DHM Tischtennis 2011 - Favorit verpasst Finaleinzug
30.06.2011
Vom 24. bis 26. Juni 2011 fand erstmalig die DHM Tischtennis in Mainz statt. Der Lokalmatador Nico Stehle beendete seine DHM-Karriere mit Platz Drei. Lennart Wehking ist neuer Hochschulmeister.
Neuer Deutscher Hochschulmeister
„Sympathisch, chaotisch, studentisch“, lautete das Fazit des neuen Deutschen Hochschulmeisters Lennart Wehking nach seinem Finalsieg. Besser lassen sich die drei Tage in Mainz wohl nicht zusammenfassen.
Lob für die Orga
Drei Tage in denen hochklassiges Tischtennis gespielt und die neuen Deutschen Hochschulmeister ermittelt wurden. Aber auch drei Tage in denen die rund 40 Helfer der Universität Mainz versuchen mussten, mit dem Rekordteilnehmendenfeld von knapp 200 Sportlerinnen und Sportlern von über 40 verschiedenen Hochschulen fertig zu werden. Ein hartes Stück Arbeit für das Organisationsteam bestehend aus dem Studentischen Sportausschuss der Uni und Tischtennis spielenden Studierenden.
Vor allem am Samstag musste sich so mancher Teilnehmer lange gedulden, bis er wieder an der Reihe war. Die insgesamt 24 Tische in den zwei Hallen ließen nicht zu, dass jeder gleich wieder weiter spielen konnte. Die meisten zeigten jedoch Verständnis und Humor angesichts der ausgelasteten Kapazitäten und des unermüdlichen Einsatzes des Orga-Teams um Stefan Mersch und Franziska Bonatz.
Teamwettbewerb am Freitag
Bereits am Freitag wurden die neuen Deutschen Hochschulmeister in den Teamwettbewerben ermittelt. Bei den Herren konnte sich die DSHS Köln im Finale gegen die Uni Saarbrücken durchsetzen, Dritter wurde die Uni Stuttgart vor der Uni Braunschweig. Im Damen-Team-Wettbewerb setzte sich das Favoritenduo Jessica Wirdemann und Nina Tschimpke von der Fern Uni Hagen durch. Im Finale besiegten sie die Mannschaft Mainz II, bestehend aus Franziska Bonatz und Julia Sloboda, klar mit 3:0. Auf dem dritten Platz folgte mit Jana Schneider und Andrea Welz das andere Duo der ausrichtenden Heim-Uni.
Mixed und Einzel am Samstag
Am Samstag musste bereits zu früher Stunde mit dem Mixed begonnen werden, um noch vor Einbruch der Dunkelheit die vielen folgenden Gruppenspiele im Einzel durchzubekommen. Das hielt die Teilnehmenden aber nicht davon ab, bereits am Freitag die von der Mainzer Uni sommerlich mit Liegestühlen hergerichtete Chill-Area ausgiebig zu nutzen und auf eine erfolgreiche DHM anzustoßen. Nachdem der Samstag keine Überraschungen gebracht hatte und alle Favoriten ins Viertelfinale eingezogen waren, wurde am Abend noch ein Weltrekord im Rundlauf aufgestellt, an dem 115 Spieler teilnahmen. Der Rekord muss zwar noch bestätigt werden, wurde bei der Players Party am Abend jedoch schon gefeiert.
Die Finalrund am Sonntag
Herren
Am Sonntag wurden dann die Sieger ermittelt. Die erste Überraschung folgte im Herren-Halbfinale, als ein grandios aufspielender Björn Baum (Uni Landau) den Lokalmatadoren und Topfavoriten Nico Stehle klar bezwingen konnte. „Trotzdem war dieser 3. Platz ein super Abschluss für meine DHM-Karriere“, zeigte sich Nico Stehle keinesfalls traurig darüber, dass ihm der achte Titel verwehrt blieb. Im Finale musste sich Björn Baum dann Lennart Wehking (DSHS Köln) geschlagen geben. Neben Nico Stehle erreichte auch Dennis Dickhardt (Uni des Saarlandes) den dritten Platz.
Damen
Bei den Damen setzte sich die Favoritin Katharina Michajlova (Uni Bielefeld) vor Jessica Wirdemann (Fern Uni Hagen) und den beiden Drittplatzierten Andrea Welz (Uni Mainz) und Ann-Kathrin Herges (Uni Landau) durch. Michajlova, die den Doppeltitel zusammen mit Lena Krapf (HfPV Wiesbaden) und den Mixed-Titel mit Jens Berkenkamp (Uni Duisburg-Essen) erringen konnte, wurde so die erfolgreichste Teilnehmerin der DHM.
Lob vom adh
„Eine hervorragend organisierte Veranstaltung“ lobte Bernd Mühle, adh-Finanzreferent, die drei Mainzer Tage. Mühle hob vor allem den Teilnahmerekord und die sportlich hohe Qualität der Spiele hervor. „Gerade die Spiele bei den Herren waren hochklassig, aber auch die Damen haben tolle Leistungen gezeigt“, so Mühle, der ein „rundum positives Fazit“ zog.
Erschöpft, aber glücklich zeigte sich Franziska Bonatz von der Turnierleitung: „Es war viel Arbeit mit so vielen Teilnehmenden, aber es hat trotzdem gut geklappt“, war sie vor allem den vielen freiwilligen Helfern dankbar. So werden die drei Tage in Mainz den meisten positiv in Erinnerung bleiben. Als „sympathisch, chaotisch, studentisch.“
Ergebnisse
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30
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05
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06
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