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Kategorie: Tischtennis, EUC

EUC Tischtennis: Endstation Viertelfinale

28.06.2010

Es war einfach kein Kraut gewachsen gegen die vielen sehr starken polnischen und russischen Spielerinnen und Spieler: Nicht eine einzige Medaille ging an die anderen teilnehmenden Nationen.

Am vorletzen Wettkampftag, Freitag, den 25. Juni 2010, hatten alle deutschen Starterinnen und Starter noch mehrere Einsätze im Einzel, Doppel und Mixed. Somit war auch für die deutschen Teilnehmenden spätestens im Viertelfinale Endstation. Zu den einzelnen Wettbewerben:

Herren-Einzel

In der ersten Hauptrunde verlor der Freiburger Till Werner knapp mit 2:3 Sätzen nach 0:2 Satzrückstand gegen einen Vertreter der Universität Cambridge.

Volker Schneider (Uni Freiburg) verabschiedete sich beim 1:3 (-14, -7, 9, -8) gegen den späteren Europa-Vizemeister Taras Merzlikin (Russian State University for Humanities), ebenfalls in der ersten Hauptrunde. Tags zuvor war Wadim Hurlebaus (ebenfalls Freiburg) in der Qualifikationsrunde ausgeschieden.

Damen-Einzel

Olga Koop, Alla Gorbenko (beide Uni Duisburg-Essen) und Jana Schneider (Uni Freiburg), die nun erstmalig überhaupt ins Geschehen eingreifen durfte, zogen ins Achtelfinale ein. Dabei war vor allem die Leistung von Jana Schneider bemerkenswert, weil sie mit Olga Vlasova auf eine Lokalmatadorin stieß, die im Damen-Team Wettbewerb gegen die Deutschen erfolgreich gespielt hatte. Denkbar knapp unterlag sie nach gutem Spiel gegen die spätere Dritte, Tatiana Mikhailova . Für Olga Koop (gegen die spätere Europäische Hochschulmeisterin) und Alla Gorbenko (gegen Oxana Semenova) war ebenfalls im Achtelfinale Schluss.

Franziska Bonatz, Julia Sloboda, Ronja Backes (alle Uni Mainz), Franziska Fleischmann und Oxana Gorbenko (Uni Duisburg-Essen) blieb der Einzug unter die besten 16 dagegen verwehrt.

Herren-Doppel

Da universitäts- beziehungsweise nationenübergreifende Doppel nicht zugelassen sind, konnte nur das Freiburger Team ein Doppel stellen. Wadim Hurlebaus und Volker Schneider erwischten gleich ein schweres Los und mussten sich gegen die späteren Dritten Bolshov/Zhidkov (Kazan University) mit 1:3 geschlagen geben.

Damen-Doppel – Fleischmann / Koop in Medaillennähe

Nachdem Franziska Fleischmann und Olga Koop in der ersten Runde das türkische Doppel besiegen konnten, hätten sie „nur“ noch einen weiteren Sieg gebraucht, um in die Medaillenränge einzuziehen. Vor der Viertelfinalbegegnung gegen Pastor/Dytko (Czestochova University) kam es zu minutenlangen Diskussionen um den Schläger: Wie so häufig waren die Beläge falsch aufgeklebt. Letztlich spielte die Polin mit einem korrekten Ersatzschläger. Leider war die Niederlage der beiden Deutschen recht deutlich, aber sie gingen trotzdem zufrieden vom Tisch.

Mixed

Glücklicherweise durften im Mixedwettbewerb alle Wunschpaarungen gemeldet werden, also konnten auch Spielerinnen und Spieler gemeinsam auftreten, die nicht zu einer Universität gehörten. So gab es viele bunt zusammengestellte Mixedpaarungen – für die Förderung der Kommunikation und des Austausches ein richtig guter Moment.

Deutschland ging mit sieben Mixed an den Start: Die erste Runde überstanden hiervon drei, nämlich Hurlebaus/Gorbenko, Oxana; Hirja/Backes (GBR, Mainz) und Werner/Fleischmann. Leider hieß es dann auch hier „Endstation Achtelfinale“ – vordergründig war aber der Spaß, den die internationalen Teams hatten.

Alles stimmte!

Abgesehen davon, dass eine Medaille ausblieb, zogen alle deutschen Teilnehmenden ein überaus positives Fazit: Es gab keine gravierenden organisatorischen Schwierigkeiten, die Unterkunft war perfekt, die Wettkampfstätte auch, die Volunteers jederzeit hilfsbereit in der Nähe und haben alle sehr offen empfangen. Einzig der Zuschauerzuspruch hätte etwas größer sein können.

Die Gelegenheit, die Universiade-Stadt Kazan jetzt schon kennenlernen zu können, war großartig. Dass die Sommer-Universiade 2013 ein großes Thema in dieser sich schnell entwickelnden Stadt ist, zeigen die vielen großformatigen Werbetafeln, die bereits jetzt auf das Event hinweisen.

Am Samstag gab es dann für alle noch einen gemeinsamen Abschluss, der ebenfalls sehr gelungen war.  An diesem Wochenende fand zudem noch ein großes Musikfestival vor der Kulisse des Kremlin statt, das gestern Abend mit einem atemberaubenden Feuerwerk zu Ende ging. Mit anderen Worten: In diesen wenigen Tagen haben wir alles geboten bekommen, was wir uns erhofft hatten. Danke, Kazan!

 

Ansprechpartner

Julia Beranek

Tel.: 06071-208613

Fax: 06071-207578

beranek(at)adh.de

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