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Kategorie: International, adh

EUSA-Konferenz 2017 in Coimbra in Portugal

11.04.2017

Am 7. und 8. April 2017 fand die EUSA-Konferenz zum Thema „Förderung von Inklusion und Wohlbefinden durch Sport“ statt. Die Konferenz wurde von der European Sports Association (EUSA) sowie dem portugiesischen Verband für Universitätssport organisiert. Coimbra wird im Jahr 2018 Ausrichter der EUSA-Games sein. Der adh wurde durch adh-Vorstandsmitglied Jörg Förster vor Ort vertreten.

Leonz Eder bei der Begrüßung

Adam Roczek, Präsident der EUSA, eröffnete die Konferenz am Freitagmorgen, bevor Vertreter verschiedener Verbände die über 150 Teilnehmenden aus ganz Europa willkommen hießen. Unter der Leitung des EUSA-Exekutivkomiteemitglieds und Bildungskommissions-Vorsitzenden Milan Zvan fand direkt im Anschluss die erste Plenarsitzung zum Thema „Nutzung des Sports zur Förderung von Inklusion und Gleichstellung“ statt. John Petersson, Präsident des Europäischen Paralympischen Komitees (EPC), gab einen Überblick über die Paralympische Bewegung und den integrativen Charakter der EUSA-Games. Yves Le-Lostecque (Leiter der Sportabteilung der Europäischen Kommission) beschrieb danach den Teilnehmenden die Rolle des Breitensportes in Europa und deren Rolle beim Aufbau von integrativen Gesellschaften sowie zur Verbesserung von Werten wie Toleranz, Integration und interkulturellem Dialog. Eine weitere Perspektive zu diesem Thema präsentierte Eduard Blaskovic, der bei den EUSA-Games 2016 als Volunteer tätig war. Er erzählte den Zuhörerinnen und Zuhörern  von seinen persönlichen Erfahrungen mit Inklusion im Sport.  Der Beitrag von Blaskovic hatte insofern eine besondere Relevanz, da er aus der Perspektive eines Menschen mit Behinderung war.

Die zweite Plenarsitzung der Konferenz befasste sich mit den EUSA-Games im Allgemeinen.  Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekamen einen Einblick über die Idee hinter den Spielen, die Herausforderungen, aber auch die Chancen und die positiven Auswirkungen dieses Veranstaltungsformats für das Universitätssport-System in Europa. Am Nachmittag konnten parallele Workshop-Sessions besucht werden: "Bereitstellung eines Platzes für Freiwillige und Chancen für die Jugend“ sowie „Sicherheit im Sport“.  Hier präsentierte Bettina Rulofs von der Deutschen Sporthochschule Köln das bereits laufende VOICE-Projekt, welches gegen sexualisierte Gewalt im Sport kämpft. Auch aus anderen Ländern wurden Beispiele und Projekte präsentiert.  Die letzte Sitzung des Tages nahm „Nachhaltigkeit bei Sportevents“ in den Fokus. Beispielhaft wurden die EUSA-Games 2016 in Zagreb und Rijeka sowie die Sommeruniversiade 2009 und die Fußball-Europameisterschaft 2004 unter die Lupe genommen. Die Maßnahmen, die ergriffen wurden, um sicherzustellen, dass die Sportstätten auch nach dem eigentlichen Event nachhaltig genutzt werden, wurden erläutert.

Der zweite Tag der Konferenz begann mit zwei parallelen Workshops. Einer konzentrierte sich auf „Studentisches Engagement“. Nationale Universitätssportverbände aus ganz Europa wurden eingeladen, Einblicke in die Realitäten ihres Landes zu geben. Der zweite Workshop betrachtete "Wege zur Nutzung von Social Media zur Förderung von Sportveranstaltungen" und wurde vom EUSA-Exekutivkomitee-Mitglied Bill Thompson moderiert, der auch Vorsitzender der EUSA Medien- und Kommunikationskommission ist. Hierbei lieferten unter anderem Leonz Eder und Fernando Parente (FISU) Einblicke darüber, wie die FISU Social Media als Mittel zur Förderung ihrer Sportveranstaltungen einsetzt.

Bei der abschließenden Sitzung mit dem Titel "Activating Europe" präsentierte der Vizepräsident der EUSA, Leonz Eder, wie der Internationale Tag des Universitätssportes, der jährlich am 20. September stattfindet, den Sport an Universitäten fördern und eine breite Öffentlichkeit aufmerksam machen kann. Die Europäische Woche des Sports, welche 2017 vom 23. bis zum 29. September ausgetragen wird, kann ebenfalls eine große Aufmerksamkeit auf Hochschulsport im Allgemeinen lenken, machte Yves Le-Lostecque in seiner Präsentation des Konzepts der Europäischen Woche des Sports deutlich. Neben der anstehenden Sommer-Universiade in Taipeh wurden außerdem im Anschluss sämtliche Europäischen Hochschulmeisterschaften des Jahres – in insgesamt 19 Sportarten – vorgestellt und die Anwesenden zu reger Teilnahme aufgefordert.

Nach den Plenarbeiträgen hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der EUSA-Konferenz anschließend die Möglichkeit, die Stadt sowie die Veranstaltungsorte der EUSA-Games 2018 zu besichtigen, bevor die Konferenz mit einer spektakulären Gala am Samstagabend zu Ende ging.

Weitere Informationen zur Konferenz sowie Bilder der Veranstaltung finden Sie hier.

Ansprechpartner

Malin Hoster

Tel.: +49 6071 2086-13

Fax: +49 6071 2075-78

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