Lagebericht des Vorstandes
14.10.2011
Der Vorstand ist vor zwei Jahren angetreten und gewählt worden, um verschiedene Aufgaben, die er sich selbst im Rahmen einer Klausurtagung vorgenommen hat, anzugehen.
Themen wie die politische Absicherung des Hochschulsports und ein Relaunch der Bildungsarbeit standen dabei ebenso auf der Agenda wie qualitative Verbesserungen der Verbandsangebote, die Förderung des Spitzensports oder die finanzielle Absicherung des adh. All diese Themenkomplexe sind bearbeitet worden, um den Verband und seine Mitgliedshochschulen voranzubringen und um die Zukunftsfähigkeit des Hochschulsports in Deutschland abzusichern.
Politisch und präsent
Der Vorstand hat im Verlaufe des zurückliegenden Jahres eine Vielzahl von Gesprächen mit dem Ziel geführt, die politische Verankerung sowohl des lokalen Hochschulsports als auch des Verbandes weiter voranzutreiben. Zu diesem Zweck sind in der ersten Hälfte des Jahres Hintergrundgespräche mit allen Obleuten der Fraktionen im Bundestagssportausschuss in Berlin realisiert worden, deren Gesprächsinhalte sich auf die zentralen Themen der gegenwärtigen Verbandsaktivitäten erstreckten. Direktes Ergebnis dieser Kontakte war die Möglichkeit, den Ausschussmitgliedern im Rahmen einer turnusmäßigen Sitzung Ende Juni 2011 ausgewählte Aspekte zu präsentieren.
Zuständigkeitshalber standen die Universiaden im Winter und Sommer sowie darin eingebettet die Spitzensportförderung im Hochschulbereich im Vordergrund. Bemerkenswerterweise konnte der Vorstand aber auch weitere Aspekte wie die Bedeutung des Sports in der Lebenswelt Studierender, seine Bildungspotenziale für die Persönlichkeits- und Soft-Skill-Qualifizierung von Studierenden sowie Aspekte der Integration und Gesundheitsförderung durch Bewegungsangebote der Hochschulen beleuchten. Wie schon bei den zurückliegenden Universiaden erfolgreich praktiziert, waren Mitglieder des Bundestagssportausschusses sowie erstmals auch der Vorsitzende eines für Sport zuständigen Landtagsausschusses zu Gast bei der Winteredition in Erzurum und dem Sommerpendant in Shenzhen. Bei der Universiade in China sorgte zudem der Besuch des Sonderberaters für Sport des UN-Generalsekretärs, Willi Lemke, für Beachtung, der das deutsche Team im Universiade-Dorf besuchte und mit großem Interesse die Aktivitäten des adh verfolgt.
Seine gute politische Vernetzung konnte der Verband auch bei hochschul(sport)politischen Aktivitäten auf Länderebene unter Beweis stellen. Beispielsweise unterstützte er die politische Lobbyarbeit der Landeskonferenzen im Rahmen Runder Tische, führte initiierend direkte Gespräche mit Entscheidungsträgern bei der Einführung der Profilquote für studierende Kaderathletinnen und -athleten und wurde hinsichtlich des Problemfelds „Versicherungsabdeckung von Landesunfallkassen“ tätig.
Bemüht, aber noch nicht effektiv genug
Hinsichtlich seiner sportpolitischen Arbeit im Kontext des Projekts „Partnerhochschule des Spitzensports“ konnte trotz zahlreicher Bemühungen zur inhaltlichen Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen für spitzensportlich Aktive an den Hochschulen kein erkennbarer Fortschritt erzielt werden. Weder eine vom Bundesinnenminister einberufene Runde von Vertretungen unterschiedlicher Sport- und Bildungsinstitutionen, noch eine größere Zahl von direkten Gesprächen mit hochrangigen Vertretern des deutschen Sports konnten bisher die erforderlichen Impulse für weitere Optimierungen bei der Spitzensportförderung an Hochschulen generieren. Der Vorstand wird dennoch weiterhin alle vertretbaren Anstrengungen unternehmen, um in diesem Arbeitsfeld voranzukommen und um mindestens ein Teilziel zu erreichen, indem im deutschen Spitzensportsystem die erbrachten Leistungen bei Universiaden und WUC künftig anerkannt und entsprechend bewertet werden.
Bedarfsorientiert und innovativ
Der Relaunch der Bildungsarbeit als Schwerpunkt der Vorstandsarbeit in der aktuellen Legislaturperiode wurde in den zurückliegenden Monaten in die Umsetzungsphase gebracht und manifestiert sich insbesondere durch eine inhaltliche Fokussierung auf die Bereiche Management und Kompetenzerwerb für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Hochschulsport, durch ein inhaltlich verändertes Seminarprogramm sowie durch den Aufbau von Netzwerkstrukturen für ausgewählte Themenstellungen mit übergeordneter Bedeutung. Handwerklich werden die Anforderungen an ein modernes Wissensmanagement durch technische Unterstützungsinstrumente wie die Innovationslandkarte oder die noch abschließend zu ergänzenden Kommunikationstools für den Ideen- und Know-how-Austausch vervollständigt. Gleichzeitig wurde in den klassischen Arbeitsfeldern bisheriger Bildungsarbeit im adh die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern aus dem Kreis der Sportfachverbände und Landesportbünde speziell im Hinblick auf Aus- und Fortbildungsangebote für Sportpraktiker intensiviert.
Nachgefragt und erfolgreich
Mit ungebrochen hoher Nachfrage und stabilen Statistiken bei Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowohl nationaler wie internationaler Wettkampfsportveranstaltungen sahen sich Hochschulen und Verbandsverantwortliche im letzten Jahr konfrontiert. Das nationale Wettkampfprogramm wurde sehr erfolgreich unter Einbindung von 51 ausrichtenden Hochschulen und mit Beteiligung von mehr als 11.000 Aktiven durchgeführt. Sowohl das Qualitätsniveau der Veranstaltungsausrichtung als auch die Leistungserbringung der Aktiven kann über alle Meisterschaften hinweg als zufriedenstellend beurteilt werden.
Auf Grundlage der Vollversammlungsbeschlüsse aus dem letzten Jahr wurden einerseits die veränderten Meldeoptionen für Wettkampfgemeinschaften sukzessive in die Meldemechanismen aufgenommen und andererseits die Maßnahmen und Regelungen zur Bekämpfung von alkoholbedingten Zwischenfällen erfolgreich zur Anwendung gebracht.
International blickt der Verband auf ein überaus erfolgreiches Jahr zurück, was die quantitative Beteiligung deutscher Athleten und Teams genauso wie deren sportliches Abschneiden betrifft. Bei der Winter-Universiade im Januar/Februar 2011 erreichte ein zahlenmäßig überschaubares deutsches Team die beste Erfolgsbilanz in der adh-Geschichte und die deutschen Mannschaften bei den Europäischen Hochschulmeisterschaften der aktuellen Saison steuern auf einen neuen Medaillenrekord zu. Höchst erfreulich fällt auch die sportliche Bilanz der Sommer-Universiade aus, die zudem in allen organisatorischen und infrastrukturellen Zusammenhängen Maßstäbe für die kommenden Meisterschaften gesetzt hat. Trotz des guten sportlichen Ergebnisses bleibt kritisch festzuhalten, dass die zunehmende Sportartenvielfalt bei den Sommer-Universiaden eine große Herausforderung für den Verband darstellt und für das Abschneiden Deutschlands im Leistungsranking der Nationen aufgrund beschränkt vorhandener finanzieller Ressourcen zunehmend problematischer wird. Auch die erstmalige Durchführung der EUSA Games in 2012 bedarf von Seiten der entsendenden Hochschulen und des Verbandes besondere Aufmerksamkeit, um eine logistisch reibungsarme und sportlich erfolgreiche Teilnahme hiesiger Teams in Cordoba zu gewährleisten.
Sprungbereit und vorbereitet
Hinsichtlich des wichtigsten studentischen Spitzensportevents im kommenden Jahr in Deutschland, der Studierenden-Weltmeisterschaft Reiten 2012 in Aachen, laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Zentrale Arbeitsbereiche sind derzeit einerseits die konkrete Vorbereitung der technischen und sportfachlichen Voraussetzungen für die reiterlichen Wettbewerbe und andererseits die Marketingaktivitäten zur lokalen, nationalen und internationalen Positionierung der Veranstaltung in allen relevanten Zielgruppen. Insbesondere die gemeinsame Arbeit mit unseren Partnern aus dem reiterlichen Bereich, dem Deutschen Akademischen Reiterverband (DAR) und dem Aachen-Laurensberger Rennverein (ALRV), sowie dem Wirtschafts- und Medienbereich wird in den kommenden Monaten noch weiter intensiviert, um das erklärte Ziel von adh und RWTH Aachen,
eine Maßstab setzende Veranstaltung für den Weltverband zu organisieren, auch zu erreichen. Die Unterstützung und Einbindung möglichst vieler Verbandsmitglieder wird beispielsweise bei der Akquisition von Volunteers und im Rahmen verschiedener PR-Maßnahmen von großer Bedeutung sein, sodass das Projekt WUEC nicht nur als Gemeinschaftsaufgabe der genannten Institutionen, sondern als Herausforderung für einen deutlich größeren Teil des Verbandes zu sehen ist.
Aufgeräumt und weitblickend
Mit der verstärkten Hinwendung zu den innerverbandlichen Baustellen und Entwicklungspotenzialen hat sich der Vorstand zu Beginn der Legislaturperiode eine zentrale Vorgabe für seine Arbeit selbst gesetzt. Die verstärkte Beschäftigung mit den inneren Angelegenheiten der Organisation hat zu einer intensivierten Fortsetzung der Gremienstrukturdiskussion, zu einer Überprüfung der verbandlichen Ressourcen, zu veränderten Prozessabläufen und Arbeitsweisen sowie zu einer Neujustierung der künftigen Steuerungsschwerpunkte geführt.
Waren im ersten Jahr der Vorstandsperiode vornehmlich Fragestellungen zur zeitgemäßen Anpassung der Vorstandsarbeit Gegenstand der Überlegungen, standen im zurückliegenden Jahr verstärkt die Gremienstrukturen selbst im Fokus der Diskussionen. Neben vorstandsinternen Beratungen standen daher auch Konsultationen mit dem für derartige Fragestellungen befassten Ausschuss für Chancengleichheit und Personalentwicklung und strukturelle Anregungen aus den Reihen der Studierenden auf dem To-do-Zettel. Da eine zukunftsfähige Verbandsstruktur in allen Gremien als Grundvoraussetzung für eine nachhaltig leistungsfähige Organisation gehalten wird, werden diesbezügliche Strukturanpassungen Eingang in die kommenden Vollversammlungen finden.
Als nicht minder bedeutend wird der weitere Ausbau von Serviceleistungen des Verbandes eingeschätzt. Diese haben sich an den Bedürfnissen der Mitgliedschaft auszurichten, sodass nach der Flexibilisierung der Meldeoptionen für Wettkampfgemeinschaften als Ergebnis der letzten Vollversammlung ein besonderes Augenmerk auf die Modernisierung des EDV-Systems der Geschäftsstelle gelegt wurde. Nach einer Zeit des Aufbaus von bereichsspezifischen Insellösungen beispielsweise für Online-Anmeldungen zu adh-Veranstaltungen war es notwendig, diese Instrumente zu vereinheitlichen, zusammenzufassen und gegenseitig kompatibel zu machen. Eine neue, auf die individuellen Bedürfnisse des adh zugeschnittene Software wird künftig diese Anforderungen erfüllen und vor allem einer besseren Datensicherheit, einer umfassenderen Benutzerfreundlichkeit und einem erweiterten Funktionsumfang Rechnung tragen.
Zur Optimierung der Personalressourcen des Verbandes und seiner Mitglieder wurde sowohl zur verbandsinternen Unterstützung als auch für den Know-how-Erwerb im lokalen Hochschulsport eine bemerkenswerte Initiative realisiert. Zur beschleunigten Einarbeitung speziell neuer Gremienmitglieder wurde das Projekt Tandem-Coaching aufgelegt, dessen Erfolg zu Beginn dieser Legislaturperiode zur Beibehaltung auch bei kommenden Gremienbesetzungen geführt hat. Das Führungskräfteprogramm für die nachwachsende Generation von Hauptamtlichen im Hochschulsport hingegen zielt auf den gezielten Kenntniserwerb von Management- und Führungskompetenzen ab. Dieses spezifische Angebot soll dabei die Ambitionen dieser Gruppe zur Übernahme von Führungspositionen in der nächsten Zukunft unterstützen und den bevorstehenden Generationswechsel in den Leitungsfunktionen zahlreicher Hochschulsporteinrichtungen erleichtern.
In anderem Zusammenhang sind die Möglichkeiten des Verbandsmarketings weiter ausgeschöpft worden. Mit dem gezielten, aber jederzeit problembewussten Einsatz von Social Media-Tools für die Kommunikation insbesondere mit der studentischen Zielgruppe wurde ein neuer Medienkanal erschlossen. Gleichzeitig wurden die für den Einsatz bei Veranstaltungen verfügbaren PR-Medien aktualisiert und zahlenmäßig ergänzt. Diese Maßnahmen sind zudem Teil des finalen Prozesses einer Überarbeitung des Corporate-Designs, sodass dieses Projekt, dessen Startschuss vor knapp zwei Jahren fiel, mit Ende des Sommersemesters 2011 als abgeschlossen angesehen werden kann.
Nach zwei schwierigen Vermarktungsjahren aufgrund der Wirtschafts- und Finanzkrise mit ihrem Höhepunkt in 2009 konnte die Hochschulsportmarketing GmbH im zurückliegenden Jahr wieder bessere Geschäfte und einen deutlich erhöhten Erlös für Hochschulen und Verband erwirtschaften. Besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang unseren langjährigen Wirtschaftspartnern MLP, Erhard Sport und Team4One, die auch in ökonomisch brisanten Zeiten keine Abstriche bei der Unterstützung der Verbandsaktivitäten gemacht haben. Einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Vermarktungssituation hat zudem die Universiade in Shenzhen geleistet, in deren Kielwasser zwei chinesische Sponsoren gewonnen werden konnten, mit denen eine längerfristige Zusammenarbeit angestrebt wird.
Insgesamt befindet sich der adh nach der dringend erforderlichen Beitragsanpassung vor zwei Jahren und den stabilen Förderbeiträgen der institutionellen Partner haushalterisch in ruhigem Fahrwasser. Namentlich ist der Verband in besonderer Weise dem Bundesinnenministerium und der Deutschen Sportjugend zu Dank verpflichtet, die sich seit vielen Jahren als verlässliche Partner präsentieren, die Aktivitäten des Verbandes in den verschiedenen Bereichen unterstützen und damit einen maßgeblichen Anteil am Erfolg der inhaltlichen Arbeit haben. Darüber hinaus haben auch das Anwachsen der Mitgliederzahlen und eine sparsame Ausgabenpolitik zu der auskömmlichen Finanzsituation des adh beigetragen. Schließlich ist der Vorstand gegenwärtig auf der Suche nach Alternativen für eine mittelfristig nicht auszuschließende Neupositionierung der Geschäftsstelle. Zu diesem Zweck werden konkrete Projekte für den Kauf oder Bau einer Immobilie im Rhein-Main-Gebiet intensiv geprüft, um die Handlungsfähigkeit des Verbandes in diesem Zusammenhang zu gewährleisten und die diesbezüglich angesparten Rücklagen absehbar der vorgesehenen Verwendung zuzuführen.
Hilfreich und up to date
Für den Aufbau der ersten verbandsweiten Netzwerkaktivitäten hat der adh zwei hochschulsportliche Megatrends aufgegriffen: Die Sportstättenentwicklung und die Gesundheitsförderung. Da ohne Sportstätten kein Sporttreiben möglich ist, liegt deren Bedeutung auch für den Hochschulsport auf der Hand. Folgerichtig ist die Verbesserung der oft als Mangel empfundenen Sportstättensituation an den Hochschulen ein Thema höchster Wichtigkeit und war vor diesem Hintergrund das Thema der zurückliegenden Perspektivtagung in Tübingen. Das hohe Interesse der Hochschulsportverantwortlichen, ihre Nachfrage nach Vernetzung und das hohe Maß an erforderlichem Expertenwissen legte bereits in der Vergangenheit die Gründung des Arbeitskreises Fitnessstudios nahe und führte im Nachgang der Perspektivtagung zur Initiierung des ersten Netzwerks.
Ein weiteres Netzwerk folgte im Zusammenhang mit einem zweiten Zukunftsthema. Die Gesundheitsförderung sowohl in der Zielgruppe der Studierenden als auch der Bediensteten der Hochschulen wird zu einem wichtiger werdenden Arbeitsfeld gezielter Hochschulbetätigung und der Hochschulsport hat ein erhebliches Potenzial, in diesem Kontext Beiträge zu liefern. Vor diesem Hintergrund erklärt sich der Erfolg des in Potsdam entwickelten Projekts „Pausenexpress“, dessen Konzeptentwicklung durch die Projektpartnern aus Aachen, Paderborn und Wuppertal abgeschlossen, dessen Marke eingetragen und dessen bundesweite Verbreitung in vollem Gange ist. Auch dieses Thema eignet sich in besonderer Weise für den Aufbau eines Netzwerks, sodass entsprechende Vorkehrungen bereits getroffen wurden, um nach der Implementierung der noch fehlenden Online-Tools und Absicherung der erforderlichen Betreuungskapazitäten den Startschuss für das zweite Netzwerk zu geben.
Stetig und wandelnd
In Kürze steht die 106. adh-Vollversammlung an und der Veränderungsprozess macht auch vor den großen Verbandsveranstaltungen nicht halt. Während sich die Hauptamtlichentagung alter Prägung sehr erfolgreich in eine Tagung für Zukunftsthemen – die Perspektivtagung – unter Beteiligung neuer Anspruchsgruppen der Organisation gewandelt hat, wurden zuletzt auch bei der Vollversammlung in zeitlicher und inhaltlicher Hinsicht Anpassungen vorgenommen. Der Verband unterliegt seit Jahren einem stetigen Wandel – manchmal mehr, manchmal weniger merklich. Vieles ist versucht und angestoßen und manches abgeschlossen worden. Ob die Veränderungen ausreichend, inhaltlich angemessen und für die anzustrebenden Ziele geeignet sind, wird die Zukunft zeigen und soll in Göttingen intensiv diskutiert werden.
Der adh-Vorstand
• Nico Sperle (RWTH Aachen)
• Roland Joachim (HS Darmstadt)
• Dr. Arne Göring (Uni Göttingen)
• Mischa Lumme (Uni Göttingen)
• Jetta Leena Ramcke (Uni Hamburg)
• Daniela Hoyer (Uni Hamburg)
• Olaf Tabor (adh-Generalsekretär)
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