adh-Vorstand tagte in Berlin
11.07.2011
Am 28. Juni 2011 begrüßte Doris Schmidt, Leiterin des Hochschulsports der TU Berlin, den adh-Vorstand zu seiner vierten Sitzung des Jahres in der Hauptstadt.
Aufgrund der im Anschluss besuchten Sitzung des Bundestagssportausschusses tagte der Vorstand außerplanmäßig in Berlin und fand im kürzlich eingeweihten Sportzentrum Dovestraße der TU Berlin ideale Sitzungsbedingungen vor. Neben den aktuellen Themen aus den Bereichen Verbandsarbeit, Bildung und Wettkampf stand insbesondere die Vorbereitung der Anhörung im Bundestagssportausschuss auf der Agenda.
HS Rhein-Waal und HS Fresenius Campus Köln sind Mitgliedshochschulen
In seiner Sitzung nahm der adh-Vorstand mit der HS Rhein-Waal sowie der HS Fresenius Campus Köln zwei neue Hochschulen in den Verband auf. Damit vertritt der adh nun die Interessen von bundesweit 178 Mitgliedshochschulen.
Sommer-Universiade in China
Der Vorstand nominierte in seiner Sitzung mit 116 studentischen Spitzenathletinnen und -athleten sowie einem erfahrenen Betreuungsteam eine schlagkräftige Universiade-Delegation2011. Außerdem verabschiedete er ein Positionspapier zur Menschenrechtslage in China, das den Delegationsmitgliedern als Orientierungshilfe dienen und proaktiv auf den sensiblen Umgang mit dem Thema Menschenrechte in China hinweisen soll.
Vorgaben für eingebundene Wettkampfsportveranstaltungen
Sportdirektor Thorsten Hütsch stellte eine vom Wettkampfausschuss erarbeite Vorgabe für adh-Wettkampfveranstaltungen vor, die in andere – mitunter kommerzielle – Veranstaltungen eingebunden sind. Der Vorstand begrüßte die Vorlage, die Handlungsrichtlinien für die ausrichtenden Hochschulen beinhaltet. Er stellte heraus, dass die Hochschule auch bei eingebundenen Veranstaltungen die für den adh maßgebliche Organisation ist und die Organisations- und Durchführungsverantwortung innehat. Die Vorgaben für eingebundene Veranstaltungen werden nach positiver Prüfung im Verbandsrat in den Ausrichterleitfaden integriert, zudem wird das Wettkampreferat deren Umsetzung unterstützen.
Antrag auf Bildung der WG Iserlohn und Ergänzung der HTW Berlin in die WG Berlin
Der Vorstand stimmte der Bildung einer WG Iserlohn zu, auch dem Beitritt der HTW Berlin in die WG Berlin wurde stattgegeben.
Verbandsentwicklung
Im Rahmen der Vorstandsitzung stellten die studentischen Vorstandsmitglieder ein Thesenpapier zur Mitbestimmung von Studierenden im Verband vor dem Hintergrund der veränderten Studienbedingungen und den daraus resultierenden Problemen vor. Nach einer ersten Diskussion in der Berliner Sitzung werden die Aspekte in die weiteren Ziel- und Strategiediskussion des Vorstands einfließen. Außerdem legte der Ausschuss für Chancengleichheit und Personalentwicklung Ideen für die künftige verbandliche Gremienarbeit vor. Angesichts der Komplexität der angesprochenen Thematik lädt der Vorstand den Ausschuss zu einer Sondersitzung im Vorfeld der nächsten Vorstandsitzung ein, bei der sich die beiden Gremien ausführlich mit der Thematik befassen werden.
Der Vorstand bedankt sich bei Doris Schmidt für die Gastfreundschaft in der Hauptstadt!
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