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Kategorie: Universiade Sommer, 2013

Rekordbilanz und Bronze zum Abschluss der Universiade

17.07.2013

Andreas Waschburger sorgt für die letzte deutsche Medaille bei der Universiade 2013. Der Freiwasserschwimmer belegte über die 10Km-Distanz den Bronzerang.

Foto: Alexander Vogel

Mit einer farbenfrohen und stimmungsvollen Abschlussfeier geht heute die 27. Sommer-Universiade in Kazan zu Ende. Zehn Tage lang waren rund 11.800 studentische Spitzensportler und deren Betreuer aus 159 Nationen zu Gast in der russischen Metropole. Der adh blickt auf ein Rekordergebnis sowie eine rundum gelungene Veranstaltung zurück: 64% der deutschen Aktiven erreichten Finalplatzierungen, außerdem konnte das deutsche Team 19 Medaillen feiern. Die letzte Medaille sicherte sich Andreas Waschburger (FH für Verwaltung des Saarlandes). Am zwölften und finalen Wettkampftag erreichte der Freiwasserschwimmer über die 10km-Distanz in einem knappen Rennen den dritten Platz. Die deutschen Schützen landeten in der Teamwertung des Kleinkalibergewehr-Dreistellungskampfes auf Rang vier.

Bronze für Andreas Waschburger

Andreas Waschburger (Fachhochschule für Verwaltung des Saarlandes) hat am letzten Tag der 27. Sommer-Universiade 2013 im Freiwasserschwimmen die Bronzemedaille gewonnen. Der Polizeikommissaranwärter absolvierte die 10km-Distanz in 1:56:16.3 Stunden und führte das Rennen dabei lange Zeit an. „Das Tempo war am Anfang sehr langsam, deshalb habe ich nach fünf Kilometern das Tempo erhöht“, berichtete Waschburger, der sich im abschließenden Zielsprint knapp dem Italiener Matteo Furlan (1:56:12.4 Stunden) und Roman Beraud (1:56:14.4 Stunden) aus Frankreich geschlagen geben musste. „Am Schluss war es sehr eng und wir lagen im Ziel nur vier Sekunden auseinander. Aber ich bin glücklich über meine Bronzemedaille“, so der Saarländer über den Ausgang des Rennens.

Sportschützen Vierte in der Teamwertung

In der Teamwertung des Männer Kleinkalibergewehr-Dreistellungskampfes erreichten die deutschen Schützen Patrick Kurz (HWR Berlin), Steffen Vocke (HfPV Wiesbaden) und Axel Müller (HS Pforzheim) den vierten Rang. Die Medaillen gingen an die Teams aus China, Russland und Serbien. In der Einzelwertung schaffte keiner der drei den Sprung unter die letzten Acht: Bester Deutscher war Patrick Kurz mit 1155-44x Ringen auf Rang 15, Axel Müller folgte mit 1152-42x Ringen auf Rang 16, während Steffen Vocke (1137-40x Ringe) den Wettkampf auf Platz 32 beendete.

adh zieht Universiade-Rekordbilanz

Das adh-Team umfasste mit der Delegationsleitung, den Trainern, Betreuern, Ärzten und Physiotherapeuten sowie den Delegierten des Weltverbandes FISU 215 Personen. Die 141 studentischen Spitzensportlerinnen und -sportler der deutschen Mannschaft gingen in 18 Sportarten an den Start. Dies waren: Badminton, Basketball, Beachvolleyball, Fechten, Gerätturnen, Gewichtheben, Hockey, Judo, Kanusprint, Leichtathletik, Ringen, Rudern, Schach, Schießen, Schwimmen, Tennis, Tischtennis und Wasserspringen. Insgesamt brachten es die 141 Athletinnen und Athleten in Kazan auf 152 Starts in 113 Wettbewerben.

64% der deutschen Universiade-Teilnehmenden erreichen Finalplatzierung, 91% kommen in die Top Zwölf

Das Abschneiden der deutschen Mannschaft kann als sehr großen Erfolg bewertet werden: 64% der deutschen Sportlerinnen und Sportler erreichten Finalplatzierungen (Plätze eins bis acht) sowie 91% der deutschen Athletinnen und Athleten Platzierungen unter den besten Zwölf – ein neuer Rekord für das deutsche Team.

adh-Sportdirektor Thorsten Hütsch erläutert: „Im Hinblick auf die Finalplatzierungen konnte sich die deutsche Mannschaft im Vergleich zur vergangenen Universiade in Shenzhen um 8% verbessern. Dass diese Steigerung trotz eines erneuten Anstiegs des Leistungsniveaus der Teilnahmefelder erreicht werden konnte, ist ein großer Erfolg für das deutsche Universiade-Team 2013.“ Auch was die Anschlussplatzierungen anbelangt, konnten die sehr guten Werte der Universiaden 2011 in Shenzhen und 2009 Belgrad (jeweils 78%) nochmals erheblich um weitere 13% auf 91% (128 von 141 Aktiven) gesteigert werden. Dabei waren schon in Belgrad und Shenzhen deutliche Verbesserungen gegenüber den Universiaden 2005 und 2007 zu verzeichnen gewesen.

19 Medaillen für das deutsche Team – Platz 14 in der Nationenwertung

Auch die Medaillenbilanz macht das sehr hohe Niveau der deutschen Mannschaft deutlich: Das Team feierte insgesamt 19 Medaillen, vier Mal Gold, sechs Mal Silber und neun Mal Bronze. Über Edelmetall freuten sich die deutschen Sportlerinnen und Sportler im Turnen (5), Rudern (4), in der Leichtathlethik (3), im Beachvolleyball (2), im Judo (1), Sportschießen (1), Kanu (1), Schwimmen (1) sowie im Hockey (1). Im Medaillenranking landete die deutsche Mannschaft damit auf Platz 14 der Nationenwertung. Damit stellt die Medaillenbilanz 2013 das zweitbeste Universiade-Resultat der letzten 15 Jahre dar. Nur 2007 in Bangkok schnitt das deutsche Team mit insgesamt 25 Medaillen besser ab.

„Wir freuen uns über das sehr gute Resultat der jungen Universiade-Mannschaft 2013, in der hauptsächlich B-Kaderathleten vertreten waren. Die Aktiven aller Sportarten haben ihr Soll erfüllt und für positive Überraschungen gesorgt“, bilanziert Thorsten Hütsch.

Universiade als Anziehungspunkt für Stars und Nachwuchsathleten

adh-Generalsekretär und stellvertretender Delegationsleiter Paul Wedeleit bewertet die 27. Sommer-Universiade in Kazan als beeindruckenden Nachweis von hoher Ausrichtungskompetenz. „Diese Universiade hat in sportlicher, logistischer und organisatorischer Hinsicht neue Maßstäbe gesetzt. So überrascht es nicht, dass in nahezu allen Sportarten internationales Spitzenniveau erreicht wurde“, sagt Wedeleit. Für viele etablierte Spitzensportlerinnen und -sportler ist die Universiade immer wieder ein Anziehungspunkt und Gelegenheit, sich international zu bestätigen. Eine Universiade-Teilnahme bietet aber auch Nachwuchsathleten eine ideale Chance, in den internationalen Spitzensport vorzustoßen und wichtige Erfahrungen zu sammeln. „Diese Erkenntnis setzt sich zunehmend auch bei unseren Spitzensport-Partnern in Deutschland durch. Wir wünschen uns, dass wir für die kommende Universiade 2015 in Gwangju (Südkorea) erneut ein leistungsfähiges Team aus Spitzen- und Nachwuchskräften für Deutschland nominieren und so an die Erfolge dieser Universiade anknüpfen können“, so Paul Wedeleit.

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Malin Hoster

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