Startseite » Medien » Newsarchiv » News-Einzelansicht
Kategorie: Wir, Organisation

Zum ersten Mal dabei: Jugendhauptausschuss der dsj

31.10.2011

Felix Arnold, Sportreferent in Göttingen und Kandidat für ein adh-Vorstandsamt, besuchte mit Ebba Koglin am 22. Oktober 2011 den Jugendhauptausschuss der dsj. Hier berichtet er von seinen Eindrücken bei seinem ersten Auftritt in der Welt der Sportverbände.

Felix Arnold (links) mit seinem Göttinger Amtskollegen und -vorgänger im Sportreferat

Warum in aller Welt würde ich freiwillig an einem Freitagnachmittag den Frankfurter Hauptbahnhof ansteuern, frage ich mich während ich mich durch die Massen von Bänkern und Punks schlängele. Etwas schlaftrunken steige ich kurze Zeit später aus der S-Bahn und schlendere die menschenleere Otto-Fleck-Schneise entlang. Nichts als Wald und Autos, ein blauer Kleinwagen hält neben mir und eine ältere Dame fragt mich nach der Sportschule. Da ich aber selber auf der Suche bin, antworte ich mit einer Gegenfrage. Da sie aber nicht weiß, wie ich zum dsj-Jugendhauptausschuss komme, war unser Aufeinandertreffen leider nutzlos. Doch wenige Meter später biege ich in den Wald ab und stehe vor dem Neubau, in dem ich zum ersten Mal fremde Verbandsluft schnuppern darf.

Angekommen in der Lobby erstarre ich kurz in Ehrfurcht. Das liegt weniger an der baulichen Struktur des Empfangsbereichs, der wirkt eher gedrungen und verkrampft modern, sondern daran, dass wenige Meter von mir entfernt der dsj-Vorsitzende Ingo Weiß, umringt von Männern in Anzügen, um die Ecke kommt. Er erblickt mich, zwinkert mir zu und verschwindet gleich wieder. Warte, wie war das? Kurz rewind drücken und nochmal das Tape checken: Doch, er hat mir zugezwinkert. Einmal kurz durchatmen, schütteln und neu ordnen. Ich komme mir vor, wie damals in meiner ersten Vorlesung. Noch etwas zittrig zücke ich mein Handy und rufe adh Bildungs- und Jugendreferentin Ebba Koglin an. Kurze Zeit später kommt sie fröhlich um die Ecke gelaufen und führt mich zielsicher in die Kaffeelounge. Einen Cappuccino später geht‘s mir schon viel besser. Neben uns geht eine Tür auf und ein weiterer Anzugträger tritt auf. Ein kurzer Blick an mir herunter verriet mir, dass ich eventuell underdressed war. Doch diese Befürchtung verflog recht schnell. Ebba stellte mir Wilfried Pohler, den Jugendbildungsreferenten der DJK und Sprecher der Verbände mit besonderer Aufgaben vor, der wie ich in Pulli und Jens angereist war, und dieser plauderte gleich munter drauf los. Irgendwas von „Plätzen nebeneinander, die man sich sichern müsste“, und der Besetzung von Vorstandsposten, oder auch inhaltlichen Absprachen blieb aus dem Gespräch bei mir hängen. Auch wenn ich nicht so ganz verstand, was er mir da erzählte, so hatte ich die Begriffe schon mal gehört und fühlte mich weniger fremd.

Dann begann auch schon unsere Sitzung. Ebba und ich fanden einen Platz nebeneinander in der letzten Reihe. Wir saßen gerade ein paar Minuten, als plötzlich Ingo Weiß hereinspazierte, seine Tasche neben mir auf einen Stuhl legte und mich mit den Worten "Hi, ich bin Ingo!" begrüßte. Perplex schüttelte ich seine Hand und stammelte wenig souverän "Hallo! Felix, Sportreferent aus Göttingen." Diese Begegnung und einige andere, scheinbar wichtige Hände sind so fast das einzige, was wirklich hängen blieb, als ich abends in mein Hotelbett fiel und das Geschehene rekapitulierte.

Am nächsten Morgen fühlte ich mich schon wesentlich souveräner. Ich begann mir die Namen zu merken, die mir vorgestellt wurden und konnte auch ein bisschen Small Talk führen. So bekam ich einen kleinen Überblick über die anwesenden Sportverbände. Da saß beispielsweise bei der großen Sitzung des Jugendhauptausschusses neben mir eine auffallend stark bekleidete Vorsitzende der FKK-Jugend. Auch inhaltlich nahm ich wesentlich mehr mit. Es gab einen interessanten Vortrag über die vier Entwicklungstreiber des Jugendsports und einen ausführlichen Bericht zum dsj-Jugendevent in Burghausen. Dazwischen erheiterte Ingo Weiß uns immer wieder mit kleinen Einlagen. Und da es keine Anträge gab, war die Sitzung zur Mittagszeit auch schon wieder vorbei.

Insgesamt war die Fahrt nach Frankfurt eine sehr lohnende. Inhaltlich konnte ich noch nicht allzu viel mitnehmen, aber das war zu erwarten. Doch mich einmal neben die deutschen Sportgrößen zu stellen und ihnen ein wenig zu lauschen und zu beobachten, wie sie sich verhalten, das war die Reise alle mal wert.

Weitere Infos zum dsj-Jugendhauptausschuss

 

Ansprechpartner

Julia Beranek

Tel.: 06071-208613

Fax: 06071-207578

beranek(at)adh.de

Mai 2012
MoDiMiDoFrSaSo
30
01
02
03
  • Konstruktive Kommunikation und Konfliktbewältigung
04
  • Konstruktive Kommunikation und Konfliktbewältigung
05
  • Konstruktive Kommunikation und Konfliktbewältigung
  • Bewegungskoordination im HSP
    11:00
06
07
08
09
10
11
12
  • DHM Leichtathletik
  • DHM Golf
  • adh-Open Fechten - Sie & Er
13
  • DHM Leichtathletik
  • DHM Golf
  • adh-Open Fechten - Sie & Er
14
15
16
17
  • DHM Orientierungslauf
  • DHM Badminton
18
  • DHM Orientierungslauf
  • DHM Badminton
19
  • DHM Badminton
  • DHM Karate - ABGESAGT!
20
  • DHM Badminton
21
22
23
24
  • Perspektivtagung Hochschulsport
  • DHM Sportschießen und Bogen
25
  • Perspektivtagung Hochschulsport
  • DHM Sportschießen und Bogen
  • WUC Taekwondo
  • adh-Open Flagfootball
26
  • DHM Sportschießen und Bogen
  • WUC Taekwondo
  • adh-Open Flagfootball
  • adh-Open Wellenreiten
27
  • DHM Sportschießen und Bogen
  • WUC Taekwondo
  • adh-Open Flagfootball
  • adh-Open Wellenreiten
28
  • WUC Taekwondo
  • adh-Open Wellenreiten
29
  • WUC Taekwondo
  • adh-Open Wellenreiten
30
  • WUC Taekwondo
  • adh-Open Wellenreiten
31
  • adh-Open Wellenreiten
  • DHM Boxen
01
  • adh-Open Wellenreiten
  • DHM Boxen
02
  • adh-Open Wellenreiten
  • DHM Boxen
  • DHP Basketball
03
  • DHM Boxen
  • DHP Basketball

News-Feed abonnieren