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Interview mit Steffen Tepel

26.02.2009

Steffen Tepel ist Goldmedaillengewinner in der Nordischen Kombination (K90/10km) und Silbermedaillengewinner im Teamwettbewerb.

Steffen Tepel freut sich über Bronze

Mit 3 Punkten Rückstand auf die Bronzemedaille wurde er 5. im Massenstart. Über seine ganz persönliche sportliche Bilanz dieser Universiade berichtet er im Interview.

So wie es aussieht, wirst du erfolgreichster deutscher Athlet bei der 24. Winter-Universiade in Harbin/China werden. Wie sieht deine ganz persönliche sportliche Bilanz dieser Universiade aus?
Ich wusste, dass ich in guter Form bin. Ich weiß, dass ich laufen kann, und mir war klar, dass ich im Springen wieder deutlich besser zurecht komme. Das Sprungtraining bei Albert Wursthorn (Anmerkung d. R.: Stützpunkttrainer in Freiburg) hat mir einen richtigen Kick gegeben, seine intelligenten Methoden haben mich gut voran gebracht. Ohne seine Hilfe hätte ich hier sportlich nicht so erfolgreich abschneiden können. Ja, ich habe auf Gold spekuliert, war mir natürlich nicht sicher und bin nun sehr, sehr froh, dass es geklappt hat.

Wie bist du dein „Goldrennen“ angegangen?
Eigentlich wollte ich es verhalten angehen, da ich die Schwierigkeit hatte, dass ich die Konkurrenz nicht einschätzen konnte. Bin aber dann doch schnell am Japaner dran und vorbei gewesen und musste ihn jetzt auf Distanz halten. Das war neu für mich, von der Spitze weg zwei Runden zu laufen. Aber es ist ja gut gegangen.

Dies ist deine erste Universiade. Was hattest du erwartet und was sind deine Eindrücke?
Das, was ich hier erlebt habe, hatte ich wirklich nicht erwartet. Ich bin von einem viel kleineren Sportfest ausgegangen. So eine riesige Sportveranstaltung mit einer super Eröffnungsshow, mit so professionellen Siegerehrungen und so vielen anderen Sportarten und Menschen aus der ganzen Welt das ist fantastisch. Ich bin einfach überwältigt und tief beeindruckt. Die Universiade und die Möglichkeit, daran teilzunehmen, ist einzigartig toll. Ich lerne hier ständig andere Menschen kennen, die in ihrer Sportart unterwegs sind, mit denen ich leicht ins Gespräch komme und mit denen ich mich austauschen kann. Das sind fantastische Eindrücke – einfach cool!

Du studierst Sportwissenschaft an der Universität Konstanz, einer „Partnerhochschule des Spitzensports“. Wie vereinbarst du Spitzensport und Studium?
Ich studiere im ersten Semester und habe in meinem Bachelor-Studiengang im Winter gleich ein Frei-Semester bekommen, da dies sonst mit meinem Sport nicht vereinbar wäre. Allerdings wechsele ich im Sommersemester nach Freiburg wegen der Nähe zum OSP und zu meiner Trainingsgruppe und studiere dort dann Lehramt. Leider ist die Uni Freiburg keine Partnerhochschule, was sich nicht nur für den Skisport anbieten würde; schade, aber das kann ja noch kommen.

Wie sieht nun deine weitere sportliche Karriereplanung aus?
Ja, im Sommer will ich unbedingt meine Leistung im Springen stabilisieren und dann ist Olympia 2010 in Vancouver/Kanada mein großes Ziel. Das ist schon immer mein Traum. Im Laufen bin ich heute schon unter den besten fünf in der Weltspitze.

Bei diesem großartigen Ziel drücken wir dir natürlich die Daumen. Abschießend: Was hat dir ganz besonders an China gefallen und gab es auch etwas, was du nicht so gut gefunden hast?
Die Liebenswürdigkeit der Menschen, die sich um uns hier kümmern, ist einfach überwältigend. Das hat mich sehr stark beeindruckt, auch vor dem Hintergrund, dass ich viel Negatives im Lauf des Sommers aus China und über China gehört haben. Die Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen, ihre Freundlichkeit sind toll, einfach cool!
Es gab eigentlich nichts, was mir nicht gefallen hat. Ab und zu ein paar Nudeln beim Essen wäre noch topp gewesen.

Steffen, besten Dank für das Gespräch.

Ansprechpartner

Malin Hoster

Tel.: +49 6071 2086-13

Fax: +49 6071 2075-78

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