SRA-Seminar: Visuelle Darstellung des Hochschulsports
19.06.2012
Vom 15. bis 17. Juni 2012 fand an der Leuphana Universität in Lüneburg das Sportreferate-Seminar zum Thema „Visuelle Darstellung des Hochschulsports“ statt.
18 Studierende aus der ganzen Republik, in der Mehrzahl Sportreferentinnen und Sportreferenten, waren in die Hansestadt gereist, um sich im Umgang mit Bildern in der Öffentlichkeitsarbeit zu informieren und weiterzubilden. Mit den erfahrenen Fotografinnen Gesa Woltjen und Eva Rahe hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwei Referentinnen vor Ort, die den Umgang mit Kamera und Bildbearbeitung anschaulich und umfangreich erklären konnten.
1. Seminartag: Kameratechnik & Funktion
So stand der erste Seminartag ganz unter dem Motto „Der richtige Umgang mit der Kamera“. Alle Studierenden bekamen eine ausführliche Einführung in die Kameratechnik und die Funktionsweisen ihres Apparates. Für alle diejenigen, die keinen eigenen Fotoapparat mitbringen konnten, stellte die Hochschule moderne Spiegelreflex-Kameras zur Verfügung, sodass alle Anwesenden eigenhändig die angesprochenen Einstellungen und Funktionsweisen ausprobieren konnten. Den Referentinnen gelang es dabei auch komplizierte technische und physikalische Kameragrundlagen verständlich zu machen. Das wichtigste Thema, das Zusammenspiel von Blende und Belichtungszeit, sollten die Studierenden jedoch nicht nur in der Theorie hören, sondern durften dies in der Praxis ausprobieren. So konnten alle testen, wie sie in der Sportfotografie scharfe und wackelfreie Aufnahmen knipsen können oder mit welchen Kameraeinstellungen Effekte, wie das Einfrieren einer Person bei verschwommenem Hintergrund, möglich sind.
Nach dieser spannenden und lehrreichen Einführung wurden bei einem gemeinsamen Abendessen Tipps und Tricks zum Thema ausgetauscht, bevor am späteren Abend eine gemeinsame Stadtführung mit Taschenlampen den Tag beschloss.
2. Seminartag: Bildbearbeitung & Fotorecht
Der folgende Samstag startete mit einem kurzen Überblick über Archivierungsmöglichkeiten und Speicherformate für Bilder, bevor die Teilnehmenden sich an Bildbearbeitungsprogrammen ausprobieren durften. Auch hier folgte dem theoretischen Überblick eine praktische Arbeitsphase, in der alle umsetzen konnten, was an Bildverschönerung und Bildmanipulation mit einfachen Mittel und wenig Zeit möglich ist. Allerdings konnten Gesa Woltjen und Eva Rahe nur einen groben Überblick über die Thematik geben, da die Komplexität ungeheuer groß und in einem Seminartag nicht zu bewältigen ist. Eine Einführung in das deutsche Fotorecht rundete den zweiten Seminartag ab. Insgesamt konnten sowohl Anfängerinnen und Anfänger als auch Fortgeschrittene ihren Wissensschatz erweitern und für ihre alltägliche Arbeit an den Hochschulstandorten viele nützliche Erkenntnisse mitnehmen.
Als Ausgleich zu den Stunden im Seminarsaal stand am frühen Abend Sport auf dem Programm. Die Teilnehmenden erhielten eine Lektion im „Faustball“, einem typisch deutschen Rückschlagsport, der durch den bloßen Einsatz der Fäuste und Unterarme dem Volleyballspiel am nächsten kommt. Aufgrund der widrigen Wetterbedingungen wurde die Sporteinheit eine rutschige Angelegenheit unter freiem Himmel. Dennoch hatten alle Spaß an dieser eher unbekannten Sportart und freuten sich über die gelungene Abwechslung. Der zweite Tag endete in mit einem gemeinsamen Grillen und nettem Beisammensein.
3. Seminartag: Strukturen im adh
Am Sonntag, dem letzten Tag des Seminarwochenendes, nutzten die studentischen Vorstandsmitglieder und der Sportreferateausschuss (SRA) die Zeit, um sich gemeinsam mit den Teilnehmenden mit der Arbeit und den Strukturen im adh auseinanderzusetzen. So wurden sowohl zur aktuellen Strukturdiskussion Potenziale und Mängel im studentischen Engagement im Plenum angesprochen als auch über Neuigkeiten, wie das adh Forum, berichtet. Es blieb anschließend der Wunsch aller, mehr Zeit und Möglichkeiten der inhaltlichen Auseinandersetzung mit der Verbandsarbeit im Seminar zu bieten.
Das Feedback der Teilnehmenden zeigte, dass nicht nur die Referentinnen sondern auch die lokale studentische Hochschulsportmitarbeiterin und Seminarausrichterin, Kirsten Stegemann, hervorragende Arbeit leisteten und sich der Hochschulsport Lüneburg als überzeugender Gastgeber präsentierte.
Die Rückmeldungen zeigten auch, dass das Thema des nächsten SRA-Seminars „Sportreferate-Deutschland, wie geht’s?“ den Wünschen und Bedürfnissen der Beteiligten entspricht und sich daher alle auf ein Wiedersehen in Dresden am 16. und 17. November 2012 freuen.
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