Guter Erstrundenauftakt bei WUC Beachvolleyball in Alanya
18.06.2010
Für alle Teams aus den 18 Nationen standen die ersten beiden Wettkampftage vor allem unter dem Eindruck der Temperaturen, die im Schnitt bei über 30 Grad Celsius lagen.
Die größten Herausforderungen bestehen bei diesen Witterungsbedingungen unter anderem darin, ausreichend Flüssigkeit und Elektrolyte zu sich zu nehmen und wann es immer es geht den wenigen vorhandenen Schatten zu suchen.
Die erste Auslosung zum Pool-Play bescherte den Deutschen Teams lösbare Herausforderungen. Am besten bewältigten dabei Köhler/Rohde und Borger/Büthe ihre Aufgaben, wobei die Damen zweimal in den Tie-Break mussten, um gegen die Gegnerinnen aus der Slowakei (Dubovcova/Nestarcova) und gegen die Kanadierinnen (Martin/Schaerli) zu gewinnen.
Walkenhorst/Penk mussten nach zwei Siegen im dritten Spiel gegen das Französische Team (Flores/de Vathaire) Lehrgeld zahlen, legten aber dann im Spiel gegen die Österreicher (Koraimann/Kunert) deutlich nach und gewannen verdient 2:0 (21:17; 21:17)
Den schwierigsten Start in das Turnier hatten Marika Steinhauff und Victoria Bieneck. Nach zwei Niederlagen im Pool Play gegen USA 1 (Day/Moriaty) und gegen den Turnierfavoriten aus der Czech Republik (Slukova/Kolocova) gingen sie hoch motiviert in das erste Double Elemination Spiel gegen die Lokalmatadorinnen TUR1 (Bazer/Mizrak). Eine schnelle 12:0 durch eine Aufschlagserie von Marika Steinhauff ließ das türkische Publikum schnell verstummen, denn es war klar dass die beiden deutschen Studentinnen hier als Sieger vom Platz gehen würden. Die konstruktiven Kommentare von Bundestrainer Jörg Ahmann nach den beiden Niederlagen waren offensichtlich auf fruchtbaren Boden gefallen und so dominierten die beiden das Spiel nach Belieben und gewannen verdient deutlich mit 21:10 und 21:9.
Die deutsche Delegation blickt nach den ersten Ergebnissen optimistisch nach vorne. Das Niveau des Turniers ist noch einmal deutlich höher als bei der WUC 2008 in Hamburg. Aber die vier deutschen Teams sind gut vorbereitet und bewältigen dank der heilenden Hände von Physiotherapeut Jinan Al Shok die Wettkampftage bisher ohne größere Probleme, trotz der belastenden Temperaturen. Als deutlicher Nachteil für alle Delegationen, die im gleichen Hotel wie die Deutschen untergebracht sind, ist allerdings der Umstand zu werten, dass es bisher kein funktionierendes Shuttel-System für diese Unterkunft gibt. So sind Spieler und Betreuer gezwungen, 2-3 mal am Tag zu Fuß in sengender Hitze 20 Minuten bis zu den Courts zu laufen. Optimale Wettkampfvorbereitung sieht sicher anders aus.
Die nächsten Wettkampftage versprechen einen Anstieg der Temperaturen und sicher spannende Begegnungen
Ergebnisse:
- Frauen -GER1 (Borger/Büthe)
- vs. ITA (2:0; 22:20 - 21:11)
- vs. SVK (2:1; 16:21 - 21:16 - 15:13)
- vs. CAN 1 (2:1; 14:21 - 21:14 - 15:12)
- Frauen - GER2 (Steinhauff/Bieneck)
- vs. CZE2 (0:2; 17:21 - 12:21)
- vs. USA1 (0:2; 19:21 - 18:21)
- vs.TUR (2:0; 21:10; 21:9) Double Elemination
- Männer - GER1 (Walkenhorst/Penk)
- vs. SVK (2:0; 21:10 - 21:16)
- vs. OMA (2:0; 21:17 - 21:11)
- vs. FRA1 (1:2; 16:21 - 21:19 - 13:15)
- vs. AUT (2:0; 21:17; 21:17) Double Elemination
- Männer - GER2 (Köhler/Rohde)
- vs. JPN2 (2:0; 21:10 - 21:16)
- vs. POL1 (2:0; 21:16 - 21:18)
- vs. AUT (2:0; 21:17; 21:17)
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