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Kategorie: 2008, International

Bronze für die Kata-Damen

13.07.2008

Die Studierenden-Weltmeisterschaft Ka-rate stand unter keinem guten Stern: Bereits im Vorfeld der WUC mussten drei Aktive krankheitsbedingt ihre Teilnahme absagen. Letztendlich reiste ein Team von 15 Athletinnen und Athleten mit Bundestrainer Thomas Nitschmann, den Disziplinchefs Wim Hakkenes und Silvia Hagen sowie den beiden Kampfrichtern Klaus Sterba und Lothar Becker nach Breslau.

Zu Beginn der Meisterschaft zeigten die Poollisten, dass für viele Aktive eine Platzierung möglich, aber nicht einfach sein würde. Letztendlich fehlte allen Karatekas des deutschen Teams im entscheidenden Moment das letzte bisschen Glück und Durchsetzungsvermögen.

Ein fünfter Platz für Ines Butscher (FH Würzburg-Schweinfurth) war die Höchstleistung der ersten beiden Wettkampftage und das enttäuschte deutsche Team musste alle Hoffnungen in die Mannschaftsdisziplinen setzen. In der ersten Runde trafen die Kumite-Herren auf das chinesische Team. In einem harten Gefecht konnte sich das adh-Team schließlich überlegen durchsetzen. In der zweiten Runde mussten sich die deutschen Herren gegen Tschechien behaupten. Nach spannenden Kämpfen mit zwei Siegen und einem Unentschieden für beide Mannschaften, siegten die tschechischen Gegner mit einem einzigen Punkt Vorsprung in der Unterwertung. Enttäuscht mussten die deutschen Jungs zusehen, als die Tschechen im Poolfinale dem Team aus Frankreich unterlagen und ihnen so die letzte Chance auf eine Bronzemedaille verwehrt blieb.

Damit waren die drei Kata-Damen Franziska Krieg (FH Erfurt), Sabine Schneider (Uni Erfurt) und Malin Herbertz (FH Oldenburg) die letzte Hoffnung des deutschen Teams. Nach einem Sieg gegen das Team aus Montenegro trafen die Kata-Kämpferinnen im Poolhalbfinale auf die Mannschaft aus Mazedonien. Mit einer Kampfrichterwertung von 2:1 unterlagen sie den späteren Weltmeisterinnen. Enttäuscht sahen die Teamkollegen zu, wie sich die Mazedonierinnen anstelle der deutschen Damen ins Finale kämpften. Im kleinen Finale konnten sich die adh-Athletinnen gegen das Team aus Kroatien sicher behaupten und holten damit eine Bronzemedaille.

Insgesamt bleibt anzumerken, dass trotz einiger sportlicher Niederlagen das gesamte Team starkes Potenzial gezeigt hatte. Die adh-Disziplinchefs Silvia Hagen und Wim Hakkenes sowie Bundestrainer Thomas Nitschmann werden mit dieser Mannschaft künftig noch viel Freude haben!

Ansprechpartner

Julia Beranek

Tel.: 06071-208613

Fax: 06071-207578

beranek(at)adh.de

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