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Kategorie: adh, Bildung

adh-Perspektivtagung 2017: Sportinfrastruktur im Fokus

22.05.2017

Die Perspektivtagung fand in diesem Jahr am 17. und 18. Mai in Wuppertal statt. Im Fokus stand die Erhaltung, Entwicklung und der Ausbau der Sportinfrastruktur. Die rund 90 Teilnehmenden bekamen ein rundes Programm aus Vorträgen, Workshops und Rahmenprogramm geboten.Darüber hinaus ehrte der adh die drei besten Hochschulen in den verschiedenen Kategorien des Bildungs- und Wettkampfrankings.

Nach der offiziellen Eröffnung durch die adh-Vorstandsvorsitzende Dr. Katrin Werkmann, richtete der Rektor der Uni Wuppertal, Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Lambert T. Koch, seine Grußworte an die Zuhörerinnen und Zuhörer. Er freute sich, die Teilnehmenden an der größten jährlichen adh-Bildungsveranstaltung begrüßen zu dürfen. Im Anschluss lieferte Matthias Rüger von der Göttinger Architektenwerkstatt den ersten inhaltlichen Schwerpunkt zum Thema Sportinfrastruktur. Der Referent betonte gleich zu Beginn, dass er die Frage „Quo Vadis Sportinfrastruktur“, unter welcher der Vortrag stand, nicht eindeutig beantworten könne. Er wolle vielmehr mit seinen Ausführungen darstellen, wie bedeutsam die standortspezifischen Rahmenbedingungen für erfolgreiche Sportstättenentwicklung im Hochschulsport sind. Dies gelang Rüger auch eindrucksvoll, da er u.a. anschaulich die verschiedenen Entwicklungsstufen der Erweiterung des Göttinger Hochschulsportzentrums präsentierte. Nach Ansicht Rügers ist die transparente Zusammenarbeit aller Beteiligten, aber auch die Kompromissbereitschaft aller, elementare Voraussetzung für eine gelungene Umsetzung. Das Plenum, welches seinen Ausführungen interessiert gefolgt war, hatte anschließend noch einige Fragen, die der Referent kompetent beantwortete.

Anschließend wurden die Teilnehmenden in vier Gruppen geteilt und informierten sich mit Posterpräsentationen zu geplanten oder abgeschlossenen Bauvorhaben zur Entwicklung und Erhaltung der Sportinfrastruktur. Alle acht Minuten wechselten die Gruppen ihre Station, die sich in ‚Indoor‘ und ‚Outdoor‘ sowie in ‚geplant‘ und ‚abgeschlossen‘ unterteilten. Das Wetter ermöglichte hierzu die passende räumliche Trennung, so dass alle Beteiligten sich ausgiebig über Bauvorhaben an anderen Hochschulen informieren konnten.  

Nach einer kurzen Kaffeepause kehrten die Teilnehmenden ins Audimax der Tagungsstätte zurück und lauschten dem Vortrag „Zukunftsfähige Sportinfrastruktur – hilft uns hier die Nachhaltigkeit weiter?“ von Prof. Dr. Natalie Eßig, Referentin der Fakultät für Architektur der Hochschule München. Gleich zu Beginn Ihres Vortrags machte Sie deutlich, dass das Thema - auch aufgrund rechtlicher Rahmenbedingungen - zunehmend an Bedeutung gewinne (vgl. EU 2020 - Null-Energie-Haus). Gerade in Anbetracht der über 135.000 Sportstätten in ganz Deutschland mit einem geschätzten Sanierungsbedarf von 42 Mrd. Euro (Stand 2010) wird dies klar und sichtbar. Darüber hinaus erläuterte Eßig die Kriterien (ökologische, soziale und funktionale sowie ökonomische Qualität) für nachhaltige Sportstätten und die herausfordernde Ausgangssituation hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit von Sportstätten. So könnten sich höhere Neubaukosten zum Teil sehr schnell - durch erhebliche Einsparungen im Betrieb - über die Nutzungsdauer amortisieren.

Der erste Tag schloss inhaltlich mit zwei Impulsen zu „Möglichkeiten der Zusammenarbeit auf interkommunaler, interuniversitärer, interverbandlicher Ebene zur Verbesserung der Sportstättensituation des Hochschulsports“. Nachdem Dr. Petra Bischoff-Krenzien (Uni Potsdam) über alternative Sport- und Bewegungsräume durch unterschiedliche Kooperationen referierte, erläuterte Annette Kunzendorf (TU Darmstadt) den gemeinsamen Kletterhallenbau (TU Darmstadt – DAV Sektion Darmstadt) sowie dessen Betrieb.

Der erste Tag wurde anschließend durch ein tolles Rahmenprogramm – Sport in der Hardtanlage oder eine gemeinsame Schwebebahnfahrt inklusive Stadtführung – und durch die feierlichen Ehrungen zum Bildungs- und Wettkampfranking abgerundet.  

Am zweiten Tagungstag standen zunächst aktuelle Themen des adh im Mittelpunkt. David Storek (adh-Vorstandsmitglied) erläuterte sämtliche Änderungen des Rundenspielmodus und stellte Termine, Fristen und den Spielmodus vor. Das Kooperationsprojekt der Techniker Krankenkasse und des adh „Bewegt studieren – Studieren bewegt“ präsentierten anschließend Thomas Holm (TK- Leiter Gesundheitsförderung Lebenswelten) und Benjamin Schenk (adh-Jugend- und Bildungsreferent). Die beiden riefen die Mitgliedshochschulen dazu auf, Ideenskizzen für förderungswürdige Initiativen einzureichen, welche Bewegungsförderung von Studierenden, möglichst partizipatorisch und innovativ in Ihrer Lebenswelt im Fokus haben. Die weiteren Kriterien wurden ebenso dargestellt bevor es in den offenen Austausch ging. Hierbei wurde deutlich, dass die Frist zur Einreichung der Ideenskizze ungünstig ist. Als Reaktion wurde diese 1. Bewerbungsphase bis zum 16. Juni verlängert.

In den folgenden drei Impulsen standen erneut die Sportstätten des Hochschulsports und dessen Entwicklungen im Mittelpunkt. Dr. Axel Bauer (Uni Göttingen) stellte „Cash-Cows im Kontext der Sportentwicklung“, Jan-Philipp Müller (Uni Münster) „Das neue Gesundheits- und Leistungssport Zentrum des Hochschulsports Münster“ und abschließend Eckhard Rohde (Uni Köln) „Von der Kampfbahn Typ A zum Sport- und Bewegungspark für Hochschul-, Schul- und Vereinssport“, vor. Die Vorträge weckten reges Interesse bei den Zuhörenden. Die in den Vorträgen bearbeiteten Themen konnten anschließend innerhalb von vier Workshops aufgegriffen, vertieft und verdichtet werden. In einer Variante der Walt-Disney Methode sollten die Teilnehmenden zu den verschiedenen Fragestellungen in die Rollen des Träumers/Visionärs, Realisten sowie des Kritikers schlüpfen. Im Anschluss gab es die Ergebnispräsentationen im Plenum durch die vier Workshop-Moderatoren (Tim Fischer – Uni Hannover, Peter Lynen – RWTH Aachen, Bernhard Maag – TU Kaiserslautern, Jan-Philipp Müller – Uni Münster).

Abschließend zog adh-Vorstandsmitglied Dirk Kilian ein positives Fazit und bedankte sich ausdrücklich bei den Verantwortlichen der ausrichtenden Uni Wuppertal für die guten Rahmenbedingungen. „Wir sind sehr dankbar für die tolle Zusammenarbeit mit dem Hochschulsportteam der Bergischen Universität Wuppertal. Insbesondere Katrin Bührmann und Birger Hense gilt großer Dank für die organisatorisch und inhaltlich gelungene Perspektivtagung 2017.“

Eine ausführliche Fotogalerie der Perspektivtagung finden Sie auf unserer Facebook-Seite.

 

 

Ansprechpartner

Malin Hoster

Tel.: +49 6071 2086-13

Fax: +49 6071 2075-78

hoster(at)adh.de

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