Stimmung bei NRW Uni Trophy nur kurz getrübt
30.06.2009
Mit dem Multisportevent „NRW Uni Trophy“ ging am Wochenende im Sportpark Duisburg die „Woche des Hochschulsports in NRW“, die vom 22. bis 28. Juni 2009 stattfand, zu Ende.
Wegen Unwetterwarnung mussten jedoch am Samstagnachmittag einige der Turniere und das große Drachenbootrennen, das Innovations-Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart starten sollte, ausfallen. Ihre sportliche Laune ließen sich die Teilnehmenden, die zu dem Multisportevent extra aus den beteiligten NRW-Städten angereist waren, allerdings nicht verderben.
„Feuchtigkeit ist draußen und auch hier drinnen wird’s jetzt nass!“ feuerten die Instruktoren ihr schwitzendes Indoorbiker-Team beim Spinning®-Marathon an. Die ließ das Unwetter, das sich am Samstagnachmittag über dem Duisburger Sportpark entlud, völlig kalt. Bei tropischen Temperaturen und atmosphärischer Musik bezwangen sie den fünfstündigen Hallen-Marathon, den sie sich zu Ehren des sportlichen Abschlusses der „Woche des Hochschulsports in NRW“ zum Ziel gesetzt hatten.
Bei der Eröffnungsfeier zeigten sich die Initiatoren begeistert. Sonnenkinder seien die Studierenden in dieser vorbildhaften Woche gewesen, sagte Innenminister Dr. Ingo Wolf rückblickend und lobte vor allem den landesweiten Hochschulsporttag am vergangenen Mittwoch, an dem dreizehn Hochschulen in ganz NRW zum aktiven Sport am jeweiligen Campus eingeladen hatten. Bärbel Dittrich, Vizepräsidentin des LandesSportBundes NRW, freute sich über die vorbildhafte Kooperation zwischen Trägern und Organisatoren und auch Prof. Dr. Ulrich Radtke, Rektor der Uni Duisburg-Essen, und Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland sprachen im Hinblick auf die vergangene Woche von einem enormen Erfolg für den Hochschulsport. Stolz begrüßten sie die Teilnehmer und Teilnehmerinnen zur „NRW Uni Trophy“ in der Sportstadt Duisburg.
„Das Drachenbootrennen steht symbolisch für die gesamte Woche“, sagte Michael Fahlenbock, Leiter des Organisationskomitees, bei der Pressekonferenz, „alle paddeln gemeinschaftlich in eine Richtung.“ Obwohl das Drachenbootrennen zwei Stunden später wegen Blitz und Donner abgesagt werden musste, zeigte sich aber genau da der große, sportliche Gemeinsinn, der ja ein Ziel der Veranstaltungsreihe gewesen war: Auf regennassem Rasen und feuchter Tartanbahn trugen die Sportler nach dem Unwettereinbruch statt der geplanten Turniere Freundschaftsspiele aus, übten sich im Skike und gaben damit der „NRW Uni Trophy“ ihr sportliches Gesicht zurück. „Man muss eben das Beste draus machen!“ waren sich nicht nur die Aachener einig. Später wurde gemeinsam bei der NRW Uni Trophy-Party die Stimmung weiter aufgeheitert.
Am Sonntag wurden dann bei sommerlich-schwülen Temperaturen alle Turniere nachgeholt und die NRW Uni Trophy an die Siegerteams überreicht. Auch in der Halle schwitzen war am Sonntag wieder angesagt, diesmal allerdings beim intensiven Jujutsu-Workshop. „Eine anstrengende, aber durch und durch spannende Woche“, wie Jan-Philipp Müller, Vorsitzender der Landeskonferenz NRW für den Hochschulsport, sagte, ging damit zu Ende. Eines wurde in dieser Woche in jedem Fall erreicht: Menschen zusammenzubringen und für eine gemeinsame Sache zu bewegen – ganz nach dem erfolgreichen Motto „denkSPORT bewegt“!
Fotos: Isabella Thiel
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