Große Themen für die "Kleinen"
26.04.2012
Auf Einladung der Hochschule Fulda trafen sich am 18. und 19. April 2012 15 Vertretungen aus den Hochschulsporteinrichtungen zur "Arbeitstagung der kleinen Hochschulen".
Zielsetzung der jährlich stattfindenden Arbeitstagung der kleinen Hochschulen ist es, die Verbandsentwicklungen sowie aktuelle Themen vor dem Hintergrund der besonderen Rahmenbedingungen dieser Hochschulen zu diskutieren. Themenschwerpunkte der diesjährigen Tagung bildeten die Aktualisierung der Wettkampfsportkonzeption sowie der bei der 106. Vollversammlung beschlossene Strukturdiskussionsprozess des adh.
Aktualisierung der Wettkampfkonzeption
Nach der Begrüßung durch Dr. Jan Ries, Hochschulsportkoordinator der ausrichtenden Hochschule Fulda sowie Sebastian Sdrenka, studentisches adh-Vorstandsmitglied Wettkampfsport, stand für den ersten Tag der Wettkampfsport mit der Überarbeitung der Wettkampfsportkonzeption auf dem Programm. Nach einer kurzen Erläuterung zum Bedarf einer Aktualisierung und dem hierfür gewählten partizipativen Ansatz durch den adh-Sportdirektor Thorsten Hütsch ging es im weiteren Verlauf insbesondere darum, die Perspektive sowie Anregungen und Ideen der kleinen Hochschulen mit einzubeziehen. Die Arbeit in Kleingruppen, bei der die Ziele der Ausrichtung von und der Entsendung zu sowohl nationalen als auch internationalen Wettkampfsportveranstaltungen zusammengetragen und diskutiert wurden erwies sich als äußerst konstruktiv. Thorsten Hütsch zeigte sich mit den Anregungen und Ergebnissen, die eine wichtige Grundlage für die weitere Bearbeitung des Themas lieferten, sehr zufrieden.
Berücksichtigung der Interessen im Strukturdiskussionsprozess
Am zweiten Tag der Veranstaltung stand der anstehende Strukturdiskussionsprozess des adh im Zentrum der Betrachtung. Einleitend wurde auf die offene Gestaltung des Prozesses hingewiesen, da die Planungs- und Gestaltungshoheit für den Prozess bei der sich derzeit aus den verschiedenen Gremien und Interessengruppen des Verbandes konstituierenden Strukturkommission liegen soll. Vor diesem Hintergrund wurde im Anschluss den Vertreterinnen und Vertretern der kleinen Hochschulen die Gelegenheit gegeben, ihre gegenwärtige Situation, ihre Anforderungen und ihre spezifischen Bedürfnisse sowie eine angemessene Form der Vertretung ihrer Interessen vorzuklären und abzustimmen, damit diese im Rahmen des anstehenden Diskussionsprozesses Berücksichtigung finden können. Unter der methodischen Anleitung von Marco Lutz wurde dazu zunächst eine Standortbestimmung vorgenommen, bevor es in die konkrete Benennung von Wünschen hinsichtlich des Strukturprozesses kam. Michael Rothe (FH Jena), der als Vertreter einer kleinen Hochschule der Regionalkonferenz Ost bereits für die Strukturkommission benannt wurde, verfolgte die Diskussion mit großem Interesse und wird sicherlich für eine entsprechende Berücksichtigung der Ergebnisse im weiteren Prozess Sorge tragen.
Zwei inhaltsreiche und arbeitsintensive Tage gingen schnell vorbei. Die anwesenden Teilnehmenden zeigten sich äußerst interessiert an einer aktiven Beteiligung bei den Weiterentwicklungen innerhalb des Verbandes. Es bleibt jedoch zu konstatieren, dass trotz vorhergehender Terminabfrage und des zentral gelegenen Ausrichtungsorts vergleichsweise wenige Vertreterinnen und Vertreter der kleinen Hochschulen den Weg nach Almendorf angetreten haben. Hier bedarf es sicherlich weiterer Analysen für die Gründe. Ein besonderer Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hochschule Fulda, die durch eine gute Vorbereitung und abwechslungsreiche Pausen- und Rahmenprogrammgestaltung für ein tolles Ambiente der Arbeitstagung sorgten.
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