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Kategorie: Universiade Sommer, 2011

Gold im Beachvolleyball, Bronze im Taekwondo

19.08.2011

Am siebten Universiade-Wettkampftag haben sich die Beachvolleyballerinnen Britta Büthe (Uni Hohenheim) und Karla Borger (HS Ansbach) den Traum vom Universiade-Gold erfüllt. Im Paar/Mixed-Wettbewerb der Taekwondoka gewannen die Formenläufer Claudia Beaujean (Uni Maastrich) und Thomas Sommer (TU Kaiserslautern) Bronze. Insgesamt kann sich die deutsche Universiade-Mannschaft bisher über acht Medaillen (2x Gold, 2x Silber, 4x Bronze) freuen.

GOLD für Borger und Büthe!

Gold für Britta Büthe und Karla Borger im Beachvolleyball
Britta Büthe (Uni Hohenheim) und Karla Borger (HS Ansbach) haben sich den Traum vom Universiade-Gold erfüllt! Damit holten die beiden die erste Universiade-Teammedaille seit 1999 in Palma. Damals hatten die deutschen Hallen-Volleyballer die Goldmedaille gewonnen.
Das junge deutsche Duo trotzte wie schon in der gesamten Woche den tropischen Witterungsbedingungen und siegte im Finale gegen die US-Amerikanerinnen Hughes/Day 2:0 (21-19, 21-14). Damit gelang ihnen zugleich die Revanche für die einzige Niederlage im Turnier. In einer ersten Reaktion meinte das Gold-Duo: "Wir sind superglücklich nach zwei sehr anstrengenden Tagen mit fünf Spielen. Wichtig war der klare Sieg im Finale gegen das Team, das uns in die Loserrunde geschickt hatte, aber das heutige Halbfinale war noch spannender."
Am Vormittag hatte das deutsche Duo einen Sieg gegen die Brasilianerinnen Elize/Agatha erzielt. Den ersten Satz gewannen Britta Büthe und Karla Borger 21:10, der zweite Satz ging dagegen mit 18:21 verloren. Im entscheidenden dritten Satz lagen Büthe/Borger zunächst 10:13 zurück, ehe sie dank einer starken kämpferischen Leistung das Match mit 15:13 noch zu ihren Gunsten drehten. "Es war sensationell, wie die beiden um jeden Ball gekämpft haben", begeisterte sich Betreuer Bernd Werscheck.
Die weiteren Platzierungen der deutschen Duos: Victoria Bieneck/Julia Großner und Stefan Köhler/Nils Rohde wurden Neunte. Armin Dollinger/Malte Stiel beendeten das Turnier auf dem 17. Platz.

Taekwondo: Bronze im Paar/Mixed-Wettbewerb für Claudia Beaujean und Thomas Sommer
Im Taekwondo-Formenlaufen trifft sich bei der Universiade die Top-Acht der Weltspitze. Hier einen Podestplatz zu erreichen, heißt, die weltbesten Techniker anzugreifen. Die deutschen Formenläufer Claudia Beaujean (Uni Maastricht) und Thomas Sommer (TU Kaiserslautern), die sich am Vortag im asiatisch dominierten Finalpool mit Platz Fünf und Sieben als Einzelwettbewerber behauptet hatten, konnten auch im heutigen Paarlauf glänzen: Claudia Beaujean, fünffache WM-Bronzemedaillistin und 10-fache deutsche Meisterin, startete gemeinsam mit Thomas Sommer, der ebenfalls auf WMs viermal Bronze geholt hatte, in zwei Durchgängen (Keumgang und Taebek) mit überzeugenden 8,18 Punkten und qualifizierten sich für das abendliche Finale. Dort erzielte das Paar mit 8,26 Punkten die Bronzemedaille hinter Korea (8,67 Punkte) und Vietnam (8,39 Punkte). Mit diesem gelungenem Ergebnis haben sich die beiden deutschen Formenläufer in der Weltspitze etabliert. "Nach der Zwischenrunde, in der wir an sechster Stelle lagen, waren wir uns sicher, dass wir uns noch weiter nach vorne kämpfen können. Trotzdem waren wir total erleichtert und überrascht, dass wir um ein Hundertstel vor Mexiko auf den dritten Platz gekommen sind", so Thomas Sommer und Claudia Beaujean nach der Siegerehrung. "Wir freuen uns riesig", war das einhellige Fazit der beiden nach dem heutigen Wettkampftag.

Badminton: Erfolgreicher Einstieg ins Badminton Mixed-Turnier
Das Mixed-Team Carla Nelte (Uni Duisburg-Essen)/Josche Zurwonne (Uni des Saarlandes) gewann sein erstes Spiel 2:0 gegen Hongkong. Das zweite Mixed-Team Peter Käsbauer (Uni des Saarlandes)/Johanna Goliszewski (Uni Frankfurt/Main) musste den ersten Satz an Malysia abgeben, bevor es die beiden folgenden Sätze zu seinen Gunsten entscheiden konnte. Die beiden deutschen Mixed-Team sind damit eine Runde weiter.
Das Frauen-Doppel Carla Nelte/Johanna Goliszewski musste im Achtelfinale eine 1:2-Niederlage gegen Taipeh einstecken. Bei den Männern setzte sich das Doppel Peter Käsbauer/Josche Zurwonne 2:0 gegen Macao durch.

Golf: Gute Leistungen im starken Teilnehmerfeld
Pia Halbig (University of California, USA) spielte am dritten Wettkampftag eine solide 73er-Runde und liegt damit auf Rang Neun in einem starken Teilnehmerfeld, das von den Asiaten angeführt wird. Philipp Westermann (Southeastern Louisiana University, USA) fiel mit einer 74er-Runde auf den 16. Platz zurück. Lara Katzy (Hochschule für Gesundheit und Sport Berlin) konnte sich dagegen mit einer 72er Runde um zehn Platzierungen zum Vortag verbessern und steht nun an 27. Stelle. Auch in der Teamwertung machten die deutschen Damen einen Platz gut und liegen nun auf Rang Elf.

Leichtathletik: Sechster Platz im Stabhochsprung für Anna Battke
Als beste deutsche Leichtathletin belegte Anna Battke (FU Hagen) im Stabhochsprung heute mit 4,25 Metern den sechsten Platz. Gabi Wohlfarth (Uni Frankfurt/Main) kam mit einer Weite von 62,81 Metern im Hammerwurf-Finale auf den zwölften Platz. Melanie Bauschke übersprang 1,75 Metern (Hochsprung), was Platz 16 bedeutete. Im 20 km Gehen musste Christine Elß (Uni Potsdam) aus gesundheitlichen Gründen das Rennen vorzeitig beenden.
Die Siebenkämpferin Tilia Udelhoven war über 100 Meter Hürden gut in ihren ersten Wettkampftag gestartet. Mit der Zeit von 14.05 sec. (971 Punkte) stellte sie ihre persönliche Bestleistung ein. Im anschließenden Hochsprung war allerdings bereits bei 1.68 Metern (830 Punkte) Schluss für die Studentin der DSHS Köln. Im Kugelstoßen schaffte Udelhoven im ersten Versuch 11,01 Meter (596 Punkte), bevor sie in 24:65 sec. mit der viertschnellsten Zeit ihres Laufs die 200 Meter-Distanz absolvierte. Mit insgesamt 3316 Punkten beendete Udelhoven den heutigen Wettkampftag.
Über 1.500 Meter hat Denise Krebs (HS Ansbach) mit der zweitbesten Vorlaufzeit von 4:23.50 min. das Finale am morgigen Abend erreicht. Auch Sören Ludolph qualifizierte sich über die 800 Meter-Distanz als Erster seines Vorlaufes (1:50.98 sec.) souverän für das Halbfinale am Samstag. Diskuswerfer Daniel Jasinski (Uni Bochum) kam mit einer Weite von 57,11 Metern unter die besten Zwölf des Vorkampfes und startet auch im morgigen Finale.

Radsport (Bahn): Platz Sechs für Romy Kasper
Mit 21 Punkten wurde Romy Kasper (TU Chemnitz) im 20 km Punktrennen Sechste. Ihre Teamkollegin Jana Schemmer (FH Köln) erreichte Platz Elf. Philipp Thiele (HS Ansbach) belegte im Keirin der Männer Platz Acht.

Schach: Arik Braun nach fünf Runden auf Platz Fünf
Als bester deutscher Schachspieler liegt Arik Braun (TU Berlin) nach fünf Runden auf dem fünften Platz (vier Punkte). Judith Fuchs (Uni Leipzig) steht mit drei Punkten an 22. Stelle, Sarah Hoolt (Uni Duisburg-Essen) mit zwei gewonnen Partien auf Rang 28.

Sportschießen: Henri Junghänel schafft es in die Final-Qualifikation
Im 60-Schuss liegend-Wettbewerb der Männer qualifizierte sich Henri Junghänel (University of Kentucky, USA) für die Final-Qualifikation. Im Frauen-Wettbewerb bestritt Manuela Felix (TU Ilmenau), die gestern bereits eine Bronzemedaille im 10 Meter Luftgewehr gewonnen hatte, in ihrem Durchgang als Siebte erfolgreich die Elimination. Bei der anschließenden Qualifikation fürs Finale erreichte Felix den 25. Platz. Jessica Kregel (HS Osnabrück) schied in der Elimination aus.

Schwimmen: Platz Sechs für die 4x100m Lagen-Staffel

In 3:39.02 min. schwamm die 4x100 Meter Lagen-Staffel der Männer (Jan-Philip Glania/Uni Frankfurt/Main, Johannes Neumann/HfPV Wiesbaden, Philip Heintz/Uni Heidelberg) und Jan Konopka/Uni Duisburg-Essen) auf den sechsten Platz. Die Medaillen gingen an Japan, die USA und an Neuseeland. Der Freiwasser-Schwimmer Christian Reichert (HfPV Wiesbaden) belegte über die 1.500 m Freistil-Distanz in 15:49.16 min. Platz 17. Über die 50 Meter Freistil-Distanz verfehlte Jan Konopka (Uni Duisburg-Essen) mit 23.31 sec. den Einzug in den Endlauf. Auch Sibylle Dalacker (PH Heidelberg) gelang es nicht, mit einer Zeit von 1:12.23 Minuten über 100 Meter Brust unter die besten Acht zu schwimmen.

Segeln 
Malte Kamrath (Uni Kiel) kam in den heutigen beiden Rennen jeweils als Dritter über die Ziellinie und verteidigte damit seinen bisherigen zweiten Platz im Gesamtklassement. Anke Helbig (Uni Kiel) verschlechterte sich im Vergleich zum Vortag um vier Plätze und liegt nun insgesamt auf dem zehnten Platz.

Mangelnde Konstanz im Tischtennis
Mit Spannung erwartet wurde der erste Auftritt von Irene Ivancan (HS Ansbach), die gestern vom Trainingslager mit der B-Nationalmannschaft zur Universiade angereist war. "Ich freue mich in Shenzhen angekommen zu sein. Die Atmosphäre bei der Universiade ist immer sehr besonders und motiviert mich zusätzlich", so Ivancan nach ihrer Ankunft. Gegen die Australierin Zhang hatte Ivancan beim 4:0 keine Probleme. In der Runde der letzten 32 traf sie bereits auf die Nr. 154 der Welt, die Japanerin Fujii. Nach knappem Spielverlauf konnte Ivancan den ersten Satz mit 12:10 noch gewinnen, ehe die Japanerin taktisch klüger agierte und keine Fehler machte. Im dritten und fünften Satz vermochte es die Studentin der HS Ansbach zudem nicht, Punktevorsprünge nicht zu nutzen. So bleibt nach dem 1:4 nur große Ernüchterung.
Katharina Michajlova (Uni Bielefeld) bekam es in ihrer ersten Runde mit der Russin Voroshneva (Nr. 141 der Welt) zu tun: Im ersten Satz konnte sie die Russin mehrfach spektakulär ausspielen und gewann zu Sieben. Nach der Satzpause kehrte die Russin konzentrierter und entschlossener an den Tisch zurück und setzte Michajlova stark unter Druck, was letztlich einen ungefährdeten 4:1-Erfolg für Voroshneva zur Folge hatte.
Keinem Geringeren als Fang Bo stand Lennart Wehking (DSHS Köln) heute gegenüber. Der Chinese hatte jüngst Timo Boll mit 3:0 bezwungen. Vor rund 7.000 Zuschauern boten die beiden Tischtennis auf sehr hohem Niveau. Lange Rallyes bestimmten die Ballwechsel, Wehking konnte das Tempo aber nicht immer mitgehen: "Den letzten Satz hätte ich ihm gerne geklaut", kommentierte der Verlierer nach dem vergebenen Satzball. "Ich gehe aber mit einem guten Gefühl aus den Wettkämpfen und das ist wichtig."
"Das war nicht unsere Universiade", lautet das kurze Fazit von Teambetreuerin Ines Lenze. "Das Niveau war wie zu erwarten noch höher als bei der vergangenen Universiade in Belgrad. Uns fehlte häufig die Konstanz in der Leistung, sodass wir teilweise zu früh ausgeschieden sind, wenn man die Papierform betrachtet. Die Enttäuschung überwiegt derzeit natürlich noch, aber wir nutzen jetzt die verbleibende Zeit, um die anderen deutschen Sportler anzufeuern. Aus der anschließenden Analyse werden wir sicher lernen."

Fotos gibt es auf unserer facebook-Seite

 

Ansprechpartner

Malin Hoster

Tel.: +49 6071 2086-13

Fax: +49 6071 2075-78

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