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Armin Dollinger und Jonas Schröder gewinnen Silber

13.07.2013

Armin Dollinger (Priv. FHS Darmstadt) und Jonas Schröder (Uni Mainz) holen Silber. Die deutsche Beachvolleyballer verloren gegen Kadziola/Szalarkiewic (Polen) knapp mit 1:2 (15:21; 21:17; 12:15).

Foto: Alexander Vogel

Das deutsche Beachvolleyball Duo begann stark. Gegen die Olympiateilnehmer aus Polen holten Dollinger / Schröder schnelle Punkte und führten nach fünf Minuten mit 8:6. In der Folge kam das polnische Duo Kadziola / Szalarkiewic immer besser ins Spiel. Die Weltmeisterschaftsneunten zogen davon und setzten sich im ersten Satz deutlich mit 15:21 durch. „Die Polen haben in den entscheidenden Phasen die wichtigen Punkte geholt und die richtigen Entscheidungen getroffen“, sagte Trainer Jörg Ahmann. Im zweiten Satz dominierten die Deutschen. Dollinger / Schröder brachten ihre Aufschläge präzise in das gegnerische Halbfeld und machten am Block wichtige Punkte. Mit 21:17 glich das Duo nach Sätzen aus. „Die Jungs haben im gesamten Turnier eine hervorragende Leistung gezeigt. Sie haben drei Teams, die an der Weltmeisterschaft teilnahmen geschlagen. Das waren Spiele auf hohem Niveau“, sagte Ahmann. Der dritte und letzte Satz war hart umkämpft. Keines der beiden Teams konnte sich klare Vorteile erarbeiten. Mit einem 10:10 ging es in die entscheidende Phase der Begegnung. In der vergaben Dollinger / Schröder ihre Chancen. „Durch die Dunkelheit und den schwarzen Himmel war es schwer die Blocksituationen richtig einzuschätzen. Schlussendlich fehlte uns die internationale Erfahrung“, sagte Ahmann. So kamen die Universiade-Gewinner von 2011 nach 42 Spielminuten zum Matchball. Diesen verwandelten die Polen und gewannen damit Gold. Mit einer Silber- und einer Bronzemedaille sowie zwei neunten Plätzen war das deutsche Beachvolleyballteam äußerst erfolgreich. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Turnier. Vor allem weil unsere Mannschaften nur gegen Teams verloren haben, die schon an der World-Tour teilnehmen“, bilanzierte Ahmann.   

Laura Siegemund steht im Viertelfinale

Tennisspielerin Laura Siegemund (FU in Hagen) hat den Einzug in die Runde der letzten Acht geschafft. Die Studentin der Psychologie gewann ihr Spiel gegen die Tschechin Katerina Kramperova deutlich mit 6:0 und 6:2. „Laura hat ihr bislang bestes Spiel bei der Universiade gezeigt. Sie spielte konzentriert und konsequent, suchte die frühe Entscheidung und hat trotz der Führung nie nachgelassen“, sagte Disziplinchef Rüdiger Bornemann. Dabei ließ sich die Deutsche den leichten grippalen Infekt, den sie sich in den Tagen in Kazan eingefangen hat, nicht anmerken. Entschlossen nutzte sie jede Chance zum Punktgewinn. „Laura war nicht top fit, schaffte es aber die Ballwechsel so kurz wie möglich zu halten. Hinzu kam das gute Aufschlagspiel. Das war der Schlüssel“, sagte Bornemann. Im Viertelfinale trifft Siegemund nun auf Sabrina Santa Maria aus den USA. Die Amerikanerin schlug in der zweiten Runde die an zwei gesetzte Thailänderin Khumkhum Luksika. Bornemann schaut dennoch positiv auf das kommende Spiel seiner Spielerin. „Wenn Laura top fit ist und ihr heutiges Niveau bestätigt, hat sie eine große Chance das Halbfinale zu erreichen“, sagte der Trainer. Mit dem Einzug in die Vorschlussrunde würde sich Siegemund die erste Bronzemedaille einer deutschen Tennisspielerin  seit der Universaide 2003 im südkoreanischen Daegu sichern.

Hockeyherren verlieren Gruppenendspiel

Die deutschen Hockey Herren haben ihr letztes und entscheidendes Gruppenspiel gegen Frankreich mit 2:4 (1:3) verloren. Damit verpasste die deutsche Mannschaft den Einzug in das Finale und spielt nun gegen Malaysia um die Bronzemedaille. Dabei legte die deutsche Auswahl einen Fehlstart hin. Schon in der zweiten Minute erzielten die Franzosen das 0:1. Angefeuert von circa 30 deutschen Teammitgliedern folgte die Antwort der Adlerträger prompt. Einen Spielzug über die linke Seite vollendete Jonas Fürste (MHMK Hamburg) mit einem unhaltbaren Schlag in die Maschen der Franzosen. In der Folge spielte die deutsche Mannschaft besser und erarbeitete sich ein leichtes Chancenplus. Dennoch fehlte der DHB-Auswahl die Konsequenz im Abschluss. Vor allen bei den kurzen Ecken ließen die Deutschen gute Möglichkeiten aus um in Führung zu gehen. Zehn Minuten vor der Pause fanden die Franzosen zu ihrem schnellen Passspiel zurück und setzten sich in der Hälfte der Deutschen fest. Im Gegensatz zur deutschen Offensive nutzten die französischen Angreifer ihre Chancen konsequent und gingen bis zur Pause mit 1:3 in Führung. Nach der Pause machte die deutsche Mannschaft das Spiel. Frankreich verließ sich auf die eigene Defensive und lauerte auf Konter. Das deutsche Team spielte nun konsequenter und sicherer im Spielaufbau. Dadurch gelang es der DHB-Auswahl den Ball besser in den Schusskreis zu spielen. Nur im Abschluss behielten die Deutschen ihre Schwächen bei. Trotz einiger Chancen verpasste es die Elf das wichtige 2:3 zu erzielen. Dieses fiel erst sechs Minuten vor Schluss. Wiederum war es Jonas Fürste, der den Ball im französischen Tor unterbrachte. Mit elf Feldspieler und ohne Torwart versuchten die Deutschen alles, um die fehlenden zwei Tore für den Finaleinzug zu erzielen. Doch ein Konter der Franzosen zum 2:4 entschied das Spiel. Damit spielen die Hockey Herren am kommenden Montag (15.07.2013) um Bronze.

Deutsches Tischtennis Team beendet Wettkämpfe

Ihren letzten Wettkampftag hatten die deutsche Tischtennisspielerinnen und Tischtennisspieler. Gegen die an vier gesetzte Chinesin Che Xiaoxi schlug sich Yvonne Kaiser (Uni Hannover) beachtlich. Die Studentin der Sozialwissenschaften gewann den zweiten Satz mit 11:8 und feierte damit, trotz einer schlussendlich deutlichen 1:4-Niederlage, einen Achtungserfolg. Einen nicht so guten Tag erwischte Lena Krapf (HfPV Wiesbaden). Gegen ihre Vereinskollegin Hana Matelova aus Tschechien verlor die Deutsche glatt mit 0:4. Eine schwere Aufgabe hatte Lennart Wehking (DSHS Köln) zu lösen. Mit Maharu Yoshimura traf der Student der Sportwissenschaften auf den amtierenden japanischen Meister im Einzel. Wehking hielt im ersten Satz bis zum 7:7 ausgeglichen. In der Folge setzte sich der Japaner aber vor allem auf Grund seines starken Aufschlagspiels durch. Mit einer 0:4-Niederlage endete für Wehking der Wettkampf bei der Universiade. Trotzdem zeigte sich Disziplinchef Oliver Jetter zufrieden mit der Leistung des deutschen Teams in Kazan. „Die Athletinnen und Athleten haben größtenteils die Erwartungen erfüllt. In so einem starken Teilnehmerfeld war es schwer zu bestehen. Leider fehlte uns teilweise das Losglück. So wurden uns bessere Platzierungen verbaut“, sagte Jetter.

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Malin Hoster

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