DOSB-Prädikat „Hochschule des Spitzensports“ geht nach Berlin
29.11.2011
Ein Verbund von acht Berliner Hochschulen, die in vorbildlicher Art und Weise die duale Karriere von Sportlerinnen und Sportlern fördern, erhält vom DOSB das Prädikat „Hochschule des Spitzensports“.
Top-Athleten, die an diesen Einrichtungen studieren, sind u.a. Britta Steffen, Doppel-Olympiasiegerin im Schwimmen, Katrin Mattscherodt, Olympiasiegerin im Eisschnelllauf, Lena Schöneborn, Olympiasiegerin im Modernen Fünfkampf, und Jenny Wolf, Olympia-Silbermedaillengewinnerin im Eisschnelllauf.
„Die acht angeschlossenen Hochschulen fördern in vorbildlicher Art und Weise die duale Karriere von Sportlerinnen und Sportlern. Sie ermöglichen den Athleten eine enge Abstimmung zwischen den Anforderungen des Hochleistungssports und des Studiums und tragen so dazu bei, dass Deutschland in der Weltspitze mithalten kann“, sagte DOSB-Präsident Thomas Bach.
„Die Duale Karriere eines Sportlers, die Vereinbarkeit von Spitzensport, Schule, Ausbildung und Beruf, ist eine zentrale Grundlage für Erfolge im Hochleistungssport“, begründet Thomas Bach das Engagement des DOSB in diesem Bereich. DOSB, Kultusministerkonferenz (KMK), Sportministerkonferenz (SMK) und Hochschulrektorenkonferenz (HRK) vereinbarten 2008 in einer gemeinsamen Erklärung den Aufbau und die Weiterentwicklung von Infra- und Förderstrukturen im Spitzensport in unmittelbarer Nähe der Studienorte. Daraus resultierte dann die Einführung des DOSB-Prädikats „Hochschule des Spitzensports“.
Es wird nun bereits zum vierten Mal vergeben. Schon bei der Premiere 2007 war mit der Beuth Hochschule für Technik (ehem. Technische Fachhochschule Berlin), die Teil der nun erfolgreichen Verbundbewerbung ist, eine Berliner Hochschule ausgezeichnet worden. Preisträger 2008 war die Hochschule Ansbach, Preisträger 2009 die Hessische Hochschule für Polizei und Verwaltung (ehem. Verwaltungsfachhochschule Wiesbaden). Im Jahr 2010 setzte sich erstmals eine Verbundbewerbung des Hochschulstandorts Berlin mit dem Olympiastützpunkt Berlin durch. Die ausgezeichneten Hochschulen sind: die Beuth Hochschule für Technik, die Hochschule für Gesundheit & Sport, die Hochschule für Wirtschaft und Recht, die Hochschule für Technik und Wirtschaft, die Charité, die Humboldt-Universität, die Technische Universität und die Freie Universität.
Die Entscheidung über die Preisträger traf das DOSB-Präsidium auf Vorschlag der „AG Duale Karriere“. Diese setzt sich aus Vertretern des DOSB, des Beirats der Aktiven, des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes (adh), der Olympiastützpunkte (OSP) und der Sportministerkonferenz (SMK) zusammen.
Quelle: DOSB
Zwei der ausgezeichneten Hochschulen, die HU Berlin und die TU Berlin, sind "Partnerhochschulen des Spitzensports". Weitere Infos zu den Förderleistungen der beiden Hochschulen.
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