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Fabian Hambüchen mit Aufholjagd zu Silber

10.07.2013

Fabian Hambüchen (DSHS Köln) gewann im Einzel Mehrkampf der Gerätturner bei der Universiade in Kazan Silber. Einen guten fünften Platz erreichte Maximilian Gilde (Uni Hannover) im Zehnkampf.

Foto: Alexander Vogel

Es war hauchdünn. Nur 0,1 Punkte trennten beim Einzel Mehrkampf der Gerätturner den Ersten von dem Zweiten. Mit 89,850 Punkten gewann Fabian Hambüchen hinter dem siegreichen Russen Nikolai Kuksenkov die Silbermedaille. Dabei zeigte der Sportmanagement-Student eine beeindruckende Aufholjagd. Denn sein Wettkampf begann alles andere als nach Plan. Mit 13,8 Punkten am Pauschenpferd belegte Hambüchen nur den 20. Rang. „Durch das Ergebnis am ersten Gerät schien Fabian lockerer zu werden. Nun konnte er ganz in Ruhe und ohne den großen Druck turnen“, sagte Disziplinchefin Swantje Scharenberg. Dies gelang dem Wahlkölner. Nach den Übungen an den Ringen und am Sprung hatte sich Hambüchen schon auf den siebten Gesamtrang vorgeschoben. Am Reck zeigte der Weltmeister von 2007 seine Qualitäten und rückte mit 15,700 Punkten weiter nach vorne. Die Medaille sicherte sich Hambüchen schlussendlich am Boden. Angefeuert von seinen Teamkollegen und den deutschen Teammitgliedern in der Halle erreichte der 25-Jährige den zweiten Platz in der Gesamtwertung.

Das gute deutsche Mannschaftsergebnis rundete Andreas Bretschneider (TU Chemnitz) ab. Der Student der Wirtschaftswissenschaften turnte einen seiner bislang besten Wettkämpfe und zeigte an jedem der fünf Geräte eine beeindruckende Leistung. „Andreas turnte heute sehr abgeklärt und auf hohem Niveau. Die Unterstützung von der Tribüne hat ihn zudem motiviert“, sagte Scharenberg. Mit den zwei Medaillen von Fabian Hambüchen und Kim Bui (Uni Stuttgart) sowie den zwei weiteren Plätzen unter den besten Acht von Katharina-Lisa Hill (HdM Stuttgart) und Andreas Bretschneider war es ein erfolgreicher Tag für die deutschen Turner.   

Maximilian Gilde mit Platz fünf im Zehnkampf       

Einen hervorragenden Abschluss seines Zehnkampfes zeigte Maximilian Gilde (Uni Hannover). Von Platz sieben nach dem ersten Tag, arbeitete sich der Lehramtsstudent mit 7524 Punkten auf den fünften Gesamtrang nach vorne. „Max hat hier seinen ersten Zehnkampf nach internationalem Zeitrahmen bestritten. Die langen Pausen hat er überragend gut weggesteckt. Er war von Anfang an auf den Wettkampf fokussiert“, sagte Trainer Manfred Kehm. Vor allem beim Stabhochsprung zeigte Gilde eine beeindruckende psychische Leistung. Beim Einspringen verletzte sich der Deutsche leicht am Rücken. „Wir haben entschieden immer eine Höhe auszulassen und die bestmögliche Punktzahl mit der geringsten Anzahl der Sprünge zu erreichen“, erklärte Kehm. Zu den Blessuren kamen die äußeren Bedingungen, die den Wettkampf erschwerten. Wie beim gestrigen Hochsprung zogen schwarze Gewitterwolken über dem Stadion auf. Der Wettkampf wurde erst in die Halle und schlussendlich wieder in das Stadion verlegt. Trotz dieser schweren Bedingungen sprang Gilde 4,70 Meter und damit die zweitbeste Höhe seiner Karriere. „Max war während der gesamten Zeit entspannt und hat seinen Wettkampf durchgezogen“, lobte Kehm seinen Schützling. Kleiner Wehrmutstropfen: Die Bronzemedaille verpasste der Deutsche um 87 Punkte. Gold holte sich der U-23 Weltmeister Thomas van der Plaetsen mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 8164 Punkten.    

Im Finale über 400 Meter Hürden landete Christiane Klopsch (Uni Frankfurt am Main) auf dem siebten Platz. Mit 57,93 Sekunden blieb die Germanistik-Studentin eine halbe Sekunde hinter ihrer Zeit aus dem Vorlauf. „Christiane war gut im Rennen. Doch an der achten Hürde verlor sie ihren Rhythmus. Das hat ihr eine bessere Platzierung gekostet“, sagte Kehm. Gold ging an die Läuferin aus der Ukraine vor den beiden Sportlerinnen aus Russland.

Sabine Kusterer siebte im Gewichtheben

Mit 198 Kilogramm im Olympischen Zweikampf der Gewichtheberinnen sicherte sich Sabine Kusterer (Uni Heidelberg) den siebten Platz. In der Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm begann die Economics-Studentin souverän. Im Reißen gelang ihr gleich der erste Versuch. „Ich wollte mich heute vor den Sportlerinnen aus Bulgarien und Polen platzieren. Das hat geklappt“, sagte Kusterer. Mit 88 Kilogramm im ersten Versuch setzte sie sich vor dem Stoßen auf den siebten Rang. Diesen gab Kusterer nicht mehr her. Mit 110 Kilogramm im dritten und letzten Versuch sicherte sie sich den Platz unter den besten Acht. „Ich habe heute das erreicht, was für mich möglich war“ sagte die Gewichtheberin. Gold ging an Yong Mi Pyon aus Nordkorea vor den Sportlerinnen aus Kasachstan und Südkorea.

Zwei Mal Viertelfinale im Badminton

Das Badminton-Duo Max Schwenger (Uni des Saarlandes) und Andreas Heinz (HS Ansbach) haben sich souverän für die Runde der letzten Acht qualifiziert. Im Achtelfinale schlug das deutsche Herren Doppel das Duo aus Brasilien in zwei Sätzen. Im morgigen Viertelfinale wartet nun das Doppel aus Malaysia auf die beiden Deutschen. Ebenfalls den Sprung ins Viertelfinale schaffte Fabienne Deprez (HS Ansbach). Im Achtelfinale bezwang Deprez trotz einer Niederlage im ersten Satz ihre Gegnerin aus Russland in drei Sätzen. Die International Management Studentin trifft im Viertelfinale auf die Spielerin aus Taipei.  

Außerdem schafften die Tischtennis-Herren den Einzug in das Viertelfinale. Das Trio setzte sich in den letzten beiden Gruppenspielen gegen Chile und Estland jeweils mit 3:0 durch. Auch im Achtelfinale gelang dem Team gegen Hongkong ein ungefährdeter 3:0-Sieg. In der Runde der besten acht Mannschaften trifft die deutsche Auswahl nun auf den Favoriten aus China.

Fotos gibt es auf unserer facebook-Seite.

Ansprechpartner

Malin Hoster

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