Bericht des Wettkampfausschusses
08.10.2010
Neben den satzungsmäßigen Aufgaben setzte sich der WKA im Berichtszeitraum hauptsächlich mit den wettkampfsportrelevanten Schwerpunktthemen der Vollversammlung 2009 auseinander.
Personalia
Der WKA setzte sich im Berichtszeitraum aus den vier gewählten Mitgliedern Jörg Förster (Hochschulsport Hamburg), Max Sprenger (TU Kaiserslautern), Dagmar Hofmann (FH Gießen-Friedberg), Lutz Stöter (TU Braunschweig) – ab der Vollversammlung im November 2009 abgelöst durch Antje Cleve (HS Harz) –, dem Vorstandsmitglied des Ressorts Wettkampfsport Jetta Leena Ramcke (Uni Hamburg) sowie dem Sprecher des Fachbeirats Hendrik Pusch (Disziplinchef Sport- und Bogenschießen) – ab der Sitzung des Fachbeirats im November 2009 abgelöst durch Prof. Lothar Bösing (Disziplinchef Basketball) – und seiner Vertreterin Ines Lenze (Disziplinchefin Tischtennis) zusammen. Von Seiten der Geschäftsstelle wird der WKA durch den Sportdirektor Thorsten Hütsch betreut.
Arbeitsschwerpunkte
Im Berichtzeitraum führte der Wettkampfausschuss im Februar 2010 eine Sitzung durch. Neben den satzungsmäßigen Aufgaben, wie der Behandlung von Einsprüchen und Protesten zum nationalen Wettkampfprogramm, hat sich der WKA im abgelaufenen Berichtszeitraum hauptsächlich mit den wettkampfsportrelevanten Schwerpunktthemen der Vollversammlung 2009 auseinandergesetzt.
Die Mitglieder des WKA haben sich dazu neben der turnusmäßigen Sitzung im Frühjahr an den themenspezifischen Arbeitsgruppen beteiligt, die gemeinsamen gefundenen Positionen in den entsprechenden Sitzungen und in weiteren Gremien eingebracht und die Diskussionen aktiv begleitet. Der WKA hat die Ergebnisse der durch die Vollversammlung eingesetzten Arbeitsgruppen Wettkampf und Prävention aufgenommen, geprüft und entsprechende Empfehlungen erarbeitet. Diese sind in hohem Maße in die Gesamtdiskussion des Verbandes eingeflossen und wurden bei der Ausarbeitung der betreffenden Anträge an die adh-Vollversammlung 2010 berücksichtigt.
Wettkampfgemeinschaften
Der WKA hat sich entgegen dem Vorschlag der Arbeitsgruppe für eine größenmäßige Beschränkung der Wettkampfgemeinschaften ausgesprochen. In der Frage der Flexibilisierung der Regionalisierung hat der Ausschuss empfohlen, bei Vor- und Zwischenrunden von den bisher starren Vorgaben der Regioneneinteilung abzuweichen und den Disziplinchefs sowie der Geschäftsstelle mehr Gestaltungsspielraum zu geben. Hierdurch verspricht sich der WKA eine zusätzliche Entspannung in der Frage der Gestaltung der Wettkampfgemeinschaften. Der WKA betonte an verschiedenen Stellen die Bedeutung der Teamsportwettbewerbe als identitätsstiftende Kernmotivation der Hochschulen für eine Mitgliedschaft im adh.
Veranstaltungsformen
Eine zu weite Ausdifferenzierung der Veranstaltungsformen hält der WKA auch im Interesse der Außendarstellung des studentischen Wettkampfsports nicht für sinnvoll und schlägt daher eine weitere Profilschärfung vor. Konkret sollen adh-Pokal und DFHM zu einem Wettbewerb zusammengelegt werden und künftig als „Deutscher Hochschulpokal“ bezeichnet werden. Für den Deutschen Hochschulpokal sollen kleine Hochschulen (bis 10.000 Studierende) sowie Fachhochschulen zugelassen sein.
Verbandsabgabe
Bezüglich der Verbandsabgabe hat sich der WKA den grundsätzlichen Vorschlägen der Arbeitsgruppe angeschlossen und empfiehlt dringend eine Bemessung der Verbandsabgabe an der Anzahl der Starts und am Aufwand, der durch einen Start oder die Größe eines gemeldeten Teams entsteht.
Startkontrollen
Weiter spricht sich der Wettkampfausschuss für eine flächendeckende und intensive Startberechtigungskontrolle vor Ort aus. Stichprobenartige Kontrollen oder gar der komplette Verzicht auf Kontrollen vor Ort werden als nicht ausreichend erachtet.
Prävention
In der Frage der Alkohol- und Suchtmittelprävention bei nationalen Wettkampfsportveranstaltungen hat sich der WKA den Empfehlungen der Arbeitsgruppe Prävention angeschlossen. Eine klare Positionierung des adh und die Sanktionierung von Alkoholgenuss im Bereich der Wettkampfflächen auf der einen Seite und eine verstärkte Aufklärung und Verpflichtung aller involvierten Gruppen auf der anderen Seite werden als zentrale Maßnahmen vorgeschlagen. Ergänzt werden diese Grundsatzvorgaben durch gezielte Empfehlungen im Ausrichterleitfaden an die Ausrichter bezüglich der Gestaltung des Rahmenprogramms.
Die Mitglieder des Ausschusses
- Prof. Lothar Bösing (PH Tübingen)
- Antje Cleve (HS Harz)
- Jörg Förster (Hochschulsport Hamburg)
- Dagmar Hofmann (FH Gießen-Friedberg
- Ines Lenze (Ruhr Uni Bochum)
- Jetta Leena Ramcke (Uni Hamburg)
- Max Sprenger (TU Kaiserslautern)
- Thorsten Hütsch (adh-Sportdirektor)
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