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Kategorie: PdSp, EUC

Arbeitstagung zur „Spitzensportförderung an Hochschulen“

12.09.2015

Während wenige hundert Meter weiter auf dem Hannoveraner Maschsee die Ruderelite der Studierenden bei den Europäischen Hochschulmeisterschaften (European Universities Rowing Championships – EUC Rowing) um die Medaillen kämpft, lud der adh am Freitag, den 11. September 2015 zur Arbeitstagung „Spitzensportförderung an Hochschulen“ in die HDI-Arena ein.

Im Rahmen der Tagung referierten Hochschulvertreter und Experten in fünf Vorträgen, die  unterschiedliche Perspektiven zur Spitzensportförderung an Deutschlands Hochschulen darstellten. Im Rahmen der adh-Kooperation „Partnerhochschulen des Spitzensports“ trafen sich in den Räumlichkeiten der HDI-Arena Hochschulvertreter des Spitzensports sowie der adh-Spitze – darunter der Vorstandsvorsitzende Felix Arnold sowie Generalsekretär Christoph Fischer. Durchs Programm führte Jörg Förster, der Leiter des Hochschulsports an der Freien Universität Berlin.

Den Auftakt zu den Vorträgen machten Prof. André Schneider und Jeanette Rau von der HS Mittweida, die ihre Pilotstudie zur Evaluation der Marke „Partnerhochschule des Spitzensports“ am Beispiel sächsischer Hochschulen vorstellten und in der darauffolgenden Diskussion auf Fragen eingingen. Die Studie basiert auf den Experteninterviews, die Rau mit Vertretern der Hochschulen in Sachsen geführt hatte und die offenlegte, dass die Kommunikation von Hochschulen mit Spitzensportlern, die eine Duale Karriere anstreben, noch ausbaufähig ist.

Anschließend präsentierte Sarah Seidl von der Universität Mannheim eine Best-Practice-Studie zur Spitzensportförderung an ihrer Hochschule. Ergänzend stellte Dr. Barbara Halberschmidt von der Universität Münster die Erfolgsmethode für Spitzensportförderung an der westfälischen Universität.

Nach einer halbstündigen Kaffeepause referierten Andy Borchert von der HU Berlin und Andreas Hülsen vom Olympiastützpunkt Berlin zu „Übergangsmanagement im Leistungssport: Erfolg oder Dropout?“ und kamen zu dem Schluss, dass für eine erfolgreiche Duale Karriere nicht nur der Übergang von Schule zu Studium gelingen muss, sondern auch die soziale Karriere nicht vernachlässigt werden darf. Übergangsmanagement sei die beste Dropout-Prävention, so Laufbahnberater Hülsen.

Abschließend blickte Jörg Förster in die Zukunft. Er präsentierte den Stand der Umsetzung bei den EU-Richtlinien für Duale Karrieren von Athleten (EU Guidelines on Dual Careers of Athletes), ein von einer europäischen Expertengruppe entwickeltes Projekt bei dem viele EU-Länder ihre Expertise im Umgang mit der Dualen Karriere einfließen ließen. In den Richtlinien wird der Frage nachgegangen, inwiefern eine Corporate Identity der EU im Bezug auf die Duale Karriere von Spitzensportlern möglich ist und wie andere Nationen das Thema „Duale Karriere“ handhaben. Förster schloss die Tagung mit der Bitte an die Teilnehmenden, sich dieses europaweite Projekt zu Gemüte zu führen, um auch die Weiterentwicklung des Projekts „Partnerhochschulen des Spitzensports“ voranzutreiben.

Ansprechpartner

Malin Hoster

Tel.: +49 6071 2086-13

Fax: +49 6071 2075-78

hoster(at)adh.de

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