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Kategorie: EUC, International

EUC Rudern: Ausführlicher Bericht

14.09.2009

Von der Europäischen Hochschulmeisterschaft Rudern kehrte das deutsche Team mit neun Medaillen nach Hause. Außerdem rundeten fünf fünfte Plätze den Erfolg der Studierenden ab.

Das diesjährige Team leiteten das erste mal alleine Jens Hundertmark und Daniel Cöster, da der langjährige Mitgestalter des adh und Gründer des Europäischen Hochschulverbandes Enno Harms am 12. August diesen Jahres verstarb. Die Eröffnungsfeier wurde deshalb mit einer Schweigeminute für Enno Harms begonnen. Zum Abschluss der Schweigeminute, dankten die Deutschen Studierenden Enno für seinen besonderen Einsatz für das Rudern mit einem langanhaltenden Applaus.
Die EUC, die eine Woche nach den Ruderweltmeisterschaften im Polnischen Poznan wieder in Polen stattfand, ist immer das Highlight der Studierenden im Herbst. In Kruszwica einem kleinem Ort, ca. 150 km hinter Poznan und einem der Leistungszentren Polens und der Universität aus Bydgoszcz fanden auf dem See die Wettkämpfe statt. Am Anreisetag präsentierte sich der See noch spiegelglatt, so war es an den Wettkampftagen, der See mit unterschiedlichen Winden und Wellen, ein nicht immer fairer See. Trotz allem konnten sich alle Deutschen Teilnehmenden für das Finale qualifizieren.

Die Rennen

Männer Riemen:

Die Uni Karlsruhe, die im Männer Zweier Ohne und im Männer Achter an den Start ging holten Gold und Bronze. Der Zweier mit Heiko Gulan und Niklas Reisser gewann souverän sein Rennen um die Bahnverteilung. Im Finale konnte sich das Duo gleich vom Start absetzen und gewann souverän Gold. Im Achter, mit 12 Booten eine der stärksten Bootsklassen, konnten sich die Riemer nicht direkt für das Finale qualifizieren. Mit Platz Zwei im Zwischenlauf sicherte sich die Karlsruher Crew den Finaleinzug. Im Finale waren es die beiden Boote von der Universität Bydgoszcz, die sich vom Feld etwas absetzen konnte. Karlsruhe kämpfte mit Prag um Bronze. Auf den letzen 500 Metern konnte sich die Crew von Trainer Jens Gurk absetzen und Bronze gewinnen.
Der Vierer ohne der Wettkampfgemeinschaft aus Hamburg musste auch über den Zwischenlauf in das Finale rudern. Im Finale, eines der knappsten Rennen der Regatta, fuhr das Boot mit Schlagmann Richard Nagel ein starkes Rennen. Im Fotofinisch mussten sich Richard Nagel, Jan Bauer, Thorsten Pieper und Andreas Claussen, dem zweiten Bydgoszczer Boot geschlagen geben und errangen Bronze vor der Uni aus Poznan und Amsterdam.

Männer Skull:

Im Männereiner startete von der Universität Dresden Gregori Kjulbassanoff. Im Vorlauf reichte dem Skuller Platz Zwei um sich direkt für das Finale zu qualifizieren. Im Finale, ein erneutes Bild, die Universität Bydgoszcz mit Arnold Sobczak, die das Rennen dominierte, dahinter die Universität Poznan mit Wiktor Chabel. Bronze an Dresden für Kjubassanoff, der im Endspurt den ansprinteten Engländer Dave Bell noch sicher abwähren konnte.
Die zweite Bronzemedaille erreichte der Magdeburger Doppelvierer. Mit dem Sieg im Zwischenlauf ruderten Hauke Klemp, Robert Bertram, Axel Kort und Erhard Gunter sicher ins A-Finale. Im Finale sicherte sich die Uni Magdeburg souverän Bronze hinter Polen und Frankreich.
Im Männer-Doppelzweier ging die Universität Ulm an den Start. Über den Zwischenlauf qualifizierte sich das Duo Johannes Kirsten und Tobias Knorgen für das Finale. Im Finale wurden sie Fünfter vor Durham und hinter Wien.
Im Leichtgewichts Männer-Doppelzweier startete der Olympiateilnehmer Jonathan Koch mit seinem Partner Christoph Thiem von der TU Darmstadt. Nach der Wettkampfpause nach der Kleinbootmeisterschaft war es für Koch ein Wiedereinstieg. Mit Platz Zwei im Vorlauf und Platz Zwei im Zwischenlauf war die Qualifikation für das Finale erreicht. Im Finale konnte das Duo nicht ganz ihr Leistungsvermögen bei den schwierigen Windbedingungen abrufen und fuhren hinter  zweimal Bydgoszcz, Frankreich und Belgien auf Platz Fünf.
Im Leichtgewichts-Einer war mit Maik Feldmann, die Universität Kassel vertreten. Der Skiffer, der schon im Vierer bei der EUC am Start war, fuhr mit Platz Zwei im Zwischenlauf in das Finale. Im Finale verpasste Feldmann mit knapp zwei Sekunden das Podest und wurde Fünfter vor der Uni Twente.

Frauen – Zweimal Silber für Köln

Im Leichtgewichts-Einer und Leichtgewichts-Doppelzweier startete Constanze Höhn. Mit Zweimal Silber gehörte sie zu den erfolgreichsten Sportlerinnen der Regatta. Im Einer fuhr Höhn einen souveränen Silberrang heraus hinter Magdalena Kemnitz und verwies Marie Anne Frenken von der Uni Leiden und Kate Evans auf die Plätze. Mit ihrer Partnerin Wiebke Gebauer konnte Höhn ihr zweites Edelmetall im Empfang nehmen. Mit einem ganz sicheren zweiten Platz hinter Bydgoszcz errangen die beiden Kölnerinnen Silber.
Im Frauen Einer war ein komplett neues Gesicht am Start. Mit Katharina Weingart von der Uni Passau konnte eine Sportlerin, die erst über das Uni Rudern zum Rudern kam, in das Finale rudern. Hinter Natalia Madjai aus Polen und Karolina Gniadek errang Weingart Bronze. Mit einer starken kämpferischen Leistung auf den letzten Metern fuhr sie von Platz Vier fast noch auf Zwei vor.
Die neunte Medaille konnten die vier Damen von der Universität Münster im Frauen Doppelvierer erreichen. Mit einem Vorlaufsieg konnten sich Hannah Fiedler, Melanie Lukas, Sybille Ellermann und Hilke Müller direkt für das Finale qualifizieren. Mit nur 3/10 verpassten die vier im Schlussspurt Silber und gewannen Bronze. Schön zu sehen, war in diesem Rennen, das Anne Korge aus Berlin für die Universität Paris am Start war und die EUC die Universitäten verbindet und sich die ehemaligen wiedersehen. Sie wurde mit ihrer Crew Fünfte.
Die einzigen Riemenfrauen kamen von der Universität Tübingen. Im Vierer fuhren Svenja Schmeruly, Lea Kigele, Isabelle Buchholz und Nadine Agostini im Finale auf Platz fünf.
Mit Platz Drei in der Nationenwertung hinter Polen und nur einen Punkt hinter England kann das Organisationsduo Hundertmark und Cöster sehr zufrieden nach Hannover zurückkehren.
Bereits jetzt sind alle Teilnehmenden motiviert, sich bei der DHM 2010 wieder für die EUC zu qualifizieren und dann Ende August in Amsterdam an den Start zu gehen.

Ansprechpartner

Malin Hoster

Tel.: +49 6071 2086-13

Fax: +49 6071 2075-78

hoster(at)adh.de

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