DHM Beachvolleyball: Heiße Kämpfe und strahlende Sieger
17.06.2010
Vom 08. bis 10. Juni stand die HU zu Berlin ganz im Blickpunkt der DHM Beachvolleyball. Zugleich waren die Teilnehmenden aus der Bundeshauptstadt die dominierenden Teams in den einzelnen Wettbewerben.
Die Luft flimmerte über den Sandplätzen von Beach Mitte im Herzen Berlins. Dicht gedrängt saßen die Zuschauer um den Center Court, Plätze im Schatten waren kaum noch auffindbar. Die Quecksilbersäule klammerte sich auch zur frühen Abendstunde noch beharrlich an der 30 Grad Marke fest als Maik Winkler von der Universität Leipzig um kurz vor 17 Uhr zur entscheidenden Angabe Anlauf nahm. Nach einem packenden Finale verwandelte er mit seinem Partner Hannes Müller (Uni Jena) den entscheidenden Spielball und verwies die sympathischen Brüder Moritz und Frieder Reinhardt, die für die Fachhochschule Remagen an den Start gingen, auf den zweiten Platz. Drei Tage lang setzten sich die Teams in zum Teil aufreibenden und kräftezehrenden Begegnungen durch. Knapp 100 Mannschaften hatten sich angemeldet und waren aus ganz Deutschland in die Hauptstadt gereist. Bei fast tropischen Temperaturen setzten sich dann naturgemäß vor Allem die konditionell stärkeren Sportler durch. Bis zum Finale hatte das Duo Winkler/Müller bereits fünf Spiele in den Beinen und einige Tuben Sonnenschutzcreme aufgebraucht. "Ausschlaggebend waren am Ende die Nerven. Wir agierten einfach ein Stück abgeklärter.", fasste Hannes Müller kurz nach dem Spiel zusammen. "Beide Teams haben gepumpt wie die Maikäfer. Da kommt es letztlich auf die Konzentration an.", ergänzte sein Teamkollege.
Im Endspiel der Frauen kam es dann zu einem reinen Lokalderby. Friederike Malchow (Uni Potsdam) und Lisa Schröder (HU Berlin) - Wettkampfgemeinschaft Potsdam - trafen auf die Turnierfavoritinnen Jenny Heinemann und Sophie Colditz, beide ebenfalls Studentinnen der Humboldt-Universität zu Berlin. Hatten Letztere den ersten Satz noch für sich entscheiden können, kämpfte sich das Potsdamer Team mit Einsatz und gelungenen Spielzügen zurück und schaffte so den Ausgleich nach Sätzen. Doch im entscheidenden Durchgang bewies das Duo der Humboldt Universität seine Klasse, mit der Erfahrung aus ihren bisherigen fünf Saisonturnieren, schafften Sie den Sprung auf das Siegerpodium. "Es waren drei wunderschöne und spannende Tage. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten für ein ausgesprochen unterhaltsames und erfolgreiches Turnier.", sagte Martina Rost im Anschluss. "Zudem bin ich stolz, dass im Finale der Frauen gleich drei Damen unsere Universität vertreten haben."
Die Direktorin der Zentraleinrichtung Hochschulsport an der Humboldt Universität, welche in diesem Jahr die Ausrichtung für das Turnier übernommen hatte, übergab den Erstplatzierten ihre Preise. Diese durften sich neben der Teilnahme an der Europäischen Hochschulmeisterschaft im kommenden Jahr über 1. Klasse Tickets der Deutschen Bahn freuen. Eine gelungene Organisation, packende Begegnungen und begeisterte Zuschauer lassen hoffen, dass die Veranstaltung bald wieder in der Hauptstadt zu Gast sein wird.
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