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Kategorie: Archiv

MLP DHM Frauenfußball: Titel geht zurück nach Berlin

25.06.2007

Gute Stimmung und fußballerisches Können bestimmten die MLP DHM Frauenfußball, die vom 15. bis 17. Juni 2007 in Tübingen ausgetragen wurden. Über den Titelgewinn bei 28 teilnehmenden Mannschaften durfte sich das Team der WG Berlin freuen.

Die Fußballerinnen der Wettkampfgemeinschaft (WG) Berlin haben am 17.06.2007 die MLP Deutschen Hochschulmeisterschaften (DHM) im Frauenfußball auf dem Kleinfeld gewonnen. Am Institut für Sportwissenschaft Tübingen (IfS) setzten sich die Studentinnen aus der Hauptstadt im Finale mit 2:0 gegen die Universität Erlangen-Nürnberg durch. ((<torweg.jpg;Carolin Dommenz auf dem Weg zum 2:0-Siegtor für Berlin. Bild: Pressefoto Ulmer)) Esther Ziemann brachte Berlin in der neunten Minute nach einer Ecke per Kopfball in Führung, in der zweiten Hälfte sorgte Carolin Dommenz nach einem sauberen Kontertor und einem schönen Solodribbling für die Entscheidung (19.). Nach dem Abpfiff feierten die Berlinerinnen ihren Titelgewinn mit dem berühmten „Bowling-Jubel“, wie ihn auch die Männer-Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 zelebrierte. „Wir waren technisch und taktisch super drauf, obwohl wir unser Team ganz neu zusammengestellt haben“, sagte die Berlinerin Sandra Sommer, die mit zehn Treffern auch die DHM-Torjägerkrone holte. Die Berliner Mannschaft, in der Kickerinnen mit Verbands-, Regional- und Zweitligaerfahrung spielen, holte nach dem Titelgewinn von 2005 die Hochschulmeisterschaft zurück in die Hauptstadt. „Wir wollten hier gewinnen, deswegen haben wir schon im Voraus das VfB Stuttgart-Meisterbier gekauft. Dann wird die achtstündige Heimfahrt nicht so lang“, freute sich die Sportstudentin Sandra Sommer. Insgesamt 28 Hochschulsportteams aus dem gesamten Bundesgebiet kickten am IfS Tübingen in über 100 Partien die DHM-Platzierungen aus. Sieben Fußballerinnen pro Mannschaft spielten dabei auf einem halben Fußballfeld zweimal zehn Minuten lang. Auf Rang drei hinter Erlangen-Nürnberg landeten die Titelverteidigerinnen der WG Mainz vor der WG Köln. Die Gastgeberinnen aus Tübingen schafften Rang neun, die zweite Mannschaft der Uni Tübingen kam auf Platz sieben. „Der Frauenfußball an der Eberhard Karls Universität Tübingen boomt. Noch nie hatten wir so viele Spielerinnen bei einer DHM gemeldet“, sagte der Tübinger Trainer Rainer Willfeld. „Das Niveau der Hochschulsportmeisterschaften im Frauenfußball hat sich in den letzten Jahren zudem enorm erhöht. Die Fußballerinnen müssen sich auch nicht mit den Männern vergleichen, im technisch-taktischen Bereich haben sie stark aufgeholt“, meint Willfeld, der auch schon die Frauennationalelf von Vietnam coachte. „Außerdem habe ich das Gefühl, dass bei den Fußballerinnen die Gemeinschaft und der Teamgedanke eher im Mittelpunkt stehen.“ [[>frauenfussball-kleinfeld.pdf;Zu den Ergebnissen]]

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