Neue Impulse im Krafttraining in Halle
25.11.2009
Am 21 und 22. November 2009 war das Universitätssportzentrum der Uni Halle/Wittenberg Ausrichter der rundum gelungenen Fortbildungsveranstaltung "Neue Impulse im Krafttraining".
Birgit Frank, Teilnehmerin des Seminars, berichtet über ihre Eindrücke.
Zum ersten Mal seit der Wiedervereinigung war das Universitätssportzentrum der Uni Halle Ausrichter einer Fortbildungsveranstaltung des adh. Dabei hat die Universität schon eine über 500-jährige Tradition und ist mit fast 30% Studierendenanteil aus den alten Bundesländern auch dort als gute Adresse bekannt. Die Hansestadt Halle hat heute noch 240.000 Einwohner und die 23.000 Studenten der beiden wichtigsten Hochschulen (Hochschule für Kunst und Design und MLU) prägen inzwischen das Bild dieser Stadt. Die Universität besitzt seit zwei Jahren ihren eigenen gut ausgebauten Fitnessraum auf einer Fläche von knapp 300 qm und 1.300 Mitgliedern, wobei der Frauenanteil bei beachtlichen 52% liegt.
Auffallend positiv waren von Anfang an die herzliche Aufnahme der bundesweit angereisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie die gute Organisation vor Ort.
Zunächst gab der Referent Detlef Braunroth eine umfangreiche und sehr informative Einführung in die Thematik des Krafttrainings. Dabei standen die Vermittlung der Vorteile eines differenzierten Krafttrainings und der neuesten Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung im Mittelpunkt. Nach der funktionellen Anatomie und Biomechanik der Wirbelsäule und der Bauchmuskulatur sowie spezieller trainingsmethodischer Aspekte wurde in praktischer Kleingruppenarbeit das umfangreiche Übungsrepertoire getestet, ausprobiert und diskutiert. Die Verbindung von Theorie und Praxis bewährte sich auch in den anderen Blöcken mit den Inhalten Hüftbeuge-, Rücken- und Halsmuskulatur. Mit einer Vielzahl von neuen, interessanten und detaillierten Informationen – anschaulich dargestellt und kompetent vermittelt von Detlef Braunroth und Team – konnten die Teilnehmenden reichlich Anregungen mit nach Hause nehmen.
Das abendliche Rahmenprogramm mit gemeinsamem Essen beim Italiener und anschließender Stadtführung mit Kneipenbummel ließen die Nacht ziemlich kurz werden.
Birgit Frank, Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement Saarbrücken
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