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Kategorie: Universiade Sommer, PdSp

Auf dem Weg nach Taipei - studierende Spitzensportlerinnen und Spitzensportler bei der Universiade

28.07.2017

Mit 127 studierenden Sportlerinnen und Sportlern fährt der adh vom 19. bis zum 30. August zur Universiade nach Taipei. Sie alle kombinieren Sport und Studium, unter anderem ermöglicht durch die Partnerhochschulen des Spitzensports. Einige Aktive wollen wir hier näher vorstellen.

Sebastian Mirsch und Thimo Kießlich und ihr Weg nach Taipei

Die beiden Speedskater wollen bei der Universiade Ende August um die Medaillen kämpfen. Für sie ist der Wettkampf in Taipei das bislang größte Event der Karriere.

Speedskating ist ein vielseitiger Sport, auch wenn es auf den ersten Blick  nicht so scheint. Während der Laie nur Athleten sieht, die versuchen so schnell wie möglich über die Wettkampfbahn zu fahren, versteckt sich hinter den Wettkämpfen viel mehr. „Für mich ist Speedskating die einmalige Kombination von Ausdauer, Technik, Taktik und Geschwindigkeit“, sagt Sebastian Mirsch über seine Sportart. Der 21-Jährige, der an der Hochschule Darmstadt Kunststofftechnik studiert, stand bei internationalen und nationalen Meisterschaften schon des Öfteren auf dem Podest. Nun wird er im August als Teil der Deutschen Studierenden Nationalmannschaft bei der Universiade in Taipei an den Start gehen. Auch für seinen Teamkollegen Thimo Kießlich, der an der h_da Betriebswirtschaftslehre studiert, ist Speedskating eine besondere Herausforderung. „Um in der europäischen oder weltweiten Spitze dabei sein zu können, braucht man ein gutes Gesamtpaket. Speedskating ist aufwendig und vielseitig. Die Athleten müssen Koordination, Kraft und Technik kombinieren“, erklärt der 22-jährige Student, der ebenfalls international äußerst erfolgreich ist. Bei den Europameisterschaften vor wenigen Wochen wurde er unter anderem Vize-Europameister in der Staffel. 

Für ihren Erfolg trainieren Kießlich und Mirsch rund zwölf Stunden die Woche. Neben den Einheiten auf der Bahn, stehen bei ihnen Trainingssitzungen auf dem Rad und im Kraftraum auf dem Programm. „Wie in jedem Sport ist unser Training an die bestimmten Phasen angepasst. Im Winter erarbeiten wir unsere Grundlagenausdauer. Da fahren wir auch regelmäßig fünf Stunden auf dem Rad. Im Sommer sind die Einheiten dann kürzer aber sehr intensiv“, erklärt Kießlich. Für die beiden Darmstädter Studenten liegt der Fokus aktuell auf der perfekten Vorbereitung für die Universiade. Mitte August wollen die beiden in Taipei um die Medaillen kämpfen. „Speedskating ist keine Olympische Sportart. Deshalb ist die Universiade das größte Event, was wir aktuell erreichen können“, freut sich Sebastian Mirsch. Dabei feiert die Sportart in Taipei eine Premiere. Zum ersten Mal werden Universiade-Medaillen im Speedskating vergeben. Für Mirsch ist dies auch mit einem Auftrag verbunden. „Ich möchte zeigen, dass Speedskating einer solch großen Bühne gewachsen ist und wir dazu gehören!“, sagt der Kunststofftechnikstudent. Welches sportliche Niveau auf die beiden Athleten wartet, ist demnach schwer vorherzusehen. Dennoch gibt Thimo Kießlich die Marschrichtung ganz eindeutig vor. „Interessant wird es vor allem über die 1.000 Meter. Dort treffen die Sprinter und Langstreckler aufeinander. Ich habe eine gute Geschwindigkeit für einen Langstreckler und eine gute Fitness für einen Sprinter. Hinzu kommt bei den Rennen auch noch das Glück. Mein Ziel ist auf jeden Fall das Finale und dann kann alles passieren“, blickt der BWL-Student voraus. Des Weiteren räumt Kießlich auch der deutschen Staffel Medaillenchancen ein. „Wir sind im Team sehr homogen besetzt. Da dürften wir zum Kreis der Medaillenanwärter gehören“, sagt der 22-Jährige, der nach der Universiade in Taipei gleich die Weltmeisterschaften im südchinesischen Nanjing in Angriff nehmen wird. „Ich glaube, dass die Teilnahme an der Universiade ein Vorteil für die WM darstellt. Ich bin schon sehr früh in der Zeitzone und kann mich akklimatisieren. Aber der Fokus liegt nicht nur auf den Weltmeisterschaften. Ich möchte bei der Universiade zu 100 Prozent fit sein und diese Form dann zwei Wochen halten“, erklärt  Kießlich.

Duale Karriere

So schwitzen die beiden Studenten für ihren Traum einer Universiade-Medaille und verknüpfen dabei ihre sportliche mit der akademischen Laufbahn. „Natürlich ist es schon eine Herausforderung, wenn man sich mit Profis messen möchte und man gleichzeitig studiert. Aber wenn ich einige Veranstaltungen auf Grund meiner Einheiten oder Wettkämpfe nicht besuchen kann, sind meine Professoren verständnisvoll und wir finden eine Lösung“, erklärt Mirsch. Für Kießlich, der im vergangenen Jahr mit dem BWL-Studium angefangen hat, ist das Studium auch eine organisatorische Herausforderung. Dabei helfen ihm auch Tugenden, die er im Sport gelernt hat. „Das Studium setzt eine große Selbstdisziplin voraus. Das kennen wir als Athleten sehr gut“, sagt der 22-Jährige. Als Partnerhochschule des Spitzensports versucht die Hochschule Darmstadt, gute Rahmenbedingungen für Athleten sicherzustellen. Dabei unterstützt die h_da Sebastian Mirsch und Thimo Kießlich aktiv bei der Teilnahme an der Universiade. „Wir werden von der Hochschule organisatorisch und finanziell unterstützt. Ohne diese Unterstützung wäre uns eine Teilnahme an der Universiade nicht möglich gewesen. Dafür sind wir sehr dankbar“, sagt Kießlich.

So machen sich die beiden Speedskater Mitte August auf die Reise zum bislang größten Ereignis ihrer sportlichen Karriere. Dort werden sie sich dann, der internationalen studentischen Konkurrenz stellen – Im Wettkampf von Ausdauer, Technik, Taktik und Geschwindigkeit.


Text und Bild: Moritz Belmann

Ansprechpartner

Malin Hoster

Tel.: +49 6071 2086-13

Fax: +49 6071 2075-78

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