Erster Universiade-Wettkampf
20.02.2009
Die Athletinnen und Athleten fiebern ihren ersten Wettkämpfen entgegen und die Spannung steigt bei der Winter-Universiade. Als erster deutscher Athlet startetet Matthias Schwierz im Eisschnelllauf.
Den heutigen Auftakt-Wettkampf bestritt der deutsche Fahnenträger Matthias Schwierz im Eisschnelllauf. Der 24-jährige Student der HS Furtwangen, der Mitglied der deutschen Nationalmannschaft ist, belegte trotz starker Rückenschmerzen über die 500 Meter-Sprintdistanz Platz 16.
In Yabuli fanden die letzten offiziellen Trainingsdurchgänge in der Nordischen Kombination, im Spezialspringen von der 90m Schanze und im Ski Cross statt. „Die Trainingsergebnisse beim Springen in der Nordischen Kombination und im Spezialspringen deuten darauf hin, dass vom deutschen Team so einiges zu erwarten ist“, freute sich der Trainer Albert Wursthorn.
In Maoershan bestritten die beiden deutschen Frauen Stefanie und Franziska Hildebrandt ihr Schießtraining, das von wechselnden Winden und leichtem Schneefall begleitet wurde. Auch die Lufttemperaturen, die bei ca. -15°C lagen, machten die Sache nicht einfacher. Am kommenden Samstag wird es ernst für die beiden Management-Studentinnen der FH Ansbach, die in Oberhof/Thüringen trainieren. Dann steht bei den Biathlon-Damen die Langstrecke über 15 km an.
Die Snowboarder Valentin Kiedaisch (Uni Tübingen) und Christof Volz (TU München) müssen bereits am morgigen Freitag in die Qualifikationsrennen für das Boardercross-Finale, das ebenfalls am kommenden Samstag stattfindet. „Die Boardercrossstrecke ist sehr anspruchsvoll und verzeiht keinen Fehler“, so die Eindrücke von Valentin Kiedaisch. Der Tübinger Medizinstudent, der gleichzeitig adh-Disziplinchef ist und bei der Universiade 2005 in Turin überraschend auf den vierten Platz gefahren ist, schätzt die Medaillenchancen der beiden deutschen Boardercrosser eher gering ein. „Dazu ist die Weltcup erfahrene internationale Konkurrenz zu stark“, so Kiedaisch nach dem heutigen Training.
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