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Deutsche Basketballer auf Rang zwölf

16.07.2013

Am elften Wettkampftag der 27. Sommer-Universiade unterlag das deutsche Basketball Herren-Team mit 64:71 gegen Mexiko und beendete das Turnier auf Rang zwölf. Sportschützin Isabella Straub (LMU München) wurde im Kleinkaliber Liegendkampf Vierte und verpasste nur knapp eine Medaille.

Foto: Alexander Vogel

Für das deutsche Basketball Herren-Team endete die Universiade mit einer Niederlage. Im letzten Spiel des Turniers unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Olaf Stolz Mexiko mit 64:71 und erreichte damit Platz zwölf. Das DBB-Team kam zu Beginn schwer in die Partie. Nach gut zwei Minuten lagen die Deutschen 2:8 zurück, konnten das Blatt beim 9:8 (4.) aber zu ihren Gunsten wenden. Das erste Viertel endete mit einem knappen 20:18-Vorsprung der Mexikaner, da dem deutschen Team die nötige Konsequenz im Abschluss fehlte. Im zweiten Spielabschnitt legte die DBB-Auswahl zum 25:20 (14.) vor, ehe Mexiko sechs Punkte in Folge erzielte. Ein 4:0-Lauf brachte dann dem deutschen Team die 34:31-Halbzeitführung ein. Es folgte ein holpriger Start in die zweite Hälfte, nach 24. Minuten lag die deutsche A2-Nationalmannschaft mit 36:46 zurück. Mit einer 61:50-Führung für Mexiko ging es ins letzte Viertel, in dem die Deutschen sich erneut zahlreiche Fehler leisteten. Die Folge war ein 55:71-Rückstand (35.). In den Schlussminuten verkürzte die DBB-Auswahl mit einem 9:0-Lauf zum 64:71-Endstand.
„Das heutige Spiel spiegelt unseren gesamten Turnierverlauf wider. Wie im dritten Viertel heute haben wir unser erstes Spiel gegen Estland in den Sand gesetzt, aber auch sehr gute Spiele gegen die Ukraine und Korea gezeigt. Auch gegen Russland waren wir nah dran, konnten aber so wie heute die letzten Prozente in der entscheidenden Phase nicht abrufen. Nachdem wir aber gegen Russland verloren hatten, war der Mannschaft die Enttäuschung anzumerken und nach dem USA-Spiel ist es den Spielern schwer gefallen, sich noch einmal zu motivieren. Die junge Mannschaft hat aber dazugelernt, neue Erfahrungen gesammelt und sich als geschlossene Einheit präsentiert“, lautete die Bilanz von Bundestrainer Stolz.

Sportschützin Isabella Straub erreicht Platz vier

Im Sportschießen verpasste Isabella Straub (LMU München) knapp eine Medaille. Mit 592 Ringen erreichte sie Platz vier, punktgleich mit der Bronzemedaillengewinnerin Jana Hyblerova aus der Slovakei. Gold ging an die Japanerin Mai Toishi vor Thanyalak Chotphibunsin (Thailand) mit je 593 Ringen. In der Teamwertung erreichte Straub mit Maren Prediger (West Virginia University) und Yvonne Schlotterbeck (DHBW Villingen-Schwenningen) Rang sechs.
Julia Hochmuth (Uni Tübingen) verpasste im 25m Sportpistolenwettbewerb den Sprung ins Finale. Nach dem ersten Durchgang, dem Präzisionsschießen, belegte sie Platz zwölf. Im anschließenden Schnellschießen blieb sie jedoch hinter ihren Möglichkeiten und fiel im Gesamtranking auf Platz 25 zurück.

Starke Gegner für deutsche Ringer

Für die Ringer im griechisch-römischen Stil verlief der zweite Wettkampftag besser als der gestrige Auftakt, in die Medaillenränge konnten die deutschen Teilnehmer jedoch nicht vordringen. In der Gewichtsklasse bis 96 kg erreichte Felix Radinger (TU Darmstadt) nach intensivem Kampf mit einem 3:1-Erfolg über den Kasachen Yeruian Iskakov das Viertelfinale. Dort traf der Informatik-Student auf Araz Hasanov (Aserbaidschan), dem er mit 1:3 unterlag. Damian Hart (HU zu Berlin) gelang in der Gewichtsklasse bis 74 kg ein 4:0-Sieg über Shermet Permanov (Turkmenistan). Im Achtelfinale musste er dann in einem lange ausgeglichenen Kampf eine 1:3-Niederlage gegen Elvin Mursaliyev (Aserbaidschan) hinnehmen. In der Gewichtsklasse bis 60 kg war der Wettkampf für den Jura-Studenten Christoph Bast (EUV Frankfurt/Oder) bereits nach der Vorrunde beendet, in der er dem Asienmeister Tasmuradov Elmurat (Usbekistan) mit 0:4 unterlag. „Das Teilnehmerfeld war extrem stark besetzt. Gerade unsere jüngeren Athleten müssen hier noch Wettkampfpraxis aufholen. Die gestandenen Teilnehmer konnten alle einen Sieg holen, aber gegen die professionellen Gegner fehlte es auch ihnen noch an körperlichen Voraussetzungen“, resümierte der Hochschulsportbeauftragte des Deutschen Ringerbundes Björn Holk.

Der Schwimmer Morten Ahme (Uni Hamburg) konnte sich nicht für den Finallauf qualifizieren. Über die 400 m Lagen wurde er in 4:25.53 Minuten Zwölfter der Vorläufe.

Letzte Wettkämpfe und Abschlussfeier

Am morgigen Mittwoch, dem letzten Wettkampftag, möchte Freiwasserschwimmer Andreas Waschburger über die 10km-Distanz um eine Medaille mitschwimmen. Die deutschen Schützen Patrick Kurz (HWR Berlin), Steffen Vocke (HfPV Wiesbaden) und Axel Müller (HS Pforzheim) gehen im Kleinkalibergewehr Dreistellungskampf an den Start. Am Abend endet die 27. Sommer-Universiade in Kazan dann mit der feierlichen Closing Ceremony.

Ansprechpartner

Malin Hoster

Tel.: +49 6071 2086-13

Fax: +49 6071 2075-78

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