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Kategorie: EUG, 2014

EUG-Tag 17: Gold im Badminton und im Volleyball

08.08.2014

Am letzten Wettkampftag der EUSA-Games 2014 gab es noch einmal fünf Medaillen für die deutschen Hochschulteams. Im Badminton holte Roovers Gold und das Doppel Dörr/Efler Silber (alle Uni Duisburg-Essen). Am Abend holte sich die TU München erneut den europäischen Titel. Die Uni Bochum feiert im Basketball nach der Silbermedaille 2013 bei der EUC nun in Rotterdam Bronze.

Viele strahlende Gesichter gab es am letzten Wettkampftag bei den deutschen Badminton-Teams. Alexander Roovers (Uni Duisburg-Essen) gelang sein zweiter Streich. Nach der Gold-Medaille im Team sicherte sich der 27-Jährige in einem hart umkämpften und sehenswerten Finale gegen den Polen Mateusz Dubowski von der University of Opole den zweiten Titel bei den EUSA-Games 2014.

Roovers spielte sich in beeindruckender Art und Weise zuvor durch das Turnier. Ohne Satzverlust schlug der deutsche Student Przemyslaw Urban von der University of Opole (21:4 und 21:12), seinen Landsmann Mathieu Pohl von der Uni des Saarlandes (21:15 und 21:11) und den Türken Emre Vural von der University of Uludag (21:17 und 21:16). Auch im Halbfinale hatte der Student aus dem Ruhrgebiet seinen Gegner Adrian Dziolko von der University of Opole im Griff. Zwei 21:14-Sätze sicherten im die nächste Finalteilnahme.

Auf hochklassigem Niveau duellierten sich dort die beiden Kontrahenten. Mit seinem ersten Satzverlust (15:21) begann für den deutschen Bundesligaspieler die Finalpartie schlecht. Wenig beeindruckt kämpfte sich Roovers durch ein starkes 21:7 zurück in Medailllen-Reichweite. Im entscheidenden dritten Satz fiel die Entscheidung dann erst ganz zum Schluss. Nach viele langen Ballwechsel nutzte der Doppel-Medaillengewinner seinen zweiten Matchball zum 22:20.

Bereits zuvor kämpfte das Damen-Doppel Dörr/Efler der Uni Duisburg-Essen um Gold. Gegen das türkische Duo Fere/Kilic von der Universit of Uludag blieben sie allerdings erfolglos. Die Südeuropäerinnen eröffneten mit einem 21:19-Satz. Durch ein 21:17 besiegelten sie dann im zweiten Satz ihre Goldmedaille.

Schon gestern sicherte sich Tobias Wadenka, Student an der Universität des Saarlandes die Bronze-Medaille. Durch die Teilnahme am Halbfinale darf sich der Saarländer in die Reihe der deutschen Medaillen-Gewinner einreihen.

Volleyball
Die Volleyball-Party stieg heute Abend bei den Münchnern. Mit einem 3:0 Sieg gegen die AGH University of Science and Technology Krakow sicherten sich die Süddeutschen den Titel bei den EUSA-Games. Doch das Ergebnis täuschte über das umkämpfte Spiel hinweg, bei dem die Spannung bis zum letzten Punkt stieg.

Ein enges, technisch gutes Spiel wurde erwartet und aber nicht ein solch dramatisches. Bereits der erste Satz war hart umkämpft. Die AGH University of Science and Technology Krakow kam besser in die Partie und setzte erste Punkte. Beim Stand von 17:20 ging es in die Auszeit. Die Polen schienen die Nase in der ersten Serie vorne zu haben. Mit drei Punkten in Folge war dann jedoch München wieder im Spiel (21:22). Die Krakauer mit zwei Satzbällen verpassten den ersten Satzpunkt zu setzen. München drehte den Satz und ging selbst in Führung. Nach einem abgewehrten Satzball der Deutschen (25:24) gelang es München den Satz letztendlich durch einen Schmetterball zum 27:25 für sich zu entscheiden.

Auch der zweite Satz begann ausgeglichen. Immer wenn sich eines der beiden Teams einen leichten Vorsprung erarbeiten konnte, kam der Gegner zurück. Beim Stand von 18:16 brachte Julius Höfer die Süddeutschen auf den Weg zum Satzgewinn. Drei Aufschläge von Höfer landeten nacheinander im Feld der Krakauer (21:16). Im zweiten Anlauf holte sich München dann den Satz mit 25:18.

Mit der 2:0-Satzführung im Rücken kämpften die Deutschen weiter gut mit. Die polnischen Gegner führten allerdings zwischenzeitlich mit 18:23. Der Anschluss schien damit für die Osteuropäer zum greifen nahe. Doch die Polen vergaben gleich vier Satzbälle. Wieder war es Julius Höfer, mit scharfen Angaben und Schmetterbällen, der München in Reichweite brachte. Als der 24:24-Ausgleich fiel, stand die Halle. Mit der ersten Führung im dritten Satz gingen die TU-Studenten mit 26:25 in Führung. Nun kam eine Serie von Matchbällen für die Deutschen, die allesamt abgewehrt wurden. Erst das 30:28 brachte den Sieg und somit die verdiente Gold-Medaille für die TU München. Damit ließen die deutschen Volleyballer ihrem EUC-Erfolg von 2013 einen erneuten europäischen Titel folgen.

Basketball
Ein versöhnliches Ende gab es für die Basketballerinnen der Ruhr-Universität Bochum. Der europäische Vize-Hochschulmeister von 2013 gewann das Spiel um Bronze gegen die türkische Cankaya University mit 75:54. Damit feierten die Damen aus dem Ruhrgebiet ihre zweite Medaille in Folge. Die große Stärke am Finaltag der EUSA-Games war die mannschaftliche Geschlossenheit der Nordrhein-Westfalen. Gegen starke Einzelspielerinnen zahlte sich die tiefer besetzte Bank am Ende aus. "Wir wollten den Sieg heute unbedingt. Das war heute unser Vorteil", erklärt Bochum-Trainer Henry Canton. Trotz eines Neun-Punkte-Rückstands nach den ersten zehn Minuten ließ sich die Uni Bochum nicht beirren und glich zur Halbzeit zum 32:32 aus.

Aus der Pause kam die Ruhr-Uni besser. Durch eine starke Serie entschieden die Bochumerinnen bereits Mitte des vierten Viertels die Partie für sich. Den Vorsprung von 20 gaben die Deutschen nicht mehr ab und freuten sich so über Edelmetall.

Eine schöne Überraschung gab es dann noch zum Schluss, A-Nationalspielerin Lea Mersch von der Uni Bochum wurde zur Most-Valued-Player des Basketball-Turniers gewählt.

Fußball
Frust hingegen bei den Fußballern der Uni Würzburg. Die Süddeutschen verloren das kleine Finale denkbar knapp mit 0:1 gegen die University of Montpellier. Ein ärgerliches Freisstoß-Tor brachte Würzburg dabei um die Medaille.

Das Spiel um Bronze war wie erwartet eine sehr enge und umkämpfte Auseinandersetzung zweier taktisch gut agierender Mannschaften. Die Würzburger standen gewohnt sicher in der Verteidigung und machten es den Franzosen so schwer eine Lücke zu finden. Vergeblich suchten die Franzosen immer wieder durch lange Pässe die Schnittstellen in der Würzburger Abwehr.

Nur eine echte Torchance gelang Montpellier in der zweiten Halbzeit. Stürmer Masrou Romain verzog allerdings nach tollem Solo frei vor Lechner stehend. In der Folge war Würzburg nun stärker. Durch Ballgewinne im Mittelfeld und schnelles Umschaltspiel gelangten sie immer wieder vor das gegnerische Tor. Rosenberger legte an der Strafraumgrenze quer auf Piecha, der aber den einschussbereiten Thilo Willie übersah. Die Bayern jetzt am Drücker. Ein Freistoß von Ralf Kettemann zischte nur knapp links unten am Tor vorbei.

Auf der anderen Seite war es dann ein Freistoß, der den Siegtreffer für die Franzosen markierte. Die Würzburger Spieler reklamierten auf Abseits. Während des Schusses stand sowohl der Spieler, der den Torwart in der Sicht behinderte, als auch der letztendliche Torschütze im Abseits. Der Treffer zählte trotzdem und so war der Frust bei den Deutschen am Ende doppelt groß.

Die Ergebnisse des Tages:
Fußball (F) PL 5-6: TU München - University of Lille (FRA) 4:0
Basketball (M) PL 9-12: DSHS Köln - University of Minho (POR) 91:87
Fußball (M) PL 13/14: Uni Stuttgart - University J.J. Strossmayera Osjiek (CRO) 3:4 (n.E.)
Volleyball (M) PL 7-8: Uni Mainz - University of Warsaw (POL) 3:0
Badminton (Doppel/F): Fere/Kilic (Uludag) - Dörr/Efler (Duisburg-Essen) 0:2
Basketball (F) PL 7-8: Uni Freiburg - University of Vienna (AUT) 59:78
Badminton (Einzel/M): Alexander Roovers (Duisburg-Essen) - Mateusz Dubowski (Opole) 2:1
Basketball (F) PL 3-4: Uni Bochum - Cankaya University (TUR) 75:54
Fußball (M) PL 3/4: Uni Würzburg - University of Montpellier 1 (FRA) 0:1
Volleyball (M) final: TU München - AGH University of Science and Technology Krakow (POL) 3:0

Ansprechpartner

Malin Hoster

Tel.: +49 6071 2086-13

Fax: +49 6071 2075-78

hoster(at)adh.de

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