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Laura Siegemund verpasst Halbfinale

14.07.2013

Tennisspielerin Laura Siegemund (FU in Hagen) hat ihr Viertelfinale gegen die US-Amerikanerin Sabrina Santamaria mit 6:7 (2:7) und 2:6 verloren.

Foto: Alexander Vogel

Die mexikanische Stämmige US-Amerikanerin Santamaria begann forsch und wuchtete die Bälle flach und schnell über das Netz. „Ich habe versucht ihr mein Spiel aufzuzwingen. Sie hat immer nach demselben Muster gespielt und mein variables Spiel nicht zugelassen“, sagte Siegemund. Die Deutsche spielte im ersten Satz auf hohem Niveau mit und nutzte ihre Chancen konsequent. Beim Stand von 6:6 ging es in den Tiebreak. Diesen dominierte die US-Amerikanerin und gewann schlussendlich mit 6:7 (2:7). „Der Satzverlust hat mich zermürbt. Vor allem, weil Santamaria ihr Spiel so konsequent durchzog“, sagte Siegemund. Die Psychologie-Studentin startete schlecht in den zweiten Satz. Schnell lag die Deutsche mit 0:3 hinten. „Nach dem 0:3 hatte ich das Rezept gegen das Spiel der Amerikanerin gefunden. Danach lief es besser“, analysierte Siegemund. Diese kam mit 2:3 noch einmal ran und gestaltete die Begegnung weiterhin offen. Doch mitten im zweiten Satz stellte Santamaria ihr Spiel um. Die Collegespielerin verzichtete auf die flachen Bälle und spielte nun variabler. „Das hat mich komplett aus dem Spiel gebracht. Endlich hatte ich ein Weg gefunden das Problem zu lösen und dann stellte sie ihr Spiel um. Das war unglaublich“, sagte Siegemund. Die deutsche Tennisspielerin machte in der Folge einige Fehler und musste sich schlussendlich mit 6:7 und 2:6 geschlagen geben. „Natürlich bin ich enttäuscht, dass ich keine Medaille gewonnen habe. Dennoch bin ich mit meiner Leistung zufrieden. Ich hätte in den Spielen kaum besser spielen können und habe das Optimum aus mir geholt. Die Amerikanerin hat heute einfach keine Fehler gemacht und war somit zu stark für mich“, resümierte Siegemund.

Basketballer mit deutlichem Sieg

Die deutsche Basketball A2-Nationalmannschaft hat bei der Universiade in Kazan weiterhin die Möglichkeit, den neunten Platz zu erreichen. Nach der Niederlage gegen Russland besiegte das Team von Bundestrainer Olaf Stolz nach geschlossener Mannschaftsleistung die Mongolei mit 101:68. In der heutigen Begegnung war Konstantin Klein (FU in Hagen) mit 16 Punkten der beste Werfer im Team. Zwei Tage nach dem bitteren Aus in der Gruppenphase taten sich die Deutschen auch zu Beginn der Partie gegen die Mongolei schwer. Fehler in der Defensive und eine zu hektische Vorgehensweise im Angriff ließ den Mongolen die Chance an den Deutschen dran zu bleiben. Erst gegen Ende des zweiten Drittels hatten die Adlerträger die Begegnung unter Kontrolle. „Wir haben uns im ersten Viertel sehr schwer getan, haben in der Defensive zu viele Fehler gemacht und zu hektisch abgeschlossen. Die Jungs mussten sich die Niederlage gegen Russland erst aus den Beinen laufen, haben den Kampf dann aber gut angenommen. Nach der Hälfte des zweiten Viertels haben wir die Kontrolle übernommen und letztendlich standesgemäß gewonnen“, fasste Bundestrainer Olaf Stolz die Partie zusammen. Somit geht es am Montag (15. Juli) für die Deutschen gegen die Auswahl der USA um den neunten Platz.

Kanute Martin Schubert (FH Jena) hat sich für das Finale über 500 Meter qualifiziert. Der Deutsche benötigte für die Strecke 1:44.355 Minuten. Damit gelang Schubert die beste Zeit im Halbfinale. Der Endlauf findet Montag (15. Juli) statt. Nicht qualifiziert hat sich Schubert über die 200-Meter-Distanz. Mit 0:39.082 Minuten verpasste der Student der Raumfahrttechnik den Endlauf um einen Wimpernschlag.

Kein gutes Ergebnis erreichten die Sportschützen. Im Wettbewerb mit der Luftpistole über 10 Meter der Männer kamen Patrick Kurz (HWR Berlin) mit dem 18. Platz (617.1 Ringe);  Axel Müller (HS Pforzheim) mit Rang 31 (612.8 Ringe) und Steffen Vocke (HfPV Wiesbaden) mit dem 59. Platz (590.3 Ringe) nicht über die Vorrunde hinaus. Mit diesem Ergebnis belegte die Mannschaft nur den elften Rang in der Teamwertung.

Ebenfalls in den Vorläufen scheiterten die deutschen Schwimmer Paulina Schmiedel (Uni Bochum) und Mark Fischer (SRH HS Heidelberg). Mit 02:03,88 Minuten verpasste der Deutsche das Halbfinale über 200 Meter Rücken knapp. Schmiedel musste sich über 200 Meter Freistil mit Platz 17. und einer Zeit von 02:04,08 begnügen. Damit endete der Wettkampf auch für sie in der Vorrunde.

Fotos gibt es auf unserer facebook-Seite.

Ansprechpartner

Malin Hoster

Tel.: +49 6071 2086-13

Fax: +49 6071 2075-78

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