWL)
- Lars Wichert (Platz 6 / Rudern / UNI – Bewegungswissenschaften – Kommunikationswissenschaften)
- Moritz Fürste (Platz 7 / Hockey / HSBA – Business Administration)
- Markus Münch (Platz 10 / Leichtathletik / UNI – Sportwissenschaften)
Das macht deutlich, welche Bedeutung die Hochschulen als Partner für den Leistungssport in Hamburg darstellen. Studierende Spitzensportler werden seit 2002 an den „Partnerhochschulen des Spitzensports“ in Hamburg dabei unterstützt, sowohl ihre Leistungssportkarriere systematisch zu entwickeln als auch eine akademische Ausbildung erfolgreich abzuschließen.
Durch die intensive Zusammenarbeit zwischen dem Olympiastützpunkt Hamburg/Schleswig-Holstein und dem Hochschulsport Hamburg bei der Betreuung und Förderung von studierenden Spitzensportlern an den Hamburger Hochschulen, ist der Hochschulstandort Hamburg bundesweit anerkanntes „best practice“ Modell für die Förderung der „dualen Karriere“ an den Hochschulen.
Der Hochschulsport Hamburg gratuliert der Preisträgerin und den Platzierten.
Mehr Informationen zur Förderung studierender Spitzensportler finden Sie hier.
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